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»Überraschung!«, trällerte Mrs Weasley aufgeregt, als Harry breit lächelnd zu ihnen trat.»Dachten, wir kö

»Alles okay mit dir?«, fragte Bill und schüttelte Harry grinsend die Hand.

»Charlie wollte auch kommen, aber er hat nicht freigekriegt. Er meinte, du hättest gegen diesen Hornschwanz einen unglaublichen Kampf hingelegt.«

Fleur Delacour, fiel Harry auf, musterte Bill über die Schulter ihrer Mutter mit unverhohlenem Interesse. Harry war sofort klar, daß sie überhaupt nichts gegen lange Haare oder Ohrringe mit Giftzähnen einzuwenden hatte.

»Das ist wirklich nett von euch«, murmelte Harry Mrs Weasley zu.»Ich dachte schon – die Dursleys -«

»Hmm«, sagte Mrs Weasley und spitzte die Lippen. Sie hatte sich vor Harry mit Kritik an den Dursleys immer zurückgehalten, doch ihre Augen blitzten jedes Mal auf, we

»Toll, wieder mal hier zu sein«, sagte Bill und sah sich in der Kammer um. (Violet, die Freundin der fetten Dame, zwinkerte ihm aus ihrem Rahmen heraus zu.)»Hab Hogwarts seit fünf Jahren nicht mehr gesehen. Gibt es eigentlich noch dieses Gemälde von dem verrückten Ritter, Sir Cadogan?«

»Aber klar«, sagte Harry, der im letzten Jahr Beka

»Und die fette Dame?«, fragte Bill.

»Die war schon zu meiner Zeit hier«, sagte Mrs Weasley.»Eines Nachts, ich bin um vier Uhr heimgekommen, hat sie mir eine solche Gardinenpredigt gehalten -«

»Was hattest du um vier Uhr morgens draußen zu suchen?«Bill schaute seine Mutter erstaunt an.

Mrs Weasley lächelte und ihre Augen funkelten.

»Dein Vater und ich hatten einen kleinen Nachtspaziergang unternommen«, sagte sie.»Ihn hat da

»Hättest du Lust, uns ein wenig durchs Schloß zu führen, Harry?«, sagte Bill.

»Ja, gern«, erwiderte Harry, und sie wandten sich zum Gehen.

Amos Diggory blickte auf, als sie an ihm vorbeikamen.»Na, da bist du ja«, sagte er und sah Harry abschätzig an.»Wette, du fühlst dich nicht mehr ganz so wie 'n toller Hecht, jetzt, wo Cedric dich eingeholt hat?«

»Was?«, fragte Harry.

»Hör nicht auf ihn«, sagte Cedric mit leiser Stimme zu Harry und sah seinen Vater stirnrunzelnd an.»Er ist sauer, seit er diesen Kimmkorn-Artikel übers Turnier gelesen hat – du weißt doch, wo sie so tat, als wärst du der einzige Hogwarts- Champion.«

»Hat sich aber nicht die Mühe gemacht, ihr mal die Meinung zu sagen, oder?«, sagte Amos Diggory so laut, daß Harry, der mit Mrs Weasley und Bill zur Tür hinausging, es nicht überhören ko

»Rita Kimmkorn tut alles, was sie ka

Mr Diggory öffnete entrüstet den Mund, doch seine Frau legte ihm die Hand auf den Arm und er zuckte nur die Schultern und wandte sich ab.

Harry genoß es an diesem Morgen, mit Bill und Mrs Weasley über das Schloßgelände zu flanieren und ihnen die Beauxbatons-Kutsche und das Durmstrang-Schiff zu zeigen. Mrs Weasley war ganz begeistert von der Peitschenden Weide, die erst nach ihrer Schulzeit gepflanzt worden war, und schwelgte in Eri

»Wie geht's Percy?«, fragte Harry beim Gang durch die Gewächshäuser.

»Nicht gut«, sagte Bill.

»Er regt sich furchtbar auf«, sagte Mrs Weasley mit gedämpfter Stimme und sah sich argwöhnisch um.»Das Ministerium will Mr Crouchs Verschwinden vertraulich behandeln, aber Percy haben sie wegen der Anweisungen, die Mr Crouch geschickt hat, hart ins Gebet genommen. Sieht so aus, als hielten sie es für möglich, daß jemand seine Handschrift gefälscht hat. Percy steht ziemlich unter Druck. Heute Abend darf er nicht für Mr Crouch als fünfter Richter einspringen. Cornelius Fudge wird dabei sein.«

Sie kehrten zum Mittagessen ins Schloß zurück.

»Mum – Bill!«, sagte Ron vollkommen verdutzt, als er zum Gryffindor-Tisch kam.»Was macht ihr de

»Wir schauen Harry bei der letzten Aufgabe zu!«, strahlte Mrs Weasley.»Und ich muß sagen, es ist zur Abwechslung mal ganz schön, nicht selbst kochen zu müssen. Wie war deine Prüfung?«

»Oh… es ging«, sagte Ron.»Mir sind nicht alle Namen von diesen Koboldrebellen eingefallen, also hab ich ein paar erfunden. Wird schon werden.«Mrs Weasley sah ihn spitz an, doch er tat sich eine Blätterteigpastete auf und fuhr fort:»Die heißen doch alle Bodrod der Bärtige oder Urg der Unsaubere oder so, war jedenfalls nicht schwierig.«

Auch Fred, George und Gi

»Erzählst du uns jetzt -?«

Hermine warf Mrs Weasley einen Blick zu und schüttelte warnend den Kopf.

»Hallo, Hermine«, sagte Mrs Weasley, viel steifer, als es sonst ihre Art war.

»Hallo«, sagte Hermine und ihr Lächeln erstarb angesichts des kühlen Ausdrucks auf Mrs Weasleys Gesicht.

Harry sah die beiden abwechselnd an, da

»Oh!«, sagte Mrs Weasley.»Nein – natürlich nicht!«

Und danach verhielt sie sich Hermine gegenüber um einiges herzlicher.

Harry, Bill und Mrs Weasley vertrieben sich den Nachmittag mit einem langen Spaziergang ums Schloß und kehrten erst zum abendlichen Festessen in die Große Halle zurück. Auch Ludo Bagman und Cornelius Fudge waren inzwischen eingetroffen und saßen am Lehrertisch. Bagman war offenbar in aufgeräumter Stimmung, doch Cornelius Fudge, der neben Madame Maxime saß, machte eine ernste Miene und sprach kein Wort. Madame Maxime, deren Augen Harry gerötet vorkamen, konzentrierte sich auf ihren Teller. Von der anderen Seite des Tisches warf Hagrid ihr immer wieder einen Blick zu. Es gab mehr Gänge als sonst, doch Harry, der sich allmählich wieder ausgesprochen nervös fühlte, aß nur wenig. Als das Blau der verzauberten Hallendecke einem dunklen Purpur wich, erhob sich Dumbledore, und Stille senkte sich über die Halle.

»Meine Damen und Herren, noch fünf Minuten, und ich werde Sie bitten, sich auf den Weg zum Quidditch-Feld zu begeben, zur dritten und letzten Aufgabe des Trimagischen Turniers. Die Champions folgen bitte jetzt schon Mr Bagman hinunter zum Stadion.«

Harry stand auf. Die Gryffindors tischauf, tischab klatschten ihm Beifall; die Weasleys und Hermine wünschten ihm viel Glück, und gemeinsam mit Cedric, Fleur und Krum verließ er die Große Halle.

»Wie steht's mit dir, Harry?«, fragte Bagman, während sie draußen die Steintreppe hinunterstiegen.»Traust du es dir zu?«

»Ich fühl mich ganz okay«, sagte Harry. Das stimmte auch halbwegs; er war nervös, doch er ging im Kopf noch einmal alle Hexereien und Zauberflüche durch, die er geübt hatte, und da er feststellte, daß er nichts vergessen hatte, war er recht zuversichtlich gestimmt.

Sie betraten das Quidditch-Feld, das inzwischen nicht mehr wiederzuerke

Fünf Minuten später füllten sich die Ränge; die Luft war erfüllt vom aufgeregten Stimmengewirr ihrer Mitschüler und von dem Getrappel Hunderter von Füßen. Der Himmel hatte ein tiefes, klares Blau angenommen und jetzt erschienen auch die ersten Sterne. Hagrid, Professor Moody, Professor McGonagall und Professor Flitwick kamen ins Stadion und gingen auf Bagman und die Champions zu. Sie trugen große, leuchtend rote Sterne an den Hüten, nur Hagrids Stern prangte auf dem Rücken seiner Maulwurffell Weste.