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»Für deine >Papiere< würde sich jeder gute Seema

»Nein. Natürlich nicht«, räumte das Mädchen ein.

»Da

»Aber das Risiko, das du mit Mombars eingehst, scheint mir allzu groß«, beklagte sich das Mädchen. »Was passiert, we

»Da

»Versprichst du das?« fragte sein Vater.

Wie zum Schwur hob Sebastián die Hand.

»We

»Wa

»Morgen, und we

»Hast du Angst?«

Der Margariteno ließ sich mit der Antwort Zeit und betrachtete die Sklaven bei ihrer Herumtollerei, bevor er nickte, ohne dabei auch nur ein bißchen rot zu werden.

»We

»Und trotzdem willst du es mit ihm aufnehmen?«

Der junge Kapitän lächelte recht geheimnisvoll:

»Weißt du was? Die Indios auf dem Festland schwören, daß die gefährlichsten Kaimane nicht im Wasser, sondern an Land leben.«

Den Rest des Nachmittags verbrachten sie im Schatten der Kastanien und schauten den Arbeitern zu, die lachend mit schweren Hämmern die Ruinen der Negrita von Bardinet einrissen. Bei Anbruch der Nacht verabschiedeten sie sich mit einer festen Umarmung. Vielleicht würden sie sich niemals wiedersehen.

Celeste und ihr Vater kehrten in der Kutsche zu ihrem Haus in Caballos Blancos zurück, währen Sebastian ohne Hast den Weg nach Port-Royal einschlug, das nach der langen Tagesruhe allmählich wieder munter wurde.

Er lud die verführerische Rothaarige ins eleganteste Restaurant der Stadt ein. Dort lernten sie persönlich den stolzen Laurent de Graaf mit seinen erlesenen Manieren ke

Das Meer war ruhig, und von Land wehte eine sanfte Brise. Sie hißten die meisten Segel und setzten Kurs Südwest, um die Insel in westlicher Richtung zu umsegeln und danach direkt nach Norden zu fahren, bis drei Tage später die ersten kleinen Inseln des Jardin de la Reina auftauchen würden.

Sebastian Heredia nutzte die Gelegenheit, seine Besatzung zu versammeln und ihr seine Pläne zu erläutern.

Sie hörten ihm schweigend zu. Erstaunen, ja Ungläubigkeit breitete sich aus. Schließlich ergriff wieder einmal Zafiro Burman als erster das Wort.

»Sollen wir glauben, daß der Todesengel lebt und du ihn persönlich getroffen hast? Nicht möglich!«

»O doch, und in einer guten Woche wirst du ihn auf der Brücke der Ira de Dios sehen, we

»Teufel noch mal…!« rief der erste Steuerma

Der Margariteno, der neben dem Steuerma

»Stets habt ihr euch beklagt, daß ihr nichts zu tun habt und die Beute so armselig ist.« Vielsagend breitete er die Arme aus. »Jetzt biete ich euch endlich alle Aktion der Welt und die größte Beute, von der ihr je geträumt habt. Was wollt ihr noch?«

»Nichts weiter. Der Plan ist großartig, aber Mombars ist nun mal Mombars«, mischte sich ein zerknirschter Nick Cararrota ein. »Ich sehe mich schon mit offenen Gedärmen laufen.«

»In dieser Hinsicht brauchst du dir keine Sorgen zu machen«, versetzte Kapitän Jack mit Humor. »Auf der Insel, die wir ausgesucht haben, gibt es keine Bäume, an die sie die Gedärme nageln kö

»Schöner Trost!«

»Die Entscheidung liegt bei euch«, fuhr Sebastián Heredia fort und bemühte sich, gleichgültig zu wirken. »Wer Schiß hat, ka

»Kö

»Nur diese Nacht. Morgen früh will ich wissen, wer mit mir kommt und wer nicht.« Er bedeutete Lucas Castano, ihm in die Kajüte zu folgen, und als er die Tür hinter sich geschlossen hatte, nahm er Platz und fragte: »Was meinst du?«

»Wie der Malteser so schön gesagt hat: >Mombars ist nun mal Mombars<. Bei seinem Namen allein gefriert einem das Blut in den Adern.«

»Meine Güte!« beklagte sich der Kapitän bitter. »Sind sie nun Piraten oder nicht? Ich bin auf diesem Schiff aufgewachsen. Jahrelang sind sie mir mit ihren früheren Heldentaten in den Ohren gelegen und daß sie in der Lage seien, San Juan, Cartagena oder sogar die Flotte selbst anzugreifen, und jetzt, in der Stunde der Wahrheit, jagt ihnen ein einziger Name Angst ein.« Er sah ihm in die Augen. »Dir auch?«

Der Panamese, der auf dem Fensterbrett des Achterfensters Platz genommen hatte, von dem er bei einem plötzlichen Schlingern des Schiffs ins Wasser gefallen wäre, schüttelte leicht den Kopf.

»Eri

»Verstehe! Ich mache auch keine Freudensprünge, aber jetzt sind die Würfel nun mal gefallen.«

Der Margariteno aß allein zu Abend, versuchte im unergründlichen Gesicht des Kochs, der das Essen servierte, zu lesen, wie die Entscheidung seiner Besatzung ausfallen würde, doch ganz offensichtlich hatte der Filipino auch keine Ahnung, was in diesen Augenblicken auf dem unteren Vorderdeck passierte. Und so beschränkte er sich darauf, Sebastian weiter zu bedienen, wie er es immer getan hatte, seit der Kapitän sein Amt angetreten hatte.