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Schura war ein geselliger Junge und begegnete jetzt vielen Mädchen, de
Das Mädchen namens Lena kam nach Rostow und vermisste zuerst das ganze Halbjahr das schöne moskauer Leben mit lauten Partys und guten Bars. Da
Da waren die Zeiten! Jeder, der nach Moskau dienstlich reiste, schleppte auf dem Weg nach Hause bergeweise die Vorräte von Toilettenpapier für seine Familie, Familie von Nachbarn und – nach russischem Knigge - einige Rollen für gute Beka
Was Lenas Studium betraf, so war das in Rostow in trockenen Tüchern, weil hiesige Professoren meistens Mä
Der Ansicht der Schuras Eltern nach war Lena ein richtiges Mädchen für ihren Sohn. Es war unerträglich süß, die beiden nebeneinander zu sehen: Schura war groß, mit rotem Haar und Lena klein, dunkelhaarig, schlank. Die Optik war aber nicht entscheidend, sondern die guten Beziehungen Lenas Vaters. Mit ihm in Hintergrund kö
Es bega
Am gesagten Tag kamen sie in Lenas Wohnung und bega
Das junge Paar übte für das zukünftige Eheleben pflichtbewusst alle abgehakten im Kalender für diesen und nächsten Monat Tage. Kurz danach stellte Lena fest, dass sie schwanger war. Mit den Reklamationen meldete sie sich bei Schura an. Er prüfte die Methode nach und konstatierte, dass er empfängnisgünstige Tage mit empfängnisungünstigen Tagen bloß verwechselte. Nicht umsonst ne
Für Schura war die Ehefrau sein einziges Sexualabenteuer. Mehr wollte er nicht, die Konsequenzen waren zu schwerwiegend und er begrenzte seine Ehepflicht bis zu einem Mal pro Monat – sicher ist sicher! Als zusätzlicher Preis für freiwilliges Halbzölibat bekam er mehr Zeit, um zu lernen. Er absolvierte die Uni mit „rotem“ Diplom, das heißt, nur mit ausgezeichneten Noten. Nun jetzt kam die Karrierefrage. Die beiden Elternfamilien waren sich einig, dass Schura die ersten Arbeitserfahrungen in Rostow sammeln musste, um später Konkurrenz in Moskau zu überwältigen. In Provinz ko
Was genau diese „interwissenschaftliche“ Mitarbeit bedeuten sollte, wusste niemand. Schura hatte drei Untergebenen, mit denen er den ganzen Arbeitstag prächtig amüsierte. Sie spielten Pingpong, gingen durch das grandiose Gelände des Instituts spazieren, besprachen alle möglichen aktuellen wissenschaftlichen und politischen Themen (niemand in der ganzen Welt spricht mehr über Politik, als Russen. Sogar russische Scherze, die man Anekdote ne
Schura durchsuchte alle Buchläden in Schachty. Wie gesagt, gute Bücher waren damals seltene Dinge, aber in kleineren Städten ko