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»Er wurde von den Göttern erleuchtet«, antwortete der Stadthauptma

»Es scheinen heute noch mehr Zelte zu sein.« »Und morgen noch viel mehr«, sagte der Kommandant.

»Hätten wir sie vernichtet, als es nur eine Patrouille war, wären sie wahrscheinlich nie zurückgekommen.« »Ihr irrt. Einer von ihnen wäre uns bestimmt entwischt, und da

»Schickt einen Emissär, um mit ihnen zu verhandeln«, sagte Elia. »Der beste Krieger ist der, dem es gelingt, sich seinen Feind zum Freund zu machen.« »Wir wissen nicht genau, was sie vorhaben. Wir wissen nicht einmal, ob sie unsere Stadt erobern wollen. Wie sollen wir da verhandeln?« »Es gibt bedrohliche Anzeichen. Ein Heer vertut nicht seine Zeit damit, fern seiner Heimat militärische Übungen zu machen.« Jeden Tag kamen mehr Soldaten – und der Stadthauptma

»Kö

»Ja, das kö

Wichtig war allein, daß die Stadt weiterhin ihre Erzeugnisse verkaufen ko

»Greifen wir an«, beharrte der Priester.

»Einen Tag noch«, bat der Stadthauptma

Unterwegs beobachtete er das Volk um ihn herum: die Hirten, die ihre Schafe in die Berge führten, die Bauern, die auf die Felder gingen, wo sie dem trockenen Boden Nahrung für sich und ihre Familien abzutrotzen versuchten. Soldaten übten mit ihren Lanzen, und einige vor kurzem eingetroffene Kaufleute boten ihre Waren auf dem Marktplatz feil. So unglaublich es auch scheinen mochte: Die Assyrer hatten die Straße nicht geschlossen, die das ganze Tal durchschnitt. Die Kaufleute waren immer noch mit ihren Waren unterwegs und zahlten der Stadt Wegzoll.

»Warum schließen sie die Straße nicht, obwohl sie eine gewaltige Streitmacht zusammengezogen haben?« wollte Elia wissen.

»Das assyrische Reich braucht die Erzeugnisse, die in den Häfen von Sidon und Tyrus ankommen«, antwortete der Stadthauptma

Der Priester blieb oben stehen und beobachtete den Feind.

»Was kö

»Ich habe vor dem Fünften Berg Opfer gebracht. Ich habe gebeten, sie möchten uns ein mutigeres Oberhaupt schicken.« »Wir sollten es halten wie Isebel und die Propheten töten. Ein einfacher Israelit, der gestern noch zum Tode verurteilt war, wird heute vom Stadthauptma

»Wir kö

»Was den Stadthauptma

Sein Großvater war unser Stadthauptma

We

Doch die Sterne blieben an ihrem Platz, und die So

Einstmals hatte es nur den Fünften Berg gegeben. Menschen und Götter hatten zusammengelebt, waren in den schönen Gärten des Paradieses gelustwandelt, hatten miteinander geredet und gelacht. Doch die Menschen hatten gesündigt und die Götter hatten sie von dort vertrieben. Da es nichts gab, wohin sie sie schicken ko

Sie sahen jedoch davon ab, den Menschen die Tür auf ewig zu verschließen. We

Alle Völker teilten denselben Glauben: We

Akbar bestand schon Hunderte von Jahren, und immer hatte die Familie des Stadthauptma

Es war die Pflicht der Priester, diese Ordnung aufrechtzuerhalten: Die Welt besaß ein Schicksal und unterlag Gesetzen. Die Zeit, in der man versuchte, die Götter zu verstehen, war längst vorüber. Jetzt herrschte das Zeitalter, in dem sie respektiert wurden und alles getan wurde, was sie wollten. Sie waren launisch und leicht zu erzürnen.

Ohne die Ernterituale gab die Erde keine Früchte. Ohne die entsprechenden Opfer wurde die Stadt von tödlichen Krankheiten heimgesucht. We

»Sieh den Fünften Berg«, sagte der Priester zum Kommandanten. »Von seinem Gipfel aus beherrschen die Götter das Tal und beschützen uns. Sie haben einen ewigen Plan für Akbar. Der Fremde wird getötet werden oder in sein Land zurückkehren, der Stadthauptma