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Die Arbeitswoche vergeht schnell und ich ka

Am nächsten Tag ziehen wir mit unseren wenigen Habseligkeiten in die neue Wohnung ein. Es sind kaum mehr Gegenstände als bei einem nomadischen Umzug meiner Schwiegermama. Nur verstaute sie ihre Sachen nicht in einem Auto, sondern ihr Hab und Gut wurde von einem Esel transportiert. Zuerst wurden die größeren, brauchbaren Äste der Manyatta abgebaut und links und rechts am Esel so befestigt, dass dazwischen die zusammengerollten Kuhfelle der Schlafstätte und die selbst gefertigten Sisalmatten der Dachabdeckung Platz fanden. Rund herum hängte sie ihre wenigen Töpfe, Tassen und Kalebassen. Schon war alles bereit für den langen Fußmarsch durch die Steppe.

Bei uns dauert der Umzug nur knapp eine Stunde. Meine Mutter hat mir eine schöne große Grünpflanze geschenkt, die den Raum lebendiger gestaltet. Auch hat sie uns zum Einstand einen Korb mit Lebensmitteln mitgegeben. Napirai inspiziert alles Neue und weiß nicht so recht, ob sie sich freuen soll. Nach dem Einräumen gehe ich mit ihr auf den Spielplatz, wo sich neben dem Sandkasten auch eine Rutschbahn befindet. Spielende Kinder jeden Alters beäugen uns etwas unsicher und flüstern oder kichern miteinander. Der Kontakt zu andersfarbigen Menschen scheint hier noch ungewohnt zu sein, de

Am Abend koche ich in der neuen Wohnung ein Nudelgericht. Madeleine wird mit ihrem Sohn zu uns kommen und wir wollen ein bisschen Einweihung feiern. Zum ersten Mal koche ich wieder in einer europäischen Küche, de

Die Organisatori

Mit einer Frau, die neu zu der Gruppe gestoßen ist, komme ich ins Gespräch und ka

Später unterhalte ich mich noch mit einer hübschen Frau, die zwei Töchter hat. Auch sie ist vor kurzem aus dem Ausland zurückgekommen und lebt zur Zeit wieder bei ihren Eltern, nachdem ihre Ehe gescheitert ist. Da sich ihre beiden Mädchen mit Napirai gut verstehen, vereinbaren wir, ein Wochenende gemeinsam zu verbringen. Schnell geht dieser So

Am Ende des zweiten Außendienstmonats habe ich eine zündende Idee. Der Umsatz steigt bisher zu langsam, was daran liegt, dass in den großen Firmen selten sofort bestellt wird. Da ich aber immer wieder die Erfahrung mache, dass fast jede Person, mit der ich in Kontakt komme, für sich persönlich etwas bestellt, kommt mir die Idee, Direktverkäufe an das Personal in Banken, Versicherungen und anderen großen Unternehmen zu organisieren. Mein Chef meint, ich solle es probieren, er werde mich bei einem eventuellen Verkauf unterstützen.

Der Einfall erweist sich als Erfolg. Jetzt bekomme ich Termine, um im Vorfeld die Kollektionen zu zeigen und einen gemeinsamen Verkaufstag zu bestimmen. Bald schon findet der erste Verkauf in einer Bank statt und es läuft hervorragend. Die Mä