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»Ääh,«sagte Ron, und wies mit einer schwachen Handbewegung nach oben,»eigentlich wollten wir gerade… äh…«

Aber die Heilerin lächelte ihn erwartungsvoll an und Rons leise gemurmeltes»eine Tasse Tee trinken.«löste sich in Nichts auf. Sie sahen sich gegenseitig hilflos an, da

»Lasst uns nicht lange bleiben.«sagte Ron leise.

Die Heilerin richtete ihren Zauberstab auf die Tür des Janus-Thickey-Zimmers und murmelte »Alohomora.«Die Tür ging auf und sie führte sie hinein, wobei sie Gilderoys Arm fest im Griff behielt bis sie ihn in einen Lehnstuhl neben seinem Bett untergebracht hatte.

»Dies ist unser Zimmer für Langzeit-Patienten,«informierte sie Harry, Ron, Hermine und Gi

»Für dauerhafte Zauberspruch-Schäden, wißt ihr. Sicherlich, mit starken Heilzaubertränken und -sprüchen und ein bißchen Glück kö

Harry sah sich um. Dieses Krankenzimmer zeigte eindeutige, daß es ein ständiges Heim für seine Bewohner war. Sie hatten viel mehr persönliche Dinge um ihre Betten herum als in Mr. Weasleys Zimmer; die Wand am Kopfende von Gilderoys Bett, zum Beispiel, war mit Bildern von ihm selbst tapeziert. Alle strahlten mit breitem Lächeln und winkten den Neuangekommen zu. Gilderoy hatte viele der Bilder auf kindliche, abgehackte Weise signiert. In dem Moment, in dem er von der Heilerin in seinem Stuhl untergebracht war, zog sich Gilderoy einen neuen Stapel Fotos heran, packte eine Feder und bega

»Du ka

Ein sorgenvoll aussehender Zauberer mit gelblicher Hautfarbe lag im nächsten Bett. Er starrte an die Decke, murmelte etwas vor sich hin und schien sich seiner Umgebung überhaupt nicht bewusst zu sein. Zwei Betten weiter lag eine Frau, deren gesamter Kopf mit Fell bedeckt war; Harry eri

»Das ist für dich, Agnes«sagte die Heilerin strahlend zu der fellgesichtigen Frau und gab ihr einen kleinen Stapel Weihnachtsgeschenke.»Du bist nicht vergessen, oder? Und dein Sohn hat eine Eule geschickt, um zu sagen, daß er dich heute Abend besuchen wird, das ist doch nett, oder?«

Agnes bellte einige Male…»Und schau, Broderick, jemand hat dir eine Topfpflanze und einen netten Kalender mit einem hübschen Hippogreif für jeden Monat geschickt; so sieht alles gleich etwasfreundlicher aus, oder?«sagte Heilerin, huschte zu dem murmelnden Ma

Harry wirbelte herum. Die Vorhänge um die beiden Betten am anderen Ende des Zimmers waren zurückgezogen und zwei Besucher gingen den Gang zwischen den Betten entlang: Eine beeindruckend aussehende alte Hexe mit einem langen grünen Kleid, einem mottenzerfressenen Fuchspelz und einem spitzen Hut, unübersehbar verziert mit einem ausgestopften Geier, und hinter ihr, absolut niedergedrückt aussehend – Neville.

Auf einen Schlag wurde Harry klar, wer die beiden in den letzten Betten sein mußten. Er suchte nach etwas um die Aufmerksamkeit der anderen abzulenken, damit Neville ohne bemerkt und ausgefragt zu werden, das Zimmer verlassen ko

»Neville!«gerufen.

Neville erschrak und duckte sich, als ob eine Kugel in knapp verfehlt hätte.

»Wir sind«s!«sagte Ron grinsend und stand auf.»Hast du gesehen…? Lockhart ist hier! Wen hast du besucht?«

»Freunde von dir, Neville, Lieber?,«sagte Nevilles Großmutter freundlich und beugte sich zu ihnen herunter.

Neville sah aus, als ob er an jedem Platz der Welt lieber wäre als hier. Eine tief purpurne Gesichtsfarbe trat in sein rundliches Gesicht und er blickte keinen von ihnen an.

»Oh, ja.,«sagte seine Großmutter, sah Harry genauer an und streckte ihm eine faltige, klauenartige Hand entgegen.»Ja, ja, ich weiß wer du bist, sicher. Neville spricht in den höchsten Tönen von dir.«

»Äh – danke.,«sagte Harry und schüttelte ihr die Hand. Neville schaute ihn nicht an, sondern beobachtete seine Füße, während seine Gesichtsfarbe immer dunklere Töne a

»Und ihr beide seid ganz klar Weasleys,«fuhr Frau Longbottom fort und streckte Ron und Gi

Hermine machte einen ziemlich verdutzten Eindruck darüber, daß Mrs Longbottom ihren Namen ka

»Ja, Neville hat mir alles von euch erzählt. Habt ihm aus ein paar kitzligen Situationen herausgeholfen, oder? Er ist ein guter Junge,«sagte sie und richtete einen abschätzenden Blick entlang ihrer ziemlich dürren Nase auf Neville,»aber er hat nicht das Talent seines Vaters geerbt, ich muß es leider sagen.«Und mit einer ruckartigen Kopfbewegung wies sie in die Richtung der zwei Betten am Ende des Zimmers, so daß der ausgestopfte Geier auf ihrem Hut gefährlich schwankte.

»Was?«sagte Ron, und sah erstaunt aus. (Harry wollte Ron auf den Fuß treten, aber so etwas unbeobachtet zu machen ist viel schwieriger we

»Was soll das?«sagte Frau Longbottom mit scharfer Stimme.»Hast du deinen Freunden nichts über deine Eltern erzählt, Neville?«

Neville holte tief Luft, blickte an die Decke und schüttelte den Kopf. Harry ko

»Also, es ist nichts, über das man sich schämen müsste!«sagte Frau Longbottom ärgerlich.»Du solltest stolz sein,

Neville, stolz! Sie haben ihre körperliche und geistige Gesundheit nicht geopfert, damit sich ihr einziger Sohn ihrer schämt, weißt du!«

»Ich schäme mich nicht.«sagte Neville sehr leise und schaute immer noch überall hin nur nicht zu Harry und zu den anderen. Ron stand auf den Zehenspitzen um zu den Patienten in den beiden Betten hinüberzuschauen.

»Da

sagte sie und wandte sich stolz zu Harry, Hermine, Ron und Gi

Hermine und Gi

»Sie waren Auroren, wißt ihr, und genossen hohen Respekt in der Zauberergemeinschaft,«fuhr Frau Longbottom fort.