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In der Zeit nach diesem Besuche mit seinen zum Teil unerquicklichen Eindrücken war es, daß Knecht seinem Freunde einen Meditationslehrer mit nach Hause gab. Seit er einen Tag in der so merkwürdig gepreßten und geladenen Atmosphäre dieses Hauses zugebracht hatte, war ihm manches Wissen zugekommen, dessen er gar nicht begehrt, aber auch manches, das ihm gefehlt und nach dem er des Freundes wegen gesucht hatte. Und es blieb nicht bei diesem ersten Besuch, er wurde mehrmals wiederholt und führte zu Gesprächen über Erziehung und über den jungen Tito, an welchen auch dessen Mutter lebhaften Anteil nahm. Der Magister gewa
Dem Vorsteher der Ordensleitung in Hirsland war Knecht bisher nicht nähergetreten, als die amtlichen Funktionen es erforderten. Er sah ihn wohl nur bei denjenigen Vollsitzungen der Erziehungsbehörde, die in Hirsland stattfanden, und auch da nahm der Vorsteher meistens nur die mehr formelhaften und dekorativen Amtshandlungen vor, den Empfang und die Verabschiedung der Kollegen, während die Hauptarbeit der Sitzungsleitung dem Sprecher zufiel. Der bisherige Vorsteher, zur Zeit von Knechts Amtsantritt schon ein Ma
War auch verfassungsmäßig der Vorsteher der Ordensleitung, auch Ordensmeister gena
Daß der Magister seinem Freunde Tegularius erst sehr spät Einblick in sein Geheimnis und seinen Plan eines Ausbruches gegö
Knechts Gedanken über einen drohenden Niedergang des kastalischen Wesens waren seinem Freunde natürlich längst beka