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Viertes Hauptstück:

Sprüche und Zwischenspiele

Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst, — sogar sich selbst.

«Die Erke

Der Reiz der Erke

Man ist am unehrlichsten gegen seinen Gott: er darf nicht sündigen!

Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, kö

Die Liebe zu Einem ist eine Barbarei: de

«Das habe ich gethan «sagt mein Gedächtniss. Das ka

Man hat schlecht dem Leben zugeschaut, we

Hat man Charakter, so hat man auch sein typisches Erlebniss, das immer wiederkommt.

Der Weise als Astronom. — So lange du noch die Sterne fühlst als ein»Über-dir«, fehlt dir noch der Blick des Erke

Nicht die Stärke, sondern die Dauer der hohen Empfindung macht die hohen Menschen.

Wer sein Ideal erreicht, kommt eben damit über dasselbe hinaus.

Mancher Pfau verdeckt vor Aller Augen seinen Pfauenschweif — und heisst es seinen Stolz.

Ein Mensch mit Genie ist unausstehlich, we

Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf.

Unter friedlichen Umständen fällt der kriegerische Mensch über sich selber her.

Mit seinen Grundsätzen will man seine Gewohnheiten tyra

Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.

Eine Seele, die sich geliebt weiss, aber selbst nicht liebt, verräth ihren Bodensatz: — ihr Unterstes kommt herauf.

Eine Sache, die sich aufklärt, hört auf, uns etwas anzugehn. — Was meinte jener Gott, welcher anrieth:»erke

Es ist furchtbar, im Meere vor Durst zu sterben. Müsst ihr de

«Mitleiden mit Allen«— wäre Härte und Tyra

Der Instinkt. — We

Das Weib lernt hassen, in dem Maasse, in dem es zu bezaubern — verlernt.

Die gleichen Affekte sind bei Ma

Die Weiber selber haben im Hintergrunde aller persönlichen Eitelkeit immer noch ihre unpersönliche Verachtung — für das Weib».

Gebunden Herz, freier Geist. — We

Sehr klugen Personen fängt man an zu misstrauen, we

Fürchterliche Erlebnisse geben zu rathen, ob Der, welcher sie erlebt, nicht etwas Fürchterliches ist.

Schwere, Schwermüthige Menschen werden gerade durch das, was Andre schwer macht, durch Hass und Liebe, leichter und kommen zeitweilig an ihre Oberfläche.

So kalt, so eisig, dass man sich an ihm die Finger verbre

Wer hat nicht für seinen guten Ruf schon einmal — sich selbst geopfert? —

In der Leutseligkeit ist Nichts von Menschenhass, aber eben darum allzuviel von Menschenverachtung.

Reife des Ma

Sich seiner Unmoralität schämen: das ist eine Stufe auf der Treppe, an deren Ende man sich auch seiner Moralität schämt.

Man soll vom Leben scheiden wie Odysseus von Nausikaa schied, — mehr segnend als verliebt.

Wie? Ein grosser Ma

We

Der Enttäuschte spricht. — »Ich horchte auf Widerhall, und ich hörte nur Lob —»

Vor uns selbst stellen wir uns Alle einfältiger als wir sind: wir ruhen uns so von unsern Mitmenschen aus.

Heute möchte sich ein Erke

Gegenliebe entdecken sollte eigentlich den Liebenden über das geliebte Wesen ernüchtern.»Wie? es ist bescheiden genug, sogar dich zu lieben? Oder dumm genug? Oder — oder —»

Die Gefahr im Glücke. — »Nun gereicht mir Alles zum Besten, nunmehr liebe ich jedes Schicksal: — wer hat Lust, mein Schicksal zu sein?»

Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns — zu verbre

Dem freien Geiste, dem» Frommen der Erke

Vermöge der Musik geniessen sich die Leidenschaften selbst.

We

Es giebt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen…..

Der Verbrecher ist häufig genug seiner That nicht gewachsen: er verkleinert und verleumdet sie.

Die Advokaten eines Verbrechers sind selten Artisten genug, um das schöne Schreckliche der That zu Gunsten ihres Thäters zu wenden.