Страница 39 из 62
Augenschein. — Schlimm! Schlimm! Was man am besten, am hartnäckigsten beweisen muss, das ist der Augenschein. De
Die Vorwegnehmenden. — Das Auszeichnende, aber auch Gefährliche in den dichterischen Naturen ist ihre erschöpfende Phantasie: die, welche Das, was wird und werden kö
Gespräch über Musik. — A: Was sagen Sie zu dieser Musik? — B: Sie hat mich überwältigt, ich habe gar Nichts zu sagen. Horch! Da begi
Glück der Bösen. — Diese stillen, düsteren, bösen Menschen haben Etwas, das ihr ihnen nicht streitig machen kö
Worte in uns gegenwärtig. — Wir drücken unsere Gedanken immer mit den Worten aus, die uns zur Hand sind. Oder um meinen ganzen Verdacht auszudrücken: wir haben in jedem Momente eben nur den Gedanken, für welchen uns die Worte zur Hand sind, die ihn ungefähr auszudrücken vermögen.
Dem Hunde schmeicheln. — Man muss diesem Hunde nur einmal das Fell streichen: sofort knistert er und sprüht Funken, wie jeder andere Schmeichler — und ist geistreich auf seine Art. Warum sollten wir ihn nicht so ertragen!
Der ehemalige Lobredner. — »Er ist stumm über mich geworden, obwohl er die Wahrheit jetzt weiss und sie sagen kö
Amulet der Abhängigen. — Wer unvermeidlich von einem Gebieter abhängig ist, soll Etwas haben, wodurch er Furcht einflösst und den Gebieter im Zaume hält, zum Beispiel Rechtschaffenheit oder Aufrichtigkeit oder eine böse Zunge.
Warum so erhaben! — Oh, ich ke
Der Dämon der Macht. — Nicht die Nothdurft, nicht die Begierde, — nein, die Liebe zur Macht ist der Dämon der Menschen. Man gebe ihnen Alles, Gesundheit, Nahrung, Wohnung, Unterhaltung, — sie sind und bleiben unglücklich und grillig: de
Der Widerspruch leibhaft und beseelt. — Im sogena
Sich irren wollen. — Neidische Menschen mit feinerer Witterung suchen ihren Rivalen nicht genauer ke