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»Und du sagst, er heißt Tom Cullen?«

»Ja.«

Lloyd hatte nur eine vage Eri

»Werden Sie ihn verhaften?« fragte Julie.

Lloyd sah sie an. »Ich werde dich verhaften, we

»Ach, Sie kö

»Ich überprüfe es.«

»Ja, ich weiß. Das ke

Sie stampfte davon; ihr Hintern bewegte sich in kleinen, indignierten Kreisen.

Mit einer gewissen müden Belustigung sah Lloyd ihr nach und dachte, daß es viele Tussies wie sie auf der Welt gab - selbst jetzt nach der Supergrippe gab es viele, jede Wette. Leicht aufzureißen, aber anschließend mußte man sich vor ihren Fingernägeln in acht nehmen. Verwandte jener Spi

Lloyd zog ein zerfleddertes schwarzes Notizbuch aus der Tasche, benetzte einen Finger und schlug eine leere Seite auf. Dies war sein Merkbuch, und es war randvoll von kleinen Notizen an ihn selbst - ob es nun darum ging, sich zu rasieren, bevor er Flagg aufsuchte, oder um eine umrandete Notiz, wonach die Medikamentenbestände der Apotheken in Vegas zu registrieren waren, bevor zuviel Morphium oder Kodein verloren ging. Er würde sich bald ein neues Notizbuch zulegen müssen.

In seiner ungelenken Grundschulschrift schrieb er: Nick Andros oder Androtes - taubstumm. In der Stadt?Und darunter: Tom Cullen, bei Paul überprüfen. Er steckte das Buch in die Tasche zurück. Vierzig Meilen weiter nordöstlich hatte der dunkle Ma

Aber er schlief.

Lloyd betrachtete mürrisch seine Patience und vergaß Julie Lawry und ihre Wut und ihren strammen kleinen Arsch. Er mogelte ein weiteres As hervor und dachte betrübt an den Mülleimerma

Als Julie Lawry gerade die Cub Bar verließ, stand Tom Cullen in einem anderen Stadtteil am Aussichtsfenster seiner Wohnung und sah verträumt zum Vollmond hinauf.

Es war Zeit zu gehen.

Zeit zurückzugehen.

Diese Wohnung war nicht wie sein Haus in Boulder. Diese Wohnung war möbliert, aber nicht geschmückt. Er hatte nicht einmal ein einziges Poster an die Wand geklebt, nicht einen ausgestopften Vogel an einen Klavierdraht gehängt. Diese Wohnung war nur eine Station am Wege gewesen, und jetzt war es Zeit zu gehen. Er war froh. Hier gefiel es ihm nicht. An diesem Ort roch es; es war ein trockener, fauliger Geruch, den man nicht genau definieren ko

Aber sie hatten diesen Geruchan sich.

Sie schienen alle zu warten und zu beobachten. Manchmal herrschte ein seltsames Schweigen zwischen ihnen, und ihre Augen schienen glasig zu werden, als hätten sie alle denselben bösen Traum. Sie taten etwas, ohne eine Erklärung zu verlangen, warum sie es tun mußten oder wozu. Es war, als würden diese Leute fröhliche Gesichter zur Schau stellen, aber die wirklichen Gesichter darunter waren die Gesichter von Ungeheuern. Darüber hatte er mal einen gruseligen Film gesehen. Diese Art von Ungeheuern na

Geisterhaft, hoch und frei stand der Mond über der Wüste. Er hatte Dayna aus der Freien Zone gesehen. Er hatte sie nur einmal gesehen, und da

Er wußte es nicht. Aber er hatte Angst.

Auf dem La-Z-Boy-Stuhl vor dem nutzlosen Farbfernseher der Wohnung stand ein kleiner Rucksack. Dieser Rucksack war mit vakuumversiegelten Lebensmitteln gefüllt. Er nahm ihn auf und hängte ihn sich um.

Nachts wandern, am Tag schlafen.

Ohne sich noch einmal umzusehen, ging er auf den Hof des Gebäudes hinaus. Der Mond schien so hell, daß er einen Schatten auf den riesigen Beton warf, wo früher Möchtegern-Gewi

»M-O-N-D, das buchstabiert man Mond«, flüsterte er. »Meine Fresse, ja. Tom Cullen weiß, was das bedeutet.«

Sein Fahrrad lehnte an der rosa Stuckmauer des Mietshauses. Er hielt noch einmal i

Aber am Morgen des 13. September um Viertel vor vier wusch eine kalte Welle der Angst über ihn hinweg. Sie war um so schrecklicher, weil sie unerwartet kam und unlogisch war. Tom hätte laut geschrien, aber seine Stimmbänder waren plötzlich wie gefroren. Die Muskeln seiner tretenden Beine wurden schlaff, er rollte unter dem strahlenden Sternenhimmel entlang. Das schwarzweiße Negativ der Wüste zog immer langsamer an ihm vorüber.

Erwar in der Nähe.

Der Ma

Den Boß na

... und, o du lieber Gott, er ist wach!