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»Für alle Fälle«, flüsterte Lloyd Henreid in die Stille. »Nur für alle Fälle.«
Da
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Als die Uhr über der Tür im Büro des Sheriffs zweiundzwanzig Minuten vor neun zeigte, ging das Licht aus.
Nick Andros las ein Taschenbuch, das er vom Regal im Drugstore genommen hatte, einen Schauerroman über eine verängstigte Gouvernante, die dachte, daß es auf dem einsamen Anwesen, wo sie die Söhne ihres hübschen Dienstherrn unterrichten sollte, nicht geheuer sei und spukte. Obwohl er nicht einmal die Hälfte des Buches gelesen hatte, wußte Nick schon, daß es sich bei dem Gespenst in Wirklichkeit um die Frau des hübschen Dienstherrn handelte, die höchstwahrscheinlich auf dem Dachboden eingesperrt war und vollkommen plemplem war.
Als das Licht ausging, spürte er, wie sein Herz in der Brust einen Schlag aussetzte und eine Stimme tief aus seinem I
Er legte das Taschenbuch auf den Tisch und ging auf die Straße hinaus. Der letzte Rest Tageslicht war noch nicht vom Himmel verschwunden, aber die Dämmerung war fast vorbei. Alle Straßenlaternen waren dunkel. Das Neonlicht im Drugstore, das Tag und Nacht gebra
In der Vorratsschublade des Büros waren Kerzen, eine ganze Schachtel, aber der Gedanke an Kerzen tröstete Nick nicht sonderlich. Die Tatsache, daß die Lichter ausgegangen waren, hatte ihn schwer getroffen, und jetzt stand er nur da, sah nach Westen und flehte das Licht stumm an, es möge ihn nicht im Stich und in diesem dunklen Friedhof allein lassen.
Aber das Licht schwand. Gegen zehn nach neun ko
Nick stand mit dem Rücken zur Tür und hatte daher keine Ahnung, daß er nicht mehr allein im Büro des Sheriffs war, bis sich die Hände um seinen Hals legten und zudrückten. Die Schachtel, die er gerade gefunden hatte, fiel ihm aus den Händen, Wachskerzen zerbrachen und rollten überall auf dem Boden herum. Er war halb erdrosselt, ehe er den ersten Schrecken überwunden hatte und plötzlich zu der Gewißheit gelangte, daß die schwarze Kreatur aus seinen Träumen zum Leben erwacht war: Ein Dämon aus dem Keller der Hölle war hinter ihm her und hatte ihm, kaum war der Strom ausgefallen, die schuppigen Klauen um den Hals gelegt.
Da
Die beiden wiegten sich in der Schwärze wie dunkle Tänzer. Ray Booth ko
Nick rollte sich weg, atmete in keuchenden Stößen. Alles schien weit entfernt zu schweben, abgesehen von den Schmerzen im Hals, die in langsamen, pochenden Schüben zurückgekehrt waren. Er ko
Der große, gebückte Schemen des Wesens, das ihn überfallen hatte, rappelte sich auf die Füße. Nick eri
Der Schemen kam über ihn wie ein Todesgott.
Der Atem wurde Nick explosionsartig aus der Brust gedrückt, da
Nick stieß einen unartikulierten Schrei aus, wenig mehr als ein heftiges Ausstoßen von Luft, und rammte den Revolver in Ray Booths schwammige Seite. Er drückte ab und spürte das gedämpfte Whump! der Waffe, das er als starken Rückstoß empfand, der ausschließlich in seinen Arm ging; die Kimme hatte sich in Ray Booths Hemd verhakt. Nick sah das Auflodern des Mündungsfeuers und roch einen Moment später Schießpulver und Booths verbra
Nick schluchzte vor Schmerz und Entsetzen, stemmte sich gegen das Gewicht, das auf ihm lag, und Booths Leichnam fiel und glitt halb von ihm herunter. Nick kroch unter ihm hervor; eine Hand hielt er über das verletzte Auge. Er lag lange Zeit mit bre
Schließlich tastete er um sich, fand eine Kerze und zündete sie mit dem Feuerzeug vom Schreibtisch an. In ihrem schwachen Licht ko