Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 15 из 55

Das Mädchen war gut und hatte nur einen Makel – sie war etwas, aber ganz klein wenig, unterentwickelt wegen des Downsyndromes. Ansonsten war mit ihr alles O.K. Der stolze Vater wusste gar nicht, was er mit ihr tun sollte – einen Schwiegersohn mit Downsyndrom wollte er nicht und Burschen ohne dieses Syndrom wollten seine Tochter nicht. Die Idee von Igors Frau, die beide zu verkuppeln, kam ihm ganz gelegen. Die zukünftige Braut wurde dem zukünftigen Bräutigam vorgestellt und in drei Monaten heirateten sie.

Alik merkte fast keine Änderungen im seinen Leben nach der Heirat. Ja, er wohnte jetzt im Zentrum der Stadt in einer großen Wohnung, das war aber alles. Er sorgte wie früher für sich selbst – kochen, waschen, bügeln u. s.w. Für seine Frau, die ganze Tage vor der Glotze saß, sorgte der Schwiegervater. Neuvermählte hielten nichts von Sex, aber niemand erwartete von ihnen einen Nachwuchs, und so war es auch schön und gut.

Da

XXXXXXXX XX XXX XXXXXXX XX XXX XXX XXXXXXXXX XX XXX XX XXX XXXXXX XX XXXXXXXXXX XXX XX XXX XXX XXXXXXXX XXX XXXX XX XXX XXXXXXXXXX XXX XXX XXXXXXXX XX XXXXXXXXX.

Alik saß in seiner Wohnung und dachte nach. Wie soll sein Leben weitergehen? Er hatte keine Arbeit mehr. Seine Frau war eigentlich keine Frau für ihn. Jetzt hatte er keinen Freund. Igor wurde in letzter Zeit zu anderem Menschen. Jetzt sprach er immer über „kljaty moskali“ (gottverhasste Russen). Alik fühlte sich nicht als „kljaty moskal“. Er unterdrückte Ukrainer nie, nicht heute und nicht zu den sowjetischen Zeiten. Nach seiner Erfahrung waren es ehe Russen, die von Ukrainer sich unterdrückt fühlen sollten. Genau so sprachen die Bewohner von Rostower Gebiet, die nach Ukraine fahren mussten, um etwas Fleisch, Wurst, Butter, Toilettenpapier, Seife, Shampoo, Waschmittel und so weiter zu kaufen, weil in Rostower Gebiet gab es so was nicht, doch in Ukraine, hundert Kilometer westlicher, da war alles. Da

Alik wusste nicht, was mit Igor passierte. Früher interessierte niemand dafür, wer von ihnen Ukrainer und wer Russe war. Jetzt aber umgekehrt – jetzt war es am wichtigsten. Es gab nicht viele Ukrainer in der Stadt, präzise gesagt, „reine“ Ukrainer, vielmehr lebten hier Mischlinge von verschiedenen Nationalitäten, aber „reine“ Ukrainer waren sehr aggressiv. Alik war schon müde von diesem nationalistischen Larifari. Er mag ukrainische Lieder und sang sie gern, aber er sprach kein Ukrainisch und verstand nicht, warum er diese Sprache in der Stadt sprechen sollte, wo sonst alle nur Russisch sprachen. Und auf einmal wurde er zum Ausländer, weil er einen russischen Pass besaß.

Alik dachte, dass er zurück nach Russland soll. Aber was und wer warten dort auf ihn? Andere Nationalisten. Alik sah schon sogena

Er fand mit links Arbeit in Rostow und zwar als Lehrer für Geografie. Für den Lohn, den man für die Arbeit bekam, kö

So kam Alik zur Idee, sich als Buchhalter ausbilden zu lassen. Das war auch ein Flop. Er arbeitete als Buchhalter für einen Neurussen, der alle Toiletten der Rostower Bus- und Bahnhöfe besaß. Das Unternehmen war außerordentlich profitabel, weil we

Alik macht mit seinen Schülern einen Ausflug. Sie fahren zu einem von Aliks Lieblingsplätze – Ptschelovodnaja. Hier werden sie neben einem Hain in Zelten übernachten. XX XXXXXXX XXX XXX XXXXXXXXXX XX XXX XXX XX XX XXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXX XXXX XXX XXXXXXXX XX XXX XXXXXXX XXXXXXXXXXXX XX XXX XX XXX XXXXXXXXX.

Es wird wie immer viel geredet, gesungen, gelacht und, wie immer, getrunken. Alik ist schon daran gewöhnt und weiß, dass er nichts dagegen unternehmen ka

Alik vertiefte sich schon einige Meter in den Hain, als er hört, dass jemand läuft hinter ihm. Das zwingt ihn weitergehen, doch die Schritte nähern sich. Alik bleibt stehen und wartet auf den Hinzukommender. Er sieht eine Silhouette in der Dunkelheit. Gott sei Dank, es ist kein Mädchen. Die Neigung zur Vergewaltigung der Schüler ist zwischen russischen Lehrer nicht so verbreitet, wie die laut TV-Serien in der USA der Fall ist, doch es wäre unangenehm in Anwesenheit des Mädchens...

Die Silhouette nähert sich. Die ist Alik irgendwie beka

Es ist beka

Alik hört aufmerksam zu. Es ist still, niemand verfolgt ihn. Er bückt sich und schleicht aus dem Hain. Er hofft, dass er der Gefahr entgeht. Plötzlich fällt er den Steilhang hinunter. Von lauten Schmerzen verliert Alik das Bewusstsein. Nach einiger Zeit kommt er zu sich wieder und versucht zu eri