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Neben notwendigen Ke
Paradoxerweise der nächste Anstoß zum selbstständigen Denken passierte an der Uni in einem Fach, das offensichtlich nicht dazu geplant war, nämlich – „Geschichte der Kommunistischen Partei der UdSSR“. Das Lehrbuch war das langweiligste Buch, das man sich bloß vorstellen ka
Unser anderer Klassenlehrer, eigentlich, Klassenlehrerin, nahm es vor, dass alle Schüler eine schlechte Kinderstube hatten (sie war damit nicht so weit von Wahrheit). Deswegen zwang sie uns die guten Manieren nicht nur zu ke
Alina ruft mich zum Abendessen. Heute haben wir das ganz einfach: „Kraftsdorfer Thüringer Schwarzbier Salami“ mit „Thüringer Heimisches Land-Brot“, dazu Rosen Schwarzbier und gebratene Auberginen mit Wahlnüsse. Nur das letzte Gericht muss man zubereiten. Geschnittene Auberginen brät man in So
Während des Abendessens erzähle ich Alina von meiner Google-Reise und frage sie nach ihren Schuleri
Spezialschule forderte Speziallehrer, die von KGB geprüft waren. Solch eine Selektion brachte der Schule nicht gutes, weil die ideentreuen Lehrer nicht unbedingt die begabtesten Lehrer waren. Kinder der Parteifunktionäre hatten meistens auch nicht die hellsten Köpfe. Diese Kinder waren in der Sowjetunion praktisch wie die Kinder der Millionäre im Abendland. Sie hatten alles, was alle andere Kinder nicht hatten: westliche Klamotten in großer Menge, Kaugummi (so eine Rarität!), Zigaretten und Alkohol (Whisky u.s.w.). Es haperte ihnen an nichts. Vielleicht waren sie nicht so reich, wie Kinder der richtigen Millionäre, aber einige waren genauso verdorben. Hin oder her, man brauchte keinen Schülern zu erzählen, dass man einen Diener des Volkes nicht immer als Vorbild benutzen ka
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Schura Nogilevskij geht zum seinen Arbeitsplatz. Er arbeitet in einer moskauer Bank. Die Bank ist klein, ehrlich gesagt, sogar sehr klein. Die Klientel besteht aus einem Klienten und drei Angestellten: Schura selbst fungiert als Bankdirektor, seine Frau bekleidet alle anderen denkbaren in einer Bank Positionen und eine Putzfrau, die nebenberuflich Schuras Mutter ist. Die Bank befindet sich am Rand der Stadt, in einem sechzehnstöckigen Plattenbau, im Erdgeschoss. Das ist eigentlich eine Dreizimmerwohnung. Im Schlafzimmer hat Schura sein Office, im Kinderzimmer verweilt seine Frau, Esszimmer dient als Empfangszimmer und in der Küche hantiert Schuras Mutter. Also, kurz zu fassen, ein florierendes Familiengeschäft. XXX XX XX XX XXX XXXXXXXXXXXX XX XXX XX XXXXXX XXX XXXXXXXX XXX XX XXX XXX XXXXX XX XXXXXX XXX XX.
Es erübrigt sich zu zagen, dass Schura Nogilewskij nicht als Bankier geboren wurde. Er erschien zur Welt in Rostow-am-Don als ein einziger Sohn der höheren Tiere der Nordkaukasuseisenbahn. Die Dichten und Trachten der Eltern bestanden darin, dass er zu seiner Zeit auch eine hohe Position bekleidet. So wusste Schura schon mit zwölf Jahren, dass er den einfachen Mädchen den Hof nicht machen sollte. Dieses Wissen und ehe retardante hormonelle Entwicklung half ihm die Schule mit einer goldenen Medaille zu absolvieren, während seine Altersgenossen die Schule schwänzten und erste Liebeserfahrungen sammelten. Schura verachtete dumme Mä
Er wurde zu einem Studenten der historischen Fakultät der Uni. Schura studierte mit Leichtigkeit dank seinem ausgezeichneten Kurzgedächtnis. Er mochte es, anderen mit seinen umfangreichen Ke