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Offiziere mussten in demselben Lager wohnen und dasselbe essen. Das Letzte war natürlich lächerlich. Sie schufen ihre eigene Kantine und beschlagnahmen die Hälfte von Fleischportionen der Studenten, genauso wie von Butter. Dazu organisierten sie eine Abteilung, die für sie Pilze pflückte und eine andere, die Fische fangen. Wein und Wodka kauften sie, bedauerlicherweise, selbst.

Diesmal waren aber Studenten besonderes widerlich – schon nach zwei Wochen beklagten sie Mangel an Fleisch und Butter. Man muss wissen, dass Soldatenration in der Sowjetarmee bestand überwiegend aus Graupe. Man genoss diesen Brei dreimal täglich und vorgeschriebene Fleisch und Butter ko

Doch kreative Studenten waren damit nicht zufrieden. Sie verfassten ganz hinterlistig eine Rock-Oper und schickte sie nach Rostow. Genosse Oberst Paraschko und andere Offiziere bekamen ihre fünfzehn Minuten von Ruhm und einen Rüffel vom Rektor.

Die Urheber der Oper bekamen seinerseits drei Tage Arrestanstalt, Alik aber sieben Tagen. Er bekam so viel, weil er als ehemaliger Soldat zum Gefreiter wurde und als Abteilungsführer installiert, so das alles seine Schuld war. Das eri

Es verging noch ein Jahr, die Staatsprüfungen waren abgelegt, die Diplomarbeit verteidigt und neugebackene Spezialisten waren fürs Berufsleben bereit. In der Sowjetunion sorgte der Staat um die Arbeitsplätze für sogena

Alik und Igor verstanden nicht viel von Psychologie, was aber nicht von Bedeutung war, weil es so viele Menschen gibt, die einen Job tun, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben – wie man weiß, das trifft vor allem Abgeordneten aller Sorten.

Die psychiatrische Anstalt schickte Freunde zu Weiterbildung und in zwei Monaten wurden sie zu klinischen Psychologen. Man zeigte ihnen nebenbei, wie man mit psychologischen Testen hantiert. Alik war von Rorschach und TAT fasziniert. MMPI war für ihn zu langweilig. Und er praktizierte ehe freie Interpretation der Testergebnisse, als die, die in Lehrbücher geschrieben stand. Aber wozu existiert immer noch gesunder Menschenverstand?

Die Arbeit war interessant und keineswegs monoton. Früher ko

Dieser Patient Z. war ein neunzehnjähriger Junge. Nach dem Abitur wollte er nicht in der Uni, sondern in Hafen, um dort als Dockarbeiter nach Vorbild seines Vaters zu arbeiten. Doch dieser Job faszinierte ihn nicht lange. Schon bald wollte er Bass-Gitarrist sein. Solch ein Wandel zwang seinen Vater zum Grübeln. Wie ka

Alik erka

Patient Z. erfasste sehr schnell, dass Irrenjacke passte ihm nicht besonders, würde aber für ihm zu üblichen Kleidung werden, we

Alik war sehr mit Ergebnissen seiner Arbeit zufrieden. Er dachte sogar darüber nach, einen Artikel an psychiatrische Zeitschrift zu schicken, doch der Hauptarzt der Anstalt riet ihn davon ab. Die Genesung der Patienten Z. entwickelte sich wundervoll. Igor und Alik spielte manchmal mit ihm Rock im Konferenzsaal der Anstalt. XXX XXXXXXXXX XXX XXXXX XXX XXXX XX XXX XXXXX XX XXX XXXXXXXXXXXXXXXXXX XXX XX XXX XXXXXXX XX XXX XXXXXXXXX XXX XXXXXXXX XX XXXX XXX XXXXXX.

Das Leben war gut. Von Zeit zu Zeit kamen zu Gast alte Freunde aus Rostow und sie alle organisierten Jam-Sessions. Alik und Igor besuchten auch Verwandte und Freunde in Rostow, wo sie auch Jam-Sessions spielten. Einmal waren sie in Rostow und kamen zu Gedanken, Rostower Zoo zu besuchen. Der Zoo war schön, es gab viele Tiere, und Freunde amüsierten sich prächtig. Auf einmal fühlte Alik ein dringendes Verlangen einen großen Tiger zu streicheln. Gedacht – getan. Aber der grobe Tiger würdigte Aliks Zärtlichkeiten nicht. Er versuchte dem geografisch-klinischen Psychologen den Finger abzubeißen, so dass Alik sich in der Klinik operieren lassen musste. Das alles brachte Igor an die Idee, dass Alik verheiratet sein muss.

Alik war schon über dreißig und noch nie verheiratet. Er hatte kein Interesse an schwaches Geschlecht. Billigermaßen muss man sagen, dass er auch kein Interesse an starkes Geschlecht hatte. Das Sexualleben existierte für ihn bloß und einfach nicht. Er verbrachte gern Zeit mit den Freunden, und das war es. Aber Igor und besonders seine Frau waren der Meinung, dass es jemand sein sollte, der um ihn sorgte, und wer wäre da