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»Hoch begabt, alle beide. Ich… ja, Alice, Liebes, was gibt es?«

Nevilles Mutter schlurfte in ihrem Nachthemd langsam durch das Krankenzimmer auf sie zu. Sie hatte nicht mehr das rundliche, fröhliche Gesicht, das Harry auf Moodys alter Photographie vom ersten Orden des Phönix gesehen hatte. Ihr.Gesicht war jetzt mager und verbraucht, ihre Augen erschienen übergroß und ihr Haar, das weiß geworden war, war jetzt strähnig und leblos. Sie schien nicht sprechen zu wollen, vielleicht war sie dazu auch nicht in der Lage, aber sie machte ganz leichte Bewegungen in Nevilles Richtung, dabei hielt sie etwas in ihrer ausgestreckten Hand.

»Schon wieder?,«sagte Frau Longbotttom, mit leicht erschöpft klingender Stimme.»Also gut, Alice, Liebes, also gut -

Neville, nimm es, was immer es ist.«

Aber Neville hatte bereits seine Hand ausgestreckt, in die seine Mutter ein leeres Einwickelpapier von Bubbels Bestem Blaskaugummi fallen lies.

»Sehr nett, Liebes,«sagte Nevilles Großmutter mit falschem Stolz in der Stimme und klopfte seiner Mutter auf die Schulter.

Aber Neville sagte nur:»Danke, Mami.«

Seine Mutter stolperte davon, wieder in das Krankenzimmer hinein, und summte vor sich hin. Neville schaute zu den anderen, bereit sich zu verteidigen, als ob er fürchtete sie würden lachen, aber Harry glaubte nicht, das er jemals in seinem Leben etwas weniger zum Lachen gefunden hatte.

»So, wir sollten besser nach Hause gehen.,«seufzte Frau Longbottom und zog sich lange grüne Handschuhe an.»Es war sehr nett, euch zu treffen. Neville, wirf das Einwickelpapier in den Abfalleimer, sie muß dir genug davon gegeben haben um dein Schlafzimmer zu tapezieren.«

Aber als sie gingen, war Harry sicher, daß Neville das Papier in die Tasche steckte.

Die Tür schloss sich hinter ihnen.

»Das habe ich nicht gewusst,«sagte Hermine, die verheult aussah.

»Ich auch nicht,«sagte Ron mit ziemlich rauer Stimme.

»Und ich auch nicht,«flüsterte Gi

Sie alle schauten auf Harry.

»Ich schon,«sagte er traurig.»Dumbledore sagte es mir, aber ich versprach, es niemandem zu erzählen… das ist es wofür Bellatrix Lestrange nach Askaban geschickt wurde. Sie hat den Cruciatus-Fluch bei Nevilles Eltern benutzt, bis sie den Verstand verloren.

»Bellatrix Lestrange hat das getan?«flüsterte Hermine geschockt.»Die Frau, von der Kreacher ein Foto in seiner Höhle hat?

Es gab eine lange Stille, unterbrochen von Lockharts ärgerlicher Stimme.

»Also – ich habe die Schreibschrift nicht umsonst gelernt, wißt ihr!.

Kapitel 24 – Occlumantie

Kreacher, so stellte es sich heraus, hatte sich auf dem Dachboden rumgetrieben. Sirius sagte, er habe ihn völlig verstaubt dort oben gefunden, höchstwahrscheinlich auf der Suche nach mehr Reliquien der Black Familie, die er in seinem Schrank verstecken kö

Harry sagte Sirius nichts über seine wagen Vermutungen, dessen Heiterkeit nun schnell verschwand, nachdem Weihnachten vorbei war. Als der Tag ihrer Rückkehr nach Hogwarts näherrückte, neigte er mehr und mehr zu dem, was Mr. Weasley»Anfälle von Missmut«na

Harry wollte Sirius nicht alleine lassen, nur mit Kreacher als Gesellschaft; für das erste Mal in seinem Leben freute sich Harry nicht darauf, nach Hogwarts zurückzukehren. Zurück zur Schule zu gehen würde heißen, sich wieder unter die Tyra

Da

»Harry, Schatz,«sagte Mrs. Weasley, als sie ihren Kopf in Rons und sein Schlafzimmer steckte, in dem die beiden Zaubererschach spielten, während Hermine, Gi

Harry registrierte erst nicht, was sie gesagt hatte, einer seiner Türme war gerade in einem aggressiven Kampf mit einem von Rons Bauern verstrickt und er feuerte ihn enthusiastisch an.

»Zerschmetter ihn – zerschmetter ihn, er ist nur ein Bauer, du Idiot! Entschuldigung Mrs. Weasley, was haben sie gesagt?«

»Professor Snape, Schatz. In der Küche. Er möchte mit dir reden.«

Entsetzt fiel Harry die Ki

»Snape?,«sagte Harry nur.

»Professor Snape, Schatz,«sagte Mrs. Weasley tadelnd.»Nun komm schon, schnell, er sagt, er kö

»Was will de

»Nein!«sagte Harry entrüstet, er zerbrach sich den Kopf, um herauszufinden, was er angestellt haben kö

Ein oder zwei Minuten später öffnete er die Küchentür und fand Sirius und Snape am Küchentisch sitzend, sie starrten in unterschiedliche Richtungen. Das Schweigen zwischen ihnen war schwer von gegenseitiger Abneigung. Vor Sirius lag ein geöffneter Brief auf dem Tisch.

»Ähm,«sagte Harry, um seine Anwesenheit anzukündigen.

Snape drehte sich zu ihm um, sei Gesicht war eingerahmt von fettigem schwarzem Haar.

»Setzen sie sich, Potter.«

»Weißt Du,«sagte Sirius laut und lehnte sich auf die Hinterbeine seines Stuhls zurück und sprach mit der Decke,» ich denke, ich würde es bevorzugen, we

Eine hässliche Röte stieg in Snapes fahles Gesicht. Harry setzte sich auf den Stuhl neben Sirius, gegenüber von Snape…»Ich sollte alleine mit dir sprechen, Potter,«sagte Snape, das beka

»Ich bin sein Patenonkel,«sagte Sirius, laute als zuvor.

»Ich bin in Dumbledores Auftrag hier,«sagte Snape, dessen Stimme im Kontrast dazu immer giftiger wurde,»aber wie dem auch sei Black, bleib hier, ich weiß, du fühlst dich… beteiligt.«

»Was soll das de

»Nur, daß ich sicher bin, daß du dich – ah – frustriert fühlen mußt, da du so gar nichts nützliches tun ka

Nun war es an Sirius zu erröten. Snapes Lippe verzog sich mit Triumph, als er sich an Harry wandte.

»Potter, der Schulleiter hat mich geschickt, um ihnen mitzuteilen, daß es sein Wunsch ist, daß sie dieses Semester Occlumantie lernen.«