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»Nein«, keuchte er. »Nein. Ich werde nicht schreien.«
»Gut. Ich ka
Das Blut schien mittlerweile in zwei Strömen an seiner Seite hinabzufließen, vielleicht sogar dreien. Die Schmerzen des bohrenden Messers waren nervtötend - wie der Stachel einer riesigen Biene.
Oder einer Nadel, dachte Ralph und stellte fest, daß diese Vorstellung trotz seiner mißlichen Lage etwas Komisches hatte… oder vielleicht gerade deswegen. Das war der richtige Nadelpiekser; James Roy Hong ko
Und ich hatte nie die Chance, meinen Termin abzusagen, dachte Ralph. Aber andererseits hatte er eine Ahnung, als würden Irre wie der Ma
Wie auch immer, Ralph wußte, er würde die Messerspitze, die sich in ihn bohrte, nicht mehr lange ertragen kö
Ralph hatte keine Ahnung, wie sie von dem Küchenschrank, auf den er sie gestellt hatte, in die Tasche seiner abgeschabten alten Lederjacke gekommen war, und es war ihm auch egal. Er schloß die Hand darum und benutzte wieder den Daumen, diesmal, um den Deckel von der Dose herunterzuschnippen. Dabei ließ er das zuckende, ängstliche, erregte Gesicht des Ma
»Ich weiß etwas«, sagte Ralph. »We
»Was?« fragte der Ma
Was kö
»Ich weiß, wer der Scharlachrote König ist«, murmelte er.
Die Augen hinter der schmutzigen Hornbrille wurden groß nicht nur vor Überraschung, sondern vor Schrecken -, und der Ma
Einen Moment ließ der schreckliche Druck an Ralphs linker Seite nach. Das war seine Chance, die einzige, die er bekommen würde, und er nutzte sie, warf sich nach rechts, fiel vom Stuhl und stürzte zu Boden. Sein Hinterkopf schlug auf den Fliesen auf, aber der Schmerz war fern und unwichtig, verglichen mit der Erleichterung darüber, daß die Messerspitze nicht mehr da war.
Der Ma
Jetzt hatte er keine Zeit mehr, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Er drückte das Ventil nieder, als der Ma
Das Ergebnis stellte sich sofort ein und erfüllte Ralphs kühnste Erwartungen. Der Ma
»Ich bin blind!« schrie der Ma
»Nein, das sind Sie nicht«, sagte Ralph und stand zitternd auf. »Sie sind nur… «
Der Ma
Ralph sagte sich, daß er den Ma
»Ich glaube, Sie werden erst mal das Messer erklären müssen, bevor Sie mit Ihrer Klage besonders weit kommen«, sagte Ralph. Er sah das Messer auf dem Boden liegen, streckte die Hand danach aus, besa
Die Welt um ihn herum stabilisierte sich wieder. Er hörte Schritte aus der Eingangshalle näherkommen, dazu murmelnde, fragende Stimmen.
Jetzt kommt ihr, dachte Ralph resigniert. Wo seid ihr vor drei Minuten gewesen, als dieser Kerl kurz davor war, meinen linken Lungenflügel wie einen Ballon platzen zu lassen?
Mike Hanion, der schlank und trotz seines dichten grauen Haarschopfs nicht älter als dreißig aussah, erschien unter der Tür. Hinter ihm stand der Junge, in dem Ralph die Aushilfskraft für das Wochenende erka
»Mr. Roberts!« rief Mike aus. »Herrgott, sind Sie schwer verletzt?«
»Mir geht es gut, er ist verletzt«, sagte Ralph. Aber als er auf den Ma