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»Schade, daß wir das Gesetz der Gastfreundschaft respektieren müssen«, sagte der Stadthauptma
»Sonst würden wir Isebel helfen, den Propheten den Garaus zu machen.« »Dies ist nicht der Grund, weshalb Ihr mein Leben schont. Ihr wißt, daß ich eine wertvolle Ware bin, und Ihr wollt Isebel Gelegenheit geben, mich eigenhändig zu töten. De
Dies war der Augenblick, als der Priester beschloß, den Israeliten bei der ersten besten Gelegenheit zu töten. Was bisher nur eine Tauschware gewesen war, hatte sich zur Bedrohung ausgewachsen.
Elia blickte ihnen nach. Was kö
»Ich lasse ihn umbringen«, sagte der Priester.
»Damit sich das Volk gegen uns erhebt?!« entgegnete der Stadthauptma
»Wir haben schon andere, schlimmere Bedrohungen erlebt und durchgestanden.« Einige Kranke und Krüppel kamen heran und bahnten sich einen Weg durch die Menge, berührten Elias Kleider und baten ihn, sie von ihren Leiden zu heilen.
»Bevor Ihr dem Stadthauptma
»Die Kranken bitten um Hilfe«, beharrte der Priester. »Wir warten alle.« »Zuvor laßt uns den Krieg verhindern. Es wird noch mehr Gebrechliche und Kranke geben, we
»Elia wird mit uns gehen. Er ist von den Göttern erleuchtet.« Obwohl er nicht glaubte, daß es Götter auf dem Fünften Berg gab, brauchte der Stadthauptma
Auf dem Weg zum Kommandanten meinte der Priester zu Elia: »Ihr glaubt nichts von dem, was Ihr gesagt habt.« »Ich glaube, daß der Friede der einzige Weg ist. Doch ich glaube nicht, daß auf dem Gipfel des Berges Götter wohnen.
Ich war dort.« »Und was habt Ihr gesehen?« »Einen Engel des Herrn. Ich habe diesen Engel schon zuvor an anderen Orten, durch die ich gekommen bin, gesehen«, entgegnete Elia. »Und es gibt nur einen Gott.« Der Priester lachte.
»Soll das heißen, daß Eurer Meinung nach derselbe Gott den Sturm und das Getreide geschaffen hat, obwohl dies vollkommen verschiedene Dinge sind?« »Seht Ihr den Fünften Berg?« fragte Elia. »Von allen Seiten sieht er anders aus, obwohl es immer derselbe Berg ist. So ist es mit allem, was geschaffen wurde: viele Gesichter des einen Gottes.« Sie stiegen auf die Stadtmauer hinauf, von wo aus man in der Ferne das feindliche Lager sah. Im wüstenartigen Tal sprangen die weißen Zelte ins Auge.
Vor einiger Zeit, als die Wachen die Anwesenheit der Assyrer am Taleingang meldeten, hatten Späher gesagt, es seien nur Kundschafter. Der Kommandant hatte vorgeschlagen, sie gefangenzunehmen und als Sklaven zu verkaufen. Der Stadthauptma
Die Patrouillen hatten am Taleingang kampiert, und ganz allmählich war Verstärkung nachgerückt. Der Priester behauptete zu wissen warum: Die Stadt besaß einen Bru
Am Ende des ersten Monats hätte man sie noch vertreiben kö
Sie warteten auf die Schlacht, doch niemand griff an. Am Ende des fünften Monats hätte man die Assyrer noch zurückwerfen kö