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Draußen das Heranheulen eines Krankenwagens.
«Jämmerlin wird wieder einen Herzanfall bekommen haben«, sagte Lienhard trocken.»Ich habe ihm sechzig Rosen überreicht.»
«Und mich hat er nackt gesehen«, lachte sie.
«Das bist du ja öfters«, meinte er.
«Woher wußten Sie eigentlich, wer Daphne ist, Lienhard?«fragte ich.
«Man kommt eben darauf. Gelegentlich«, antwortete er und steckte seine Dunhill in Brand.»Wohin darf ich dich bringen, Fräulein Müller?»
«Nach Ascona.»
«Ich fahr dich hin.»
«Geschäftstüchtig«, meinte sie anerke
«Kommt auf die Spesen«, sagte Lienhard.»Die zahlt er. «Damit wies er auf mich.»Er hat einige unbezahlbare Informationen bekommen.»
«Ich habe auch noch einen Auftrag für ihn«, sagte Daphne.
«Nun?«fragte Lienhard.
Ihr nicht ganz zugeschwollenes rechtes Auge glitzerte, und mit ihrer linken Hand fuhr sie durch ihr zi
«Er soll der echten Monika Steierma
Lienhard lachte.»Mädchen, das gibt einen Skandal, den du dir nicht vorstellen ka
«Mir egal«, sagte sie.
Lienhards Dunhill wollte im Dampf des Badezimmers nicht recht bre
«Spät«, meinte er,»mischen Sie sich da nicht rein. Das ist ein Rat.»
«Sie haben mich hineingemischt«, antwortete ich.
«Auch wieder wahr«, sagte Lienhard und lachte, und da
«Sie sind ja auf einmal ein Redner geworden«, meinte ich zu Lienhard und ging.
Später, im Zeltweg, rief ich Lüdewitz an. Der tobte. Ich wußte zuviel. Er wurde kleinlaut. Und so kam mein Besuch bei der wirklichen Monika Steierma
Zweite Rede an den Staatsanwalt: Je mehr ich schreibe, desto unwahrscheinlicher fällt mein Bericht aus. Ich bastle schriftstellerisch gewaltig, bemühe mich sogar im Dichterischen, berichte von der Wetterlage, versuche geographisch exakt zu sein, schaue im Stadtplan nach, all das nur, weil Sie, Herr Staatsanwalt Joachim Feuser (verzeihen Sie, daß der Tote in der Leichenhalle wieder an Sie persönlich das Wort richtet), das Literarische, ja Poetische schätzen und sich überhaupt als einen musischen Menschen betrachten, wie Sie bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten — sogar vor dem Geschworenengericht — zu erwähnen lieben und daher, ohne meine literarischen Zutaten, mein Manuskript womöglich in die Ecke feuern kö
Monika Steierma