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»Das ist unsere letzte Chance – meine letzte Chance – den Quidditch-Pokal zu gewi

Gryffindor hat jetzt seit sieben Jahren nicht mehr gewo

»Wir haben drei erstklassige Jägeri

Wood deutete auf Alicia Spi

»Wir haben zwei unschlagbare Treiber.«

»Hör auf, Oliver, du machst uns ganz verlegen«, sagten Fred und George und taten so, als würden sie sich schämen.

»Und wir haben einen Sucher, der noch jedes Spiel für uns gewo

»Du bist auch ganz toll, Oliver«, sagte George.

»Als Hüter ein As«, sagte Fred.

»Die Sache ist die«, fuhr Oliver fort und fing wieder an, auf und ab zu schreiten,»der Quidditch-Pokal hätte in den letzten beiden Jahren unseren Namen tragen müssen. Seit Harry dabei ist, denke ich immer, wir hätten das Ding eigentlich schon in der Tasche. Aber wir haben's nicht geschafft, und jetzt haben wir die letzte Chance, endlich unseren Namen auf diesem Pokal zu sehen…«

Wood schien so niedergeschlagen, daß selbst Fred und George ihn mitleidig ansahen.

»Oliver, das ist unser Jahr«, sagte Fred.

»Diesmal packen wir's, Oliver!«, sagte Angelina.

»Ganz klar«, sagte Harry.

Voll Entschlossenheit bega

Eines Abends nach dem Training kehrte Harry steif gefroren, doch höchst zufrieden mit dem Training ins Schloß zurück. Im Gemeinschaftsraum der Gryffindors herrschte ein aufgeregtes Summen.

»Was ist de

»Das erste Wochenende in Hogsmeade«, sagte Ron und deutete auf den Zettel, der am ramponierten alten Notizbrett aufgetaucht war.»Ende Oktober, an Halloween.«

»Klasse«sagte Fred, der Harry durch das Porträtloch gefolgt war,»ich muß zu Zonko, meine Stinkkügelchen sind fast alle.«

Harry ließ sich in den Sessel neben Ron fallen; sein Hochgefühl versandete rasch. Hermine schien seine Gedanken lesen zu kö

»Das nächste Mal ka

»Black ist nicht so bescheuert, in Hogsmeade Ärger zu machen«, sagte Ron.»Frag doch McGonagall, ob du dieses eine Mal mitkommen ka

»Ron!«, sagte Hermine,»Harry soll in der Schule bleiben.«

»Er ka

»Ja, vielleicht hast du Recht«, sagte Harry nachdenklich.

Hermine öffnete den Mund, um zu widersprechen, doch in diesem Moment sprang Krummbein auf ihren Schoß. Eine große tote Spi

»Muß er die de

»Kluger Krummbein, hast du die ganz alleine gefangen?«, sagte Hermine.

Gemächlich zerkaute Krummbein die Spi

»Paß bloß auf, daß er bei dir bleibt«, sagte Ron gereizt und wandte sich wieder seiner Sternkarte zu.»Krätze schläft in meiner Tasche.«

Harry gähnte. Am liebsten wäre er schlafen gegangen, doch auch er mußte seine Sternkarte noch zu Ende zeichnen. Er zog seine Tasche heran, holte Papier, Tinte und Feder heraus und bega

»Du ka

Hermine, die nichts von Abschreiben hielt, schürzte die Lippen, sagte jedoch nichts. Krummbein starrte immer noch unverwandt auf Ron und ließ die Spitze seines buschigen Schwanzes zucken. Da

»He!«, brüllte Ron und packte seine Tasche, doch Krummbein hatte schon vier klauenbestückte Pfoten darin versenkt und zog und zerrte wie verrückt.

»Hau ab, du blödes Vieh!«

Ron wollte seine Tasche in Sicherheit bringen, doch der Kater hielt sie fauchend, hauend und kratzend fest.

»Ron, tu ihm bloß nicht weh!«, kreischte Hermine; der ganze Gemeinschaftsraum sah zu; Ron wirbelte die Tasche im Kreis herum, doch Krummbein ließ nicht locker, und jetzt kam Krätze oben herausgeflogen.

»Fangt diesen Kater ein!«, schrie Ron, als Krummbein die Überreste der Tasche liegen ließ, über den Tisch sprang und dem panisch davonrasenden Krätze nachjagte.

George Weasley machte einen Hechtsprung, doch er verfehlte Krummbein knapp; Krätze huschte durch zwanzig Paar Beine und verschwand unter einer alten Kommode; Krummbein kam schlitternd zum Halt, legte den Kopf auf den Boden und haute zornig mit den Tatzen unter die Kommode.

Ron und Hermine ra

»Schau ihn dir an!«, sagte er wütend zu Hermine und ließ Krätze vor ihrem Gesicht baumeln.»Er ist doch nur noch Haut und Knochen! Halt ihm bloß diesen Kater vom Leib!«

»Krummbein weiß doch nicht, daß man das nicht tut!«, sagte Hermine mit zitternder Stimme.»Alle Katzen jagen Ratten, Ron!«

»Aber an deinem Tier ist irgendwas Komisches!«, sagte Ron, während er versuchte, den vor Aufregung bebenden Krätze zurück in seine Tasche zu komplimentieren.»Er hat gehört, daß ich gesagt habe, Krätze sei in meiner Tasche!«

»Ach, das ist doch Unsi

»Dieser Kater hat es auf Krätze abgesehen!«, sagte Ron und würdigte das Publikum im Raum keines Blickes, das allmählich zu kichern bega

Ron marschierte durch das Gemeinschaftszimmer und verschwand auf der Treppe hoch zum Jungenschlafsaal.

Am nächsten Tag war Ron immer noch schlecht auf Hermine zu sprechen. In Kräuterkunde sagte er kaum ein Wort zu ihr, obwohl er, Harry und Hermine gemeinsam an einem Kartoffelbauchpilz arbeiteten.

»Wie geht's Krätze?«, fragte Hermine behutsam, während sie fette rosa Schoten von den Pflanzen pflückten und die glänzenden Bohnen in einen Holztrog warfen.

»Hat sich unter meinem Bett versteckt und zittert immer noch am ganzen Leib«, sagte Ron unwirsch und verfehlte den Trog, so daß die Bohnen über den Boden des Gewächshauses kullerten.

»Vorsicht, Weasley, Vorsicht!«, rief Professor Sprout, als die Bohnen vor ihren Augen jäh aufblühten.

Als Nächstes hatten sie Verwandlung. Harry hatte beschlossen, Professor McGonagall nach dem Unterricht zu fragen, ob er mit nach Hogsmeade dürfe. Er reihte sich in die Warteschlange vor dem Klassenzimmer ein und überlegte, wie er es am besten sagen ko

Lavender Brown schien zu weinen. Parvati hatte den Arm um sie gelegt und sprach mit Seamus Fi

»Was ist los, Lavender?«, fragte Hermine beunruhigt, als sie mit Harry und Ron hinzukam.