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»Sagt mal, was ist de

Alle Köpfe wandten sich wieder Harry zu, doch niemand sagte ein Wort. Da

»Bitte, Professor, wir haben eben unsere erste Stunde Wahrsagen gehabt und wir haben Teeblätter gedeutet und -«

»Aah, natürlich«, sagte Professor McGonagall, nun plötzlich die Stirn runzelnd.»Sie brauchen mir gar nichts weiter zu erklären, Miss Granger. Und, wer von Ihnen wird dieses Jahr sterben?«

Alle starrten sie an.

»Ich«, sagte Harry schließlich.

»Verstehe«, sagte Professor McGonagall und fixierte Harry mit ihren Perlenaugen.»Da

Professor McGonagall verstummte mit aufgeblähten Nasenflügeln. Etwas ruhiger fuhr sie fort.

»Wahrsagen ist einer der ungenauesten Zweige der Magie. Ich möchte Ihnen nicht verheimlichen, daß ich mich nicht weiter damit abgebe. Wahre Seher sind sehr selten, und Professor Trelawney -«

Wieder verstummte sie und sagte da

»Sie scheinen mir bei bester Gesundheit zu sein, Potter, also werden Sie mir verzeihen, we

Hermine lachte. Harry fühlte sich etwas wohler. Fern vom roten Dämmerlicht und den benebelnden Düften in Professor Trelawneys Klassenzimmer wurde ihm nicht so schnell angst und bange. Jedoch nicht alle waren überzeugt; Ron sah immer noch besorgt aus und Lavender flüsterte:»Aber was ist mit Nevilles Untertasse?«

Nach der Verwandlungsstunde schlossen sie sich der vielköpfigen Schar an, die lachend und schwatzend zum Mittagessen in die Große Halle strömte.

»Kopf hoch, Ron«, sagte Hermine und schob ihm einen Teller Fleischeintopf zu.»Du hast doch gehört, was Professor McGonagall gesagt hat.«

Ron schöpfte sich Eintopf auf den Teller und nahm den Löffel in die Hand, bega

»Harry«, sagte er mit leiser und ernster Stimme,»du hast doch nicht etwa zufällig irgendwo einen großen schwarzen Hund gesehen?«

»Doch, hab ich«, sagte Harry.»In der Nacht, als ich von den Dursleys abgehauen bin.«

Rons Löffel fiel klappernd auf den Teller.

»Wahrscheinlich ein streunender Köter«, sagte Hermine gelassen.

Ron sah Hermine an, als wäre sie verrückt geworden.

»Hermine, we

»Zufall«, sagte Hermine schnippisch und schenkte sich Kürbissaft nach.

»Du weißt doch nicht, wovon du redest!«, sagte Ron und Zorn stieg ihm ins Gesicht.»Grimme erschrecken die meisten Zauberer zu Tode!«

»Da hast du es«, sagte Hermine in überlegenem Ton.»Sie sehen den Grimm und sterben vor Angst. Der Grimm ist kein Omen, er ist die Todesursache! Und Harry ist noch unter uns, weil er nicht so bescheuert ist, einen zu sehen und da

Ron starrte Hermine sprachlos an. Sie öffnete ihre Tasche, zog ihr neues Arithmantikbuch heraus, schlug es auf und lehnte es gegen den Saftkrug.

»Mir kommt Wahrsagen recht neblig vor«, sagte sie, während sie nach der richtigen Seite suchte,»'ne Menge Rumgerätsel, we

»An diesem Grimm auf dem Teller war nichts Nebliges!«, sagte Ron erhitzt.

»Du warst dir noch nicht so sicher, als du Harry gesagt hast, es sei ein Schaf«, sagte Hermine kühl.

»Professor Trelawney hat gesagt, du hast nicht die richtige Aura! Zur Abwechslung bist du mal 'ne richtige Lusche in einem Fach, und das gefällt dir nicht!«

Er hatte einen empfindlichen Nerv getroffen. Hermine klatschte ihr Arithmantikbuch so hart auf den Tisch, daß überall Fleisch- und Karottenstückchen umherflogen.

»We

Sie packte ihre Tasche und schritt stolz von da

Stirnrunzelnd sah ihr Ron nach.

»Wovon redet sie eigentlich?«, sagte er zu Harry.»Sie war doch noch gar nicht in Arithmantik.«

Harry war froh, nach dem Mittagessen nach draußen zu kommen. Der Regen von gestern hatte sich verzogen; der Himmel war klar und blassgrau; das feuchte Gras unter ihren Füßen federte, als sie zu ihrer ersten Stunde Pflege magischer Geschöpfe gingen.

Ron und Hermine schwiegen sich an. Harry ging ebenfalls schweigend neben ihnen her, über den sanft abfallenden Rasen hinüber zu Hagrids Hütte am Rande des Verbotenen Waldes. Erst als er drei nur zu beka

Hagrid wartete an der Tür seiner Hütte auf die Klasse. Da stand er in seinem Umhang aus Maulwurffell, Fang, den Saurüden, an den Fersen, und schien kaum erwarten zu kö

»Kommt, bewegt euch!«, rief er den näher kommenden Schülern zu.»Hab 'ne kleine Überraschung für euch! Wird 'ne tolle Stunde! Sind alle da? Schön, da

Einen quälenden Moment lang dachte Harry, Hagrid würde sie in den Wald führen; dort hatte Harry genug Schreckliches erlebt, um für den Rest des Lebens die Nase voll zu haben. Doch Hagrid ging um einen Ausläufer des Waldes herum und fünf Minuten später standen sie am Rand einer Art Pferdekoppel. Sie war leer.

»Stellt euch dort drüben am Zaun auf!«, rief er.«Sehr schön – paßt auf, daß alle etwas sehen kö

»Wie de

»Was de

»Wie sollen wir unsere Bücher öffnen?«, sagte Malfoy. Er nahm sein Monsterbuch der Monster heraus, das er mit einem langen Seil zugebunden hatte. Auch die anderen zogen ihre Bücher hervor; manche, wie Harry, hatten es mit einem Gürtel zugeschnürt; andere hatten sie in enge Taschen gestopft oder sie mit großen Wäscheklammern gezähmt.

»Hat de

Die Schüler schüttelten die Köpfe.

»Ihr müßt sie streicheln«, sagte Hagrid, als wäre es ganz selbstverständlich.»Seht mal -«

Er nahm Hermines Buch und riß das Zauberband herunter. Das Buch versuchte zu beißen, doch Hagrid fuhr mit seinem riesigen Zeigefinger an seinem Rücken entlang und das Buch fing an zu zittern, klappte auf und blieb ruhig in seiner Hand liegen.

»Oh, wie dumm wir doch alle waren!«, höhnte Malfoy.»Wir hätten sie streicheln sollen! Da hätten wir doch von allein draufkommen kö

»Ich – ich dachte, sie sind ganz lustige Dinger«, sagte Hagrid unsicher zu Hermine.

»Oh – total lustig!«, sagte Malfoy.»Unglaublich witzig, uns Bücher zu geben, die uns die Hände abreißen wollen!«

»Halt den Mund, Malfoy«, sagte Harry leise. Hagrid wirkte bedrückt und Harry wollte, daß seine erste Stunde ein Erfolg würde.

»Na de