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Unsre Eitelkeit ist gerade da

Wer sich zum Schauen und nicht zum Glauben vorherbestimmt fühlt, dem sind alle Gläubigen zu lärmend und zudringlich: er erwehrt sich ihrer.

«Du willst ihn für dich ei

Die ungeheure Erwartung in Betreff der Geschlechtsliebe, und die Scham in dieser Erwartung, verdirbt den Frauen von vornherein alle Perspektiven.

Wo nicht Liebe oder Hass mitspielt, spielt das Weib mittelmässig.

Die grossen Epochen unsres Lebens liegen dort, wo wir den Muth gewi

Der Wille, einen Affekt zu überwinden, ist zuletzt doch nur der Wille eines anderen oder mehrer anderer Affekte.

Es giebt eine Unschuld der Bewunderung: Der hat sie, dem es noch nicht in den Si

Der Ekel vor dem Schmutze ka

Die Si

Es ist eine Feinheit, dass Gott griechisch lernte, als er Schriftsteller werden wollte — und dass er es nicht besser lernte.

Sich über ein Lob freuen ist bei Manchem nur eine Höflichkeit des Herzens — und gerade das Gegenstück einer Eitelkeit des Geistes.

Auch das Concubinat ist corrumpirt worden: — durch die Ehe.

Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphirt nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichniss.

We

Ein Volk ist der Umschweif der Natur, um zu sechs, sieben grossen Mä

Allen rechten Frauen geht Wissenschaft wider die Scham. Es ist ihnen dabei zu Muthe, als ob man damit ihnen unter die Haut, — schlimmer noch! unter Kleid und Putz gucken wolle.

Je abstrakter die Wahrheit ist, die du lehren willst, um so mehr musst du noch die Si

Der Teufel hat die weitesten Perspektiven für Gott, deshalb hält er sich von ihm so fern: — der Teufel nämlich als der älteste Freund der Erke

Was jemand ist, fängt an, sich zu verrathen, we

Die Geschlechter täuschen sich über einander: das macht, sie ehren und lieben im Grunde nur sich selbst (oder ihr eigenes ideal, um es gefälliger auszudrücken —). So will der Ma

Man wird am besten für seine Tugenden bestraft.

Wer den Weg zu seinem Ideale nicht zu finden weiss, lebt leichtsi

Von den Si

Der Pharisäismus ist nicht eine Entartung am guten Menschen: ein gutes Stück davon ist vielmehr die Bedingung von allem Gut-sein.

Der Eine sucht einen Geburtshelfer für seine Gedanken, der Andre Einen, dem er helfen ka

Im Verkehre mit Gelehrten und Künstlern verrechnet man sich leicht in umgekehrter Richtung: man findet hinter einem merkwürdigen Gelehrten nicht selten einen mittelmässigen Menschen, und hinter einem mittelmässigen Künstler sogar oft — einen sehr merkwürdigen Menschen.

Wir machen es auch im Wachen wie im Traume: wir erfinden und erdichten erst den Menschen, mit dem wir verkehren — und vergessen es sofort.

In der Rache und in der Liebe ist das Weib barbarischer, als der Ma

Rath als Räthsel. — »Soll das Band nicht reissen, — musst du erst drauf beissen.»

Der Unterleib ist der Grund dafür, dass der Mensch sich nicht so leicht für einen Gott hält.

Das züchtigste Wort, das ich gehört habe:»Dans le véritable amour c'est l'âme, qui enveloppe le corps.»

Was wir am besten thun, von dem möchte unsre Eitelkeit, dass es grade als Das gelte, was uns am schwersten werde. Zum Ursprung mancher Moral.

We

Ma

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und we

Aus alten florentinischen Novellen, überdies — aus dem Leben: buona femmina e mala femmina vuol bastone. Sacchetti Nov. 86.

Den Nächsten zu einer guten Meinung verführen und hinterdrein an diese Meinung des Nächsten gläubig glauben: wer thut es in diesem Kunststück den Weibern gleich? —

Was eine Zeit als böse empfindet, ist gewöhnlich ein unzeitgemässer Nachschlag dessen, was ehemals als gut empfunden wurde, — der Atavismus eines älteren Ideals.

Um den Helden herum wird Alles zur Tragödie, um den Halbgott herum Alles zum Satyrspiel; und um Gott herum wird Alles — wie? vielleicht zur» Welt«? —

Ein Talent haben ist nicht genug: man muss auch eure Erlaubniss dazu haben, — wie? meine Freunde?

«Wo der Baum der Erke

Was aus Liebe gethan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse.

Der Einwand, der Seitensprung, das fröhliche Misstrauen, die Spottlust sind Anzeichen der Gesundheit: alles Unbedingte gehört in die Pathologie.

Der Si

Der Irrsi

Der Gedanke an den Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg.