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Er starrte auf die Schlagzeile und sagte:»Nicht zu fassen. Ausgerechnet heute. Diese blöde Kuh.«
»Wie?«, sagte Harry.»Schon wieder Rita Kimmkorn?«
»Nein«, entgegnete Ron, und genau wie Hermine wollte er die Zeitung verschwinden lassen.
»Es geht um mich, ja?«, sagte Harry.
»Nein«, sagte Ron in keineswegs überzeugendem Ton.
Doch bevor Harry energisch verlangen ko
»Hey, Potter! Potter! Wie geht's deinem Kopf? Noch alle Tassen im Schrank? Oder gehst du gleich auf uns los wie ein Berserker?«
Malfoy hielt den Tagespropheten hoch. Die Slytherins am ganzen Tisch bega
»Laß mich sehen«, sagte Harry zu Ron.»Gib her.«
Höchst widerwillig reichte ihm Ron die Zeitung. Harry drehte sie um und sah in sein eigenes Gesicht, und darüber las er die Schlagzeile:
Harry Potter»gestört und gefährlich«
Der Junge, der den U
Topspezialisten am St. Mungo-Hospital für Magische Krankheiten und Verletzungen halten es für durchaus möglich, daß Potters Gehirn durch den Angriff des U
»Gut möglich, daß er alles vortäuscht«, meint ein Spezialist,»es kö
Der Tagesprophet hat jedoch alarmierende Fakten über Harry Potter ans Licht gebracht, die Albus Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts, vor der Zaubereröffentlichkeit sorgfältig verborgen hat.
»Potter beherrscht Parsel«, enthüllt Draco Malfoy, ein Viertkläßler in Hogwarts.»Vor ein paar Jahren gab es viele Angriffe auf Schüler, und die meisten vermuteten Potter dahinter, nachdem sie gesehen hatten, wie er in einem Duellierklub die Nerven verlor und eine Schlange auf einen anderen Jungen hetzte. Aber es wurde alles vertuscht. Außerdem hat er sich auch noch mit Werwölfen und Riesen angefreundet. Wir glauben, daß er für ein bißchen Macht alles tun würde.«
Parsel, die Fähigkeit mit Schlangen zu sprechen, wurde lange als eine dunkle Kunst betrachtet. Tatsächlich ist der berühmteste Parselmund unserer Zeit kein anderer als Du-weißt-schon-wer persönlich. Ein Mitglied der Liga zur Verteidigung gegen die dunkle Kraft, das ungena
Albus Dumbledore sollte unbedingt darüber nachdenken, ob ein solcher Junge am Trimagischen Turnier teilnehmen darf. Manche befürchten, Potter kö
Von unserer Sonderkorrespondentin Rita Kimmkorn
»Sieht aus, als hätt ich's mir mit ihr verscherzt«, sagte Harry gelassen und faltete die Zeitung zusammen.
Malfoy, Crabbe und Goyle saßen lachend drüben am Slytherin-Tisch, zeigten ihm den Vogel, zogen abstruse Fratzen und ließen ihre Zungen flattern wie Schlangen.
»Woher wußte sie, daß deine Narbe in Wahrsagen wehtat?«, fragte Ron.»Sie ko
»Das Fenster war offen«, sagte Harry.»Ich hab's aufgemacht, um frische Luft zu kriegen.«
»Du warst hoch oben im Nordturm!«, meinte Hermine.»Deine Stimme hätte nie bis ganz nach unten wehen kö
»Na, du bist doch diejenige, die magische Methoden der Verwanzung erforscht!«, sagte Harry.»Sag mir doch, wie sie es geschafft hat!«
»Ich hab's ja versucht!«, sagte Hermine.»Aber ich… aber…«
Ein seltsam träumerischer Ausdruck trat plötzlich auf Hermines Gesicht. Sie hob langsam die Hand und fuhr sich mit den Fingern durchs Haar.
»Alles in Ordnung mit dir?«, sagte Ron und sah sie stirnrunzelnd an.
»Ja«, hauchte Hermine. Wieder strich sie sich mit den Fingern durchs Haar, da
»Ich hab 'ne Idee«, sagte Hermine ins Leere starrend.»Ich glaub, ich weiß es… de
Und schon packte Hermine ihre Schultasche und stürzte aus der Großen Halle.
»Hey!«, rief ihr Ron nach.»In zehn Minuten haben wir Geschichtsprüfung! Unglaublich«, sagte er da
Harry, der von den Prüfungen entbunden war, hatte bisher Stunde um Stunde in der hinteren Reihe gesessen und nach neuen Hexereien für die dritte Aufgabe gesucht.
»Denk schon«, sagte Harry; doch in diesem Augenblick kam Professor McGonagall am Gryffindor-Tisch entlang auf ihn zugeschritten.
»Potter, die Champions finden sich nach dem Frühstück im Raum hinter der Halle ein«, sagte sie.
»Aber das Turnier ist doch erst heute Abend!«, sagte Harry, und vor Schreck, er hätte sich in der Zeit geirrt, bekleckerte er sich mit Rührei.
»Das weiß ich wohl, Potter«, sagte sie.»Die Familien der Champions sind eingeladen, bei der dritten Runde zuzuschauen. Eine sehr gute Gelegenheit für Sie, sie zu begrüßen.«
Sie entfernte sich. Harry sah ihr mit offenem Mund nach.
»Sie glaubt doch nicht etwa, daß die Dursleys hier auftauchen?«, fragte er Ron verdutzt.
»Keine Ahnung«, sagte Ron.»Harry, ich muß mich beeilen, sonst komm ich zu spät zu Bi
Harry aß sein Frühstück auf, während sich die Große Halle allmählich leerte. Er sah, wie Fleur Delacour am Ravenclaw-Tisch aufstand und sich Cedric anschloß, der auf die Tür zum Nebenraum zuging und eintrat. Auch Krum schlurfte kurze Zeit später dort hinein. Harry blieb, wo er war. Er hatte überhaupt keine Lust, in die Kammer zu gehen. Er hatte keine Eltern – jedenfalls keine Familie, die hier aufkreuzen und zusehen würde, wie er sein Leben riskierte. Doch gerade als er aufstehen wollte und überlegte, in die Bibliothek zu gehen und auf die Schnelle noch ein paar Hexereien zu büffeln, öffnete sich die Tür des Nebenraums und Cedric streckte den Kopf heraus.
»Harry, komm schon, sie warten auf dich!«
Vollkommen perplex stand Harry auf. Die Dursleys ko
Cedric und seine Eltern standen gleich bei der Tür. Viktor Krum stand drüben in einer Ecke und unterhielt sich in schnellem Bulgarisch mit seinen Eltern. Er hatte die Hake