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»Damals vielleicht«, sagte er, »aber jetzt ist es abgeschlossen.«

»Nein, es klemmt nur. Laß mich versuchen.«

Aber sie hatte auch nicht mehr Glück. Irgendwa

»Was machen wir jetzt?« fragte sie.

»Laß uns einbrechen.«

»Larry, das merkter doch.«

»Soll er. We

Sie sah zweifelnd drein, hinderte ihn aber nicht, als er sein Hemd auszog, um Hand und Unterarm wickelte und das Kellerfenster eindrückte. Glas fiel klirrend nach i

»Hab' ihn.« Er drückte ihn zurück und schob das Fenster auf. »Sei vorsichtig, Mädchen. Bitte keine Fehlgeburten in Harold Lauders Keller.«

Er griff ihr unter die Arme und half ihr herunter. Sie sahen sich gemeinsam im Kellerraum um. Die Krocketschläger standen Wache. Auf dem Tischhockey lagen Schnipsel von bunten Stromkabeln.

»Was ist das?« sagte sie und hob ein Stück auf. »Das war vorher nicht da.«

Er zuckte die Achseln. »Vielleicht bastelt Harold an einer Mausefalle.«

Er angelte sich den Karton, der unter dem Tisch stand. Auf dem Deckel hieß es: DELUXE REALISTIC WALKIE-TALKIE SET, BATTERIES NOT INCLUDED. Larry öffnete den Karton, aber das Gewicht hatte ihm schon verraten, daß er leer war.

»Er baut keine Mausefallen, sondern Walkie-talkies«, sagte Fran.

»Nein, dies war kein Bausatz. Diese Dinger kauft man fertig. Vielleicht wollte er es irgendwie umbauen. Das würde Harold ähnlich sehen. Weißt du noch, wie Stu sich über den Walkie-talkie-Empfang geärgert hat, als er und Harold und Ralph Mutter Abagail gesucht haben?«

Sie nickte, aber etwas an diesen Drahtabfällen machte ihr Sorgen. Larry ließ den Karton auf den Boden fallen und machte eine Bemerkung, die er später als den größten Irrtum seines Lebens ansehen sollte. »Ist nicht wichtig«, sagte er. »Gehen wir.«

Sie gingen die Treppe hinauf, aber diesmal war die obere Tür abgeschlossen. Sie sah ihn an, und Larry zuckte die Achseln. »Wir sind soweit gekommen, richtig?«

Fran nickte.

Larry stieß ein paarmal mit der Schulter gegen die Tür, um den Riegel auf der anderen Seite zu prüfen, da

»Wozu die Mühe? Er wird das eingeschlagene Fenster sehen.«

»Das stimmt. Aber we

»Bring meinetwegen den Riegel wieder an. Aber wie willst du ihn von der Kellerseite zumachen?«

Er dachte darüber nach und sagte: »Verdammt, we

Sie gingen in das halbdunkle Wohnzimmer, und Fran spürte, wie Angst in ihr hochkroch. Beim letzten Mal hatte Nadine keinen Schlüssel gehabt. Diesmal schon, we

»Dort drüben, nicht«, sagte Larry und zeigte auf den Kamin.

»Ja. Beeil dich.«

»Die Möglichkeit ist ohnehin groß, daß er es anderswo versteckt hat.« Das hatte Harold auch. Nadine hatte es wieder unter dem losen Kaminstein verstaut. Das wußten Larry und Fran natürlich nicht, aber als Larry den losen Kaminstein weggezogen hatte, lag das Buch in dem Hohlraum darunter, und das Wort HAUPTBUCH glänzte ihnen in goldgeprägten Buchstaben entgegen. Sie sahen es beide an. Plötzlich schien es heißer, stickiger und dunkler in dem Zimmer zu sein.

»Nun«, sagte Larry. »Wollen wir es bewundern oder lesen?«

»Lies du«, sagte Fran. »Ich will es nicht einmal anfassen.«

Larry nahm es aus der Vertiefung und wischte automatisch den weißen Steinstaub vom Einband. Er blätterte es wahllos durch. Es war mit einem Filzstift beschrieben worden, der unter dem kämpferischen Marke

»Ich brauche drei Tage, um das alles zu lesen«, sagte Larry und blätterte zum Anfang des Buches zurück.

»Halt«, sagte Fran und griff über seinen Arm, um ein paar Seiten zurückzublättern. Hier war der gleichmäßig fließende Text durch einige scharf umrandete Stellen unterbrochen. Die umrandeten Stellen schienen jeweils eine Art Motto darzustellen:

Seinem Stern zu folgen bedeutet, sich einer höheren Macht, einer Vorsehung auszuliefern; aber ist es nicht de

HAROLD EMERY LAUDER

»Tut mir leid«, sagte Larry. »Das ist mir zu hoch. Verstehst du das?«

Fran schüttelte langsam den Kopf. »Ich vermute, Harold will damit ausdrücken, daß Gehorchen genauso ehrenhaft ist wie Befehlen. Aber als Sprichwort ka

Larry blättert e noch ein Stück nach vorn und fand vier oder fünf weitere umrandete Maximen, unter denen in Großbuchstaben Harolds Name stand. »Puuuh«, sagte Larry. »Sieh dir das an, Fra

Es heißt, die beiden großen Sünden der Menschen seien Stolz und Haß. Wirklich? Ich ziehe es vor, beide für große Tugenden zu halten. Auf Haß und Stolz zu verzichten hieße, sich zugunsten der Welt zu verändern. Edler ist es, we

HAROLD EMERY LAUDER

»Das ka

»Das ist die Denkweise, die uns in diese Lage gebracht hat«, stimmte Larry zu. Er blätterte ganz bis zum Anfang zurück. »Wir verlieren Zeit. Mal sehen, was wir damit anfangen kö

Keiner von beiden wußte, was sie zu erwarten hatten. Sie hatten nur die umrandeten Stellen gelesen und den einen oder anderen Satz. Harolds überladener Stil (der Schachtelsatz schien mit Harold im Si

Das Tagebuch fing ganz oben auf der ersten rechten Seite an. Diese war ordentlich mit einer eingekreisten 1 geke

»Fran, wir müssen das Buch mitnehmen«, sagte Larry.

»Ja...«

»Und es Stu zeigen. Ich weiß nicht, ob Leo recht hat und sie auf der Seite des dunklen Ma