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Das erste Quidditch-Spiel rückte näher und das Wetter wurde immer schlechter. Das Team der Gryffindors ließ sich nicht entmutigen und trainierte unter den Augen von Madam Hooch härter de

»Wir spielen nicht gegen die Slytherins!«, verkündete er wütend.»Flint war eben bei mir. Wir spielen gegen die Hufflepuffs.«

»Warum?«, riefen alle im Chor.

»Flint redet sich darauf raus, daß ihr Sucher immer noch am Arm verletzt ist«, sagte Wood mit knirschenden Zähnen.»Aber es ist doch klar, warum sie es tun. Wollen nicht bei diesem Wetter spielen, weil sie denken, es würde ihre Chancen mindern…«

Den ganzen Tag hatte es heftig gestürmt und geregnet und ein fernes Do

»Malfoys Arm ist vollkommen gesund!«, sagte Harry zornig.»Er schauspielert doch nur!«

»Das weiß ich auch, aber wir kö

Angelina, Alicia und Katie fingen plötzlich an zu kichern.

»Was ist de

»Das ist doch dieser große, gut aussehende Junge!?«, sagte Angelina.

»Stark und schweigsam«, sagte Katie, und wieder fingen sie an zu kieksen.

»Der ist nur schweigsam, weil er zu doof ist, um zwei Wörter zu verknüpfen«, sagte Fred unwirsch.»Ich weiß nicht, wieso du dir Sorgen machst, Oliver, die Hufflepuffs stecken wir doch in die Tasche. Beim letzten Spiel gegen die hat Harry den Schnatz in gerade mal fünf Minuten gefangen, weißt du noch?«

»Das waren damals ganz andere Bedingungen!«, rief Wood mit leicht hervorquellenden Augen.»Diggory hat ein ziemlich starkes Team auf die Beine gestellt. Er ist ein sehr guter Sucher! Ich hatte ja schon befürchtet, daß ihr es zu leicht nehmt! Wir dürfen uns nicht zurücklehnen! Wir müssen unsere Kräfte zusammenhalten! Die Slytherins wollen uns auf dem falschen Fuß erwischen! Wir müssen gewi

»Schon gut, Oliver!«, sagte Fred eine Spur beunruhigt.»Wir nehmen die Hufflepuffs sehr ernst. Im Ernst.«

Am Tag vor dem Spiel wurde der Wind zu einem heulenden Sturm und es goß wie aus Kübeln. Dri

»Ach, we

Harry ko

»Diggory bricht sehr schnell seitlich aus, Harry, also versuchst du es am besten mit einem Looping -«

Harry schlitterte bis vor die Klassenzimmertür, öffnete sie und huschte hinein.

»Entschuldigen Sie, daß ich zu spät komme, Professor Lupin, ich -«

Doch es war nicht Professor Lupin, der da am Lehrerpult saß und ihn ansah; es war Snape.

»Diese Unterrichtsstunde hat vor zehn Minuten bego

Doch Harry rührte sich nicht.

»Wo ist Professor Lupin?«, fragte er.

»Er sagt, er fühle sich heute zu krank, um zu unterrichten«, sagte Snape mit einem schiefen Lächeln.»Hab ich nicht gesagt, du sollst dich setzen?«

Doch Harry rührte sich nicht vom Fleck.

»Was hat er de

Snapes schwarze Augen glitzerten.

»Nichts Lebensbedrohliches«, sagte er mit einem Blick, als wünschte er ebendies sehnlichst herbei.»Noch einmal fünf Punkte Abzug für Gryffindor, und we

Langsam ging Harry zu seinem Platz und setzte sich. Snape blickte in die Runde.

»Wie ich gerade sagte, bevor Potter uns unterbrach, hat Professor Lupin keine Notizen über den Stoff hinterlassen, den Sie bisher behandelt haben -«

»Bitte, Sir, wir haben Irrwichte behandelt, Rotkappen, Kappas und Grindelohs«, sprudelte Hermine los,»und wir wollten gerade mit -«

»Schweigen Sie«, sagte Snape mit kalter Stimme.»Ich habe nicht um Aufklärung gebeten. Mir ist nur Professor Lupins Mißwirtschaft aufgestoßen.«

»Er ist der beste Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, den wir je hatten«, sagte Dean Thomas wagemutig, und murmelnd stimmte ihm der Rest der Klasse zu. Snape sah jetzt bedrohlicher aus de

»Sie sind leicht zufrieden zu stellen. Lupin überfordert Sie ja kaum – ich selbst gehe davon aus, daß schon Erstkläßler mit Rotkappen und Grindelohs fertig werden. Heute behandeln wir -«

Harry sah ihn das Lehrbuch durchblättern, bis zum letzten Kapitel, von dem er wissen mußte, daß sie es noch nicht behandelt haben ko

»- Werwölfe«, sagte Snape.

»Aber, Sir«, sagte Hermine, die sich offenbar nicht im Zaum halten ko

»Miss Granger«, sagte Snape mit eisiger Gelassenheit.»Ich war davon ausgegangen, daß ich den Unterricht halte und nicht Sie. Und nun schlagen Sie alle die Seite dreihundertundvierundneunzig auf,«Wieder blickte er in die Runde.»Alle, habe ich gesagt! Und zwar sofort!«

Unter vielen verbitterten Seitenblicken und trotzigem Gemurmel schlugen sie ihre Bücher auf

»Wer von Ihnen ka

Alle saßen sie reglos und schweigend da; alle außer Hermine, deren Hand wie so oft nach oben geschnellt war.

»Keiner?«, sagte Snape ohne Hermine eines Blickes zu würdigen. Wieder setzte er sein schiefes Lächeln auf.»Wollen Sie mir sagen, daß Professor Lupin Ihnen nicht einmal den einfachen Unterschied zwischen -«

»Wir haben Ihnen doch gesagt«, platzte mit einem Mal Parvati los,»daß wir noch nicht bei den Werwölfen waren, wir sind immer noch auf -«

»Ruhe!«, bellte Snape.»Schön, schön, schön, ich hätte nie gedacht, daß ich einmal auf eine dritte Klasse stoßen würde, die nicht mal einen Werwolf erke

»Bitte, Sir«, sagte Hermine, die Hand immer noch nach oben gestreckt,»der Werwolf ist vom echten Wolf durch mehrere kleine Merkmale zu unterscheiden. Die Schnauze des Werwolfs -«

»Das ist das zweite Mal, daß Sie einfach reinreden, Miss Granger«, sagte Snape kühl.»Noch einmal fünf Punkte Abzug für Gryffindor, weil Sie eine unerträgliche Alleswisserin sind.«

Hermine wurde puterrot, ließ die Hand sinken und starrte mit wäßrigen Augen zu Boden. Wie sehr sie alle Snape hasten, erwies sich jetzt, als die ganze Klasse ihn mit zornfunkelnden Augen anstarrte, obwohl jeder von ihnen Hermine irgendwa

»Sie haben uns eine Frage gestellt und sie weiß die Antwort! Warum fragen Sie eigentlich, we

Noch während Ron sprach, erka

»Strafarbeit, Weasley«, sagte Snape mit öliger Stimme, das Gesicht ganz nahe an dem Rons.»Und we