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Ich weiß nicht. Zu viele We

Da

Teilweise. De

Schlichte Körperkraft? Ihr mit einem Stein eins überbraten? Dafür musste ich erst mal an sie rankommen.

Alles in allem lief es darauf hinaus, dass ich so dicht wie möglich an sie heran musste. Um auf die Hexe loszugehen, sobald sie abgelenkt war. Um hart und ohne jede Raffinesse auf sie einzudreschen.

»Hör zu!«, rief ich dem Wolf zu. »We

»Gu-gut«, knurrte der Wolf, ohne im Geringsten anzudeuten, wie er zu dem Plan stand.

Sieben

Ob dieser Ort auf den Karten des Zweiten Weltkriegs vermerkt ist? Vielleicht ist das ein den Historikern beka

Vielleicht ist dies aber auch eines jener namenlosen Felder unserer Schande, wo die Eliteeinheiten der Deutschen die ihnen entgegengeworfenen, nicht ausgebildeten und schlecht bewaffneten Landwehrsoldaten niedertrampelten? Sodass der Ort nur noch in den Archiven des Verteidigungsministeriums seinen Platz hat?

Ich bin in Geschichte nicht sehr bewandert. Aber vermutlich trifft das zweite zu. De

In unserem Land errichtet man auf den Feldern der Niederlage nicht gern Denkmäler.

Ob vielleicht deshalb auch mit den Siegen nicht alles so glatt läuft?

Ich stand am Ufer des kleinen Flusses und sah auf das tote Feld. Es war nicht sehr groß: ein Streifen Erde zwischen dem Wald und dem Fluss, einen Kilometer breit, zehn Kilometer lang. Hier ko

Falls man das wirklich wenig ne

Das Feld war absolut leer. Mit meinem gewöhnlichen Blick sah ich niemanden, auch ein Blick durchs Zwielicht brachte nichts.

Als ich meinen Schatten aufnahm, bra

In der ersten Schicht bedeckte blaues Moos den Boden, jedoch nicht sehr dicht. Die üblichen dicken Klumpen, die sich gierig auf die Echos menschlicher Gefühle stürzen.

Doch etwas ließ mich aufmerken. Das Moos schien einen bestimmten Punkt ringförmig einzukreisen. Ich wusste, dass das Moos kriechen ka

Hier ko

Ich ging durch den wolkigen grauen Rauch, um mich herum schimmerte die Menschenwelt durch wie eine unscharfe, überbelichtete Schwarzweißfotografie. Es war kalt und ungemütlich - mit jeder Sekunde verlor ich hier mehr Energie. Was jedoch auch ein Plus bedeutete. Selbst Arina ka

Und momentan befindet sie sich nicht in der Lage, unüberlegt den Vorrat von Jahren zu vergeuden.

In der ersten Schicht entsprach das Profil der Landschaft fast dem der realen Welt. Hier gab es Erde, Bodenri

Hundert Meter vor Arina ging ich in die Hocke und lief im Entengang weiter. Swetlanas Zauber wirkte noch, sonst wär mir ziemlich bald die Puste ausgegangen. Fünfzig Meter vor ihr legte ich mich hin und robbte weiter. Der Boden war feucht, ich saute mich sofort ein. Nur gut, dass dieser Dreck abbröckeln würde, sobald ich aus dem Zwielicht heraustrat. Das blaue Moos wogte, wusste nicht, was es jetzt tun sollte: auf mich zukriechen oder sich in Sicherheit bringen. Das war nicht gut. Arina kö

Und ganz in der Nähe, fünf Meter vor mir, erhob sich langsam ein schwarzhaariger Kopf. Es sah aus, als wachse Arina direkt aus der Erde heraus. Zu eng und zu dicht bewachsen war dieser Graben… Ich erstarrte.

Aber Arina blickte nicht in meine Richtung. Ganz, ganz langsam richtete sie sich zu voller Größe auf. Zuvor musste sie am Boden eines dieser alten Schützengräben gesessen haben. Elegant schirmte sie die Augen mit der Hand ab. Mir war klar, dass sie durchs Zwielicht spähte. Zum Glück nicht zu mir hin. Meine unfreiwilligen Rekruten näherten sich.

Wie schön sie ra

Arina lachte. Sie stand da, die Hände in die Hüften gestemmt, eine junge kräftige Ukrainerin, die beobachtet, wie ein leichtsi

»… Kläffhälse!«, klang es zu mir herüber. »Habe ich euch etwa schlecht gefüttert?«

Die Wölfe trabten jetzt nur noch. Sie hielten zwanzig Meter vor Arina an.

Der Leitwolf trat vor. »Hexe!«, bellte er. »Reden… wir müssen reden! »

»Sprich, Grauer«, sagte Arina gutmütig.

Lange würde Igor die Hexe nicht ablenken kö

»Gib… das Mädchen… raus«, stieß der Wolf in einer Mischung aus Gebrüll und Heulen heraus. »Der Lichte… tobt… Gib das Mädchen raus… sonst wird alles schlimmer…«

»Du willst mir doch nicht irgendwie drohen?«, wunderte sich Arina. »Du bist ja völlig verrückt geworden. Wer würde schon Wölfen ein Mädchen anvertrauen? Macht lieber, dass ihr fortkommt!«Komisch, sie schien irgendwie auf Zeit zu spielen.

»Das Kind… ist in Ordnung?«, brachte der Wolf etwas deutlicher hervor.

»Nadenka, ist mit dir alles in Ordnung?«, fragte Arina, wobei sie nach unten spähte. Da

Mir stockte der Atem. Nadjuschka sah überhaupt nicht verschreckt oder müde aus. Ihr schien zu gefallen, was hier passierte - und zwar weitaus besser als die Spaziergänge mit ihrer Oma. Aber sie stand nah, viel zu nah an der Hexe!

»Ein kleiner Wolf«, sagte Nadja und betrachtete den Tiermenschen. Sie streckte die Patschhand nach ihm aus und lachte fröhlich.

Der Werwolf wedelte mit dem Schwanz!

Freilich, das dauerte nur ein paar Sekunden. Da

»Ein Wolf«, pflichtete Arina ihr bei. »Nadenka, guck doch mal, wer noch da ist. Mach die Augen zu und guck. So, wie ich es dir beigebracht habe.«