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Hier in diesem Büro, mit der Aussicht, Dumbledore gleich von dem Traum erzählen zu kö
Im Schrank stand eine flache steinerne Schale mit merkwürdigen Gravuren entlang des Rands; Runen und Symbole, die Harry nicht entziffern ko
Er wollte die Substanz berühren, herausfinden, wie sie sich anfühlte, doch nach fast vier Jahren Erfahrung mit der magischen Welt wußte er, daß es sehr dumm wäre, einfach die Hand in eine Schale mit einer unbeka
Harry beugte sich tiefer über die Schale und steckte mit dem Kopf bereits mitten im Schrank. Die silbrige Substanz war durchsichtig geworden; sie wirkte wie Glas. Er sah von oben in sie hinein und erwartete den steinernen Boden der Schale zu sehen – doch stattdessen erblickte er unter der Oberfläche der geheimnisvollen Substanz einen riesigen Raum, in den er wie durch ein rundes Fenster in der Decke hinuntersehen ko
Der Raum war schwach erleuchtet; vielleicht war er sogar unterirdisch, de
Da die Schale rund war und der Raum, den Harry beobachtete, quadratisch, ko
Seine Nasenspitze berührte die seltsame Substanz, in die er geblickt hatte. Dumbledores Büro tat einen übermächtigen Ruck – Harry warf es nach vorn und er stürzte kopfüber in die Substanz der Schale -
Doch sein Kopf schlug nicht auf dem steinernen Boden auf. Er fiel durch etwas Eiskaltes und Schwarzes; es war, als würde er in einen dunklen Malstrom gesogen -
Und plötzlich saß er auf einer Bank an der Mauer des Raumes in der Schale, einer Bank hoch über den anderen. Er blickte zur steinernen Decke auf und erwartete, dort das runde Fenster zu sehen, durch das er eben gespäht hatte, doch da war nichts als dunkler, fester Stein.
Schwer und schnell atmend blickte sich Harry um. Keine einzige Hexe, kein Zauberer in diesem Raum achtete auf ihn (und es waren mindestens zweihundert von ihnen da). Niemand schien bemerkt zu haben, daß ein vierzehnjähriger Junge soeben von der Decke herunter in ihre Mitte gefallen war. Harry wandte sich dem Zauberer zu, der neben ihm auf der Bank saß, und stieß vor Überraschung einen lauten Schrei aus, der in dem stillen Raum widerhallte.
Ihm zur Seite saß Albus Dumbledore.
»Professor!«, sagte Harry mit einer Art ersticktem Flüstern.»Verzeihung – das war keine Absicht – ich wollte mir nur diese Schale in Ihrem Schrank ansehen – ich – wo sind wir?«
Doch Dumbledore rührte sich nicht und sagte kein Wort. Er achtete überhaupt nicht auf Harry. Wie alle anderen Zauberer auf den Bänken schaute er in die gegenüberliegende Ecke des Raumes, wo eine Tür war.
Harry starrte Dumbledore verdutzt an, ließ den Blick über die schweigend und gespa
Schon einmal hatte Harry sich an einem Ort befunden, an dem ihn niemand sehen oder hören ko
Harry hob die rechte Hand, zögerte kurz und wedelte da
Dumbledore rührte sich nicht, zuckte nicht einmal mit der Wimper. Damit war für Harry die Sache klar. Er war im I
Harry sah sich jetzt etwas aufmerksamer um. Es war, wie er von oben aus schon vermutet hatte, fast sicher ein unterirdischer Raum – eine Art Kerker, befand er. Der Ort hatte etwas Düsteres, ja Bedrohliches an sich; an den Wänden hingen keine Bilder, es gab überhaupt keinen Schmuck; nur diese dicht geschlossenen Bankreihen, die sich an den Wänden des Raums emporzogen, so daß alle Zuschauer ungehinderten Blick auf den Stuhl mit den Ketten an den Armlehnen hatten.
Harry überlegte noch, wozu dieser Raum dienen sollte, als er Schritte hörte. Die Tür in der Ecke des Kerkers öffnete sich und drei Gestalten traten ein – genau gesagt ein Ma
Harrys Eingeweide gefroren. Die Dementoren, große Gestalten mit Kapuzen, die ihre Gesichter verhüllten, glitten langsam auf den Stuhl in der Mitte zu. Sie hatten mit ihren verwesenden und modrigen Händen die Arme des Ma
Harry sah hinunter auf den Ma
Im Gegensatz zu Dumbledore sah Karkaroff hier viel jünger aus; Haare und Ziegenbart waren schwarz. Er hatte keinen glattseidenen Pelz an, sondern einen dü