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Doch er sagte nichts. Er freute sich, weil er wieder einmal feststellte, daß die Regierenden immer das Schicksal des Universums erfüllten – ob sie wollten oder nicht.
Elia spazierte durch die Stadt, erklärte dem Stadthauptma
Sie erwartete ihn zum Abendessen. Zu seiner Überraschung stand Wein auf dem Tisch.
»Die Leute haben Geschenke für Euch gebracht, um Euch eine Freude zu machen«, sagte sie. »Und ich möchte Euch um Vergebung bitten, daß ich so ungerecht war.« »Inwiefern ungerecht?« wunderte sich Elia. »Seht Ihr de
»Obwohl mein Leben u
»Euer Leben ist nicht u
»Ihr kamt aus einem fernen Land, folgtet den Zeichen eines Gottes, den ich nicht ka
Mein Sohn ist aus einem fernen Land zurückgekommen, und er wird seinen Enkeln eine schöne Geschichte zu erzählen haben.
Die Priester werden seine Worte aufnehmen und sie an die kommenden Generationen weitergeben.« Die Städte ka
»Und was werde ich zu erzählen haben?« fuhr die Frau fort.
»Ich habe weder Isebels Macht noch ihre Schönheit. Mein Leben gleicht den anderen. Meine Heirat wurde von meinen Eltern arrangiert, als ich noch ein Kind war. Die Hausarbeit, als ich erwachsen wurde, die Riten an den heiligen Tagen, der Ehema
Nach seinem Tode blieben mir nur die Armut und die Erziehung meines Sohnes. We
>Ich habe mich immer nach Liebe gesehntIch würde ihr das so gern sagenDoch ich weiß nicht wie. Es ist einfacher, von der Liebe Gottes zu sprechen.< Elia trank noch ein wenig. Sie bemerkte, daß etwas, was sie gesagt hatte, ihm nicht gefallen hatte, und beschloß daher das Thema zu wechseln.
»Ihr seid auf den Fünften Berg gestiegen?« Er nickte.
Sie hätte ihn gern gefragt, was er dort oben gesehen hatte und wie es ihm gelungen war, dem himmlischen Feuer zu entgehen.
Doch er fühlte sich sichtlich unbehaglich.
>Er ist ein Prophet. Er liest in meinem Herzens dachte sie.
Seit der Israelit in ihr Leben getreten war, hatte sich alles verändert. Sogar die Armut war leichter zu ertragen, de
Sie wußte, daß für ihn von allem, was unter dem Himmel geschah, der Herr am wichtigsten war. Ihr war bewußt, daß er ein unerreichbarer Traum war, de
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Dies war die Freiheit: fühlen, was ihr Herz begehrte, egal was die anderen davon halten mochten. Sie hatte schon mit Freunden und Nachbarn über die Anwesenheit des Fremden in ihrem Hause gekämpft. Gegen sich selbst brauchte sie nicht zu kämpfen.
Elia trank etwas Wein, entschuldigte sich und ging in sein Zimmer. Sie trat hinaus, freute sich an ihrem Sohn, der vor dem Hause spielte, und beschloß, einen kurzen Spaziergang zu machen.
Sie war frei, de
Elia starrte lange auf die Wand in seinem Zimmer. Da
»Meine Seele ist in Gefahr«, sagte er.
Der Engel schwieg. Elia wußte nicht recht, ob er das Gespräch fortsetzen sollte, doch nun war es bereits zu spät: Er ko
»We
»Die Liebe ist gefährlich«, sagte er.
»Sehr gefährlich«, antwortete der Engel. »Und we
Sein Engel war nicht von den Zweifeln geplagt, die seine Seele bestürmten. Ja, er ka
Die Tradition berichtete, daß König Salomo seinen Thron wegen einer fremdländischen Frau verloren hatte. König David hatte einen seiner besten Freunde in den Tod geschickt, weil er sich in seine Frau verliebt hatte.
Dalilas wegen war Samson gefangengenommen worden und hatten die Philister ihm die Augen ausgestochen.