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»Stimmt schon, aber Bagman hat die Informationen doch nicht absichtlich weitergegeben?«

Hermine zuckte die Achseln.

»Und Fudge vermutet, Madame Maxime hätte Crouch angegriffen?«, sagte Ron und wandte sich erneut Harry zu.

»Ja«, entgegnete Harry,»aber das sagt er nur, weil Crouch in der Nähe der Beauxbatons-Kutsche verschwunden ist.«

»An sie haben wir noch gar nicht gedacht«, sagte Ron langsam.»Überlegt mal, sie hat eindeutig Riesen-Blut und will es nicht zugeben -«

»Natürlich nicht«, erwiderte Hermine scharf und hob den Kopf.»Sieh dir doch an, was Hagrid passiert ist, als Rita rausfand, wer seine Mutter ist. Und überleg mal, wie schnell Fudge Madame Maxime verdächtigt, nur weil sie etwas von einer Riesin hat. Wer braucht diese Vorurteile? Wahrscheinlich würd ich selbst behaupten, ich hätte große Knochen, we

Hermine sah auf die Uhr.

»Wir haben noch nicht trainiert!«, setzte sie erschrocken hinzu.»Wir wollten doch den Lähmzauber üben! Morgen müssen wir aber wirklich ran! Ins Bett, Harry, du brauchst deinen Schlaf.«

Harry und Ron gingen langsam nach oben in den Schlafsaal. Während Harry seinen Pyjama anzog, warf er einen Blick hinüber zu Nevilles Bett. Wie Dumbledore versprochen, hatte er Ron und Hermine nichts von Nevilles Eltern erzählt. Er nahm die Brille ab und stieg ins Bett. Während er dalag, fragt er sich, wie er sich fühlen würde, we

Es war Voldemort, dachte Harry und starrte durch die Dunkelheit auf den Baldachin seines Bettes; hinter all dem steckte Voldemort… er war es, der diese Familien auseinander gerissen hatte, er war es, der all diese Leben zerstört hatte…

Ron und Hermine hätten eigentlich für ihre Prüfungen lernen sollen – die letzten standen am Tag der dritten Runde an -, doch den größten Teil ihrer Kräfte verwandten sie darauf, Harry bei der Vorbereitung für die letzte Aufgabe zu helfen.

»Mach dir deswegen keine Gedanken«, sagte Hermine brüsk, als Harry sie darauf ansprach und meinte, er kö

»Gutes Training für später, we

In den ersten Junitagen breitete sich erneut eine gespa

Professor McGonagall war es leid, die drei andauernd in den Fluren üben zu sehen, und erlaubte es Harry, über die Mittagszeit das leere Verwandlungs-Klassenzimmer zu benutzen. Harry hatte den Lähmzauber bald im Griff, ein Fluch, der Angreifer behinderte und erlahmen ließ, außerdem den Reduktor-Fluch, mit dem er feste Gegenstände aus dem Weg schießen ko

»Läuft trotzdem ganz gut bei dir«, ermutigte ihn Hermine, blickte auf ihre Liste und strich die Zauber durch, die sie schon gelernt hatten.»Ein paar von denen sind sicher ganz nützlich.«

»Kommt und seht euch das an«, sagte Ron vom Fenster her. Er schaute hinunter aufs Gelände.»Was treibt Malfoy de

Harry und Hermine traten zu Ron und sahen hinunter. Malfoy, Crabbe und Goyle standen unten im Schatten eines Baumes. Crabbe und Goyle schienen nach etwas Ausschau zu halten; beide feixten. Malfoy redete hinter vorgehaltener Hand mit ihnen.

»Sieht aus, als würde er ein Handy benutzen«, sagte Harry neugierig.

»Unmöglich«, entgegnete Hermine,»ich hab dir doch gesagt, diese Dinger funktionieren in und um Hogwarts nicht. Nun komm schon, Harry«, fügte sie ungeduldig hinzu, wandte sich vom Fenster ab und ging zurück in die Mitte des Zimmers,»probieren wir mal diesen Schild-Zauber.«

Sirius schickte inzwischen täglich eine Eule. Wie Hermine schien er seine Kräfte ganz darauf verwenden zu wollen, Harry heil durch die letzte Runde zu bringen, alles andere ko

We

Der vierundzwanzigste Juni rückte immer näher, und Harrys Nerven spa

Am Morgen der dritten Runde war das Frühstück am Gryffindor-Tisch eine recht lärmige Angelegenheit. Die Posteulen erschienen und brachten Harry eine Karte mit den besten Wünschen von Sirius. Es war nur ein Stück Pergament, zusammengefaltet und mit einer schlammigen Hundepfote gestempelt, doch Harry freute sich gleichwohl darüber. Eine Schleiereule ließ sich vor Hermine nieder, wie üblich mit der morgendlichen Ausgabe des Tagespropheten. Hermine entrollte die Zeitung, warf einen Blick auf die Titelseite und spritzte einen Mund voll Kürbissaft darüber.

»Was ist los?«, fragten Harry und Ron gleichzeitig und starrten sie an.

»Nichts«, sagte Hermine rasch und versuchte das Blatt unter ihren Umhang zu stecken, doch Ron schnappte es ihr aus den Fingern.