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Ein ganzes Land lag unter der Sommerso

Grinsend stand der Mülleimerma

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»Ich möchte aus der Stadt raus«, sagte Rita, ohne sich umzudrehen. Sie stand auf dem kleinen Balkon des Apartments, der Morgenwind spielte mit dem durchsichtigen Nachthemd, das sie trug, und wehte den Stoff durch die offene Schiebetür herein.

»Gut«, sagte Larry. Er saß am Tisch und aß ein Spiegeleisandwich. Sie drehte sich mit verhärmtem Gesicht zu ihm um. Als er sie im Park ke

»Wirklich, es ist mein Ernst.«

Er wischte sich mit der Serviette den Mund. »Das weiß ich«, sagte er, »und ich verstehe es. Wir müssen weg.«

Ihre Gesichtsmuskeln wurden schlaff, als etwas wie Erleichterung in ihre Züge trat, und Larry stellte beinahe (aber nicht ganz) voll unterbewußtem Ekel fest, daß sie dadurch noch älter aussah.

»Wa

»Warum nicht gleich heute?« fragte er.

»Bist ein lieber Junge«, sagte sie. »Möchtest du noch Kaffee?«

»Ka

»Unsi

Er lächelte verhalten. Heute morgen schien ihr Humor gezwungen zu sein, wie gestern nachmittag schon. Er eri

»Hier.« Sie stellte die Tasse ab, und weil ihre Hand immer noch zitterte, tropfte ihm heißer Kaffee auf den Unterarm. Er zuckte mit einem katzenhaft zischenden Einatmen vor ihr zurück.

»Oh, tut mir leid...« Ihr Gesicht drückte mehr als Betroffenheit aus; es war fast so etwas wie Entsetzen.

»Schon gut...«

»Nein, ich hole nur... ein kaltes Tuch... sitz nicht... einfach so da... ich Dummkopf.«

Sie brach in Tränen aus und schluchzte abgehackt, als hätte sie gerade den scheußlichen Tod eines guten Freundes mit ansehen müssen und nicht nur ihn leicht mit etwas Kaffee verbrüht. Er stand auf, nahm sie in den Arm und nahm nicht ohne Mißfallen zur Ke

»Tut mir leid, ich weiß nicht, was mit mir los ist, ich bin sonst nie so, es tut mir so leid...«

»Schon gut, das macht doch nichts.« Er fuhr fort, sie mechanisch zu trösten und ihr mit den Händen über das melierte Haar zu streichen, das viel besser aussehen würde (wie überhaupt alles an ihr), we

Allgemein, vermutete er, war es der Geruch. Derzeit kam er durch die Öffnung zwischen Wohnzimmer und Balkon herein - mit der kühlen Morgenbrise, die später stehender, schwüler Hitze weichen würde, we

In Manhattan funktionierte der Strom noch, aber Larry glaubte nicht, daß das noch lange so weitergehen würde. In den meisten anderen Stadtteilen war er schon ausgegangen. Gestern abend hatte er, als Rita schon eingeschlafen war, auf dem Balkon gestanden, und von da oben ko

Die Schwärze freilich bedeutete mehr als nur den Ausfall des Lichts. Unter anderem bedeutete sie den Ausfall der Klimaanlagen, diesem modernen Komfort, der es möglich machte, nach Mitte Juni in dieser besonders eklatanten Stadt zu leben. Sie bedeutete, daß alle Menschen, die friedlich in ihren Wohnungen gestorben waren, jetzt in Backöfen verwesten, und jedesmal, we

Persönlich machte ihr seiner Meinung nach zu schaffen, was sie herausgefunden hatten, als sie gestern durch den Park gegangen waren. Am Anfang war sie heiter und schwatzhaft und fröhlich gewesen, aber als sie zurückkam, fing sie an zu altern. Der Monster-Schreier hatte auf einem der Wege in einer Lache seines eigenen Blutes gelegen. Seine Brille, beide Gläser gesplittert, lagen zertreten neben seiner ausgestreckten linken Hand. Offenbar war doch ein Monster unterwegs gewesen. Der Ma

»Schon gut«, sagte er. » Nur leicht verbrüht. Die Haut ist nicht mal gerötet.«

»Ich hole Brandsalbe. Im Arzneischränkchen ist welche.«

Sie wollte weggehen, aber er hielt sie fest an den Schultern und drückte sie auf den Stuhl. Sie sah ihn mit dunklen Ringen unter den Augen an.

»Nein, du wirst essen«, sagte er. »Rührei, Toast, Kaffee. Da

»Ja... das müssen wir wohl.«

Er ging in die Kochnische, weil er das stumme Flehen in ihren Augen nicht mehr sehen wollte, und nahm die beiden letzten Eier aus dem Kühlschrank. Er schlug sie in eine Schüssel, warf die Schalen in den Müllschlucker und fing an, sie zu verquirlen.