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»Leo...« flüsterte Larry, und Leo antwortete sofort:

»Sie ne

»Soll ich dich Joe ne

»Nein.« Das Wort klang wie ein Flehen. »Nein, bitte nicht.«

»Du vermißt Nadine-Mom, nicht wahr, Leo?«

»Sie ist tot«, sagte Leo mit erschreckender Nüchternheit.

»Bist du darum so spät in die Nacht weggeblieben?«

»Ja.«

»Und hast du deshalb nicht gesprochen?«

»Ja.«

»Aber jetzt sprichst du.«

»Jetzt habe ich dich und Lucy-Mom, mit denen ich sprechen ka

»Ja, natürlich...«

»Aber nicht für immer«, sagte der Junge wütend. »Nicht für immer, we

»Über Nadine?«

»Nein!«

»Über was? Über dich?«

Leos Stimme wurde lauter, schriller. »Es ist alles aufgeschrieben! Du weißt es! Fra

»Das Komitee...«

»Nicht das Komitee! Das Komitee ka

Leo schlug den Ball hart auf - TOCK! - und er sprang hoch über seinen Kopf, kam herunter und rollte weg. Mit trockenem Mund sah Larry dem Ball nach, und sein Herz klopfte garstig in der Brust.

»Ich hab' den Ball fallen lassen«, sagte Leo und lief ihn holen. Larry beobachtete ihn.

Fra

Die beiden saßen auf dem Podium des Musikpavillons und ließen die Beine baumeln. Es war eine Stunde vor Einbruch der Dunkelheit, und ein paar Leute gingen noch durch den Park, manche Hand in Hand. Die Stunde der Kinder ist auch die Stunde der Liebenden, dachte Fra

»Was meinst du?« fragte Larry.

»Ich weiß nicht, was ich davon halten soll«, sagte sie leise. »Aber was passiert ist, gefällt mir überhaupt nicht. Traumvisionen. Eine alte Frau, die eine Weile die Stimme Gottes ist und da

»Er hat gesagt, ich soll mit dir sprechen. Das tue ich.«

Sie antwortete nicht.

»Nun«, sagte Larry, »we

»Aufgeschrieben«, sagte Fra

Larry sah sie erstaunt an. »Wovon redest du?«

»Es geht um Harold«, sagte sie, »und ich habe Angst. Ich habe es Stu nicht gesagt. Ich habe mich geschämt. Es war so dumm, das Tagebuch zu führen... und Stu... er magHarold sogar... alle in der Freien Zone mögen Harold, auch du.« Sie stieß ein Lachen aus, das von Tränen erstickt wurde. »Immerhin war er dein... dein geistiger Führer auf dem Weg hierher, oder nicht?«

»Ich komme da nicht ganz mit«, sagte Larry langsam. »Ka

»Das ist es ja - ich weiß es eigentlich gar nicht.« Sie sah ihn mit tränenfeuchten Augen an. »Ich glaube, ich sollte dir erzählen, was ich ka

»Schieß los, Fran.«

Sie erzählte ihm ihre ganze Geschichte, angefangen mit jenem Junitag, an dem Harold in Roy Bra

Schließlich sagte er: »Bist du dir über diesen Fingerabdruck ganz sicher? Bist du fest davon überzeugt, daß er von Harold stammt?«

Sie zögerte nur einen Augenblick: »Ja. Ich habe sofort gewußt, dass es Harolds Daumenabdruck war.«

»Diese Scheune, wo er seine Botschaft geschrieben hat«, sagte Larry. »An dem Abend, an dem wir uns ke

»Ja.«

»Es waren nicht nur seine Initialen. Es waren auch deine. In einem Herz. Wie es ein verliebter kleiner Junge in die Schulbank einritzt.«

Sie wischte sich mit beiden Händen die Augen. »Was für ein Schlamassel«, sagte sie heiser.

»Du bist nicht für Harold Lauders Tun verantwortlich, Mädchen.« Er nahm mit beiden Händen ihre Hand und hielt sie fest. Er sah sie an.

»Glaub einem alten, mit allen Wassern gewaschenen Haudegen wie mir«, sagte er. »Du darfst dir keine Vorwürfe machen. We

Er nahm seine Hand weg, und sie schwiegen eine Weile.

»Glaubst du, Harold haßt Stu so, daß er ihn umbringen möchte?«

»Ja«, sagte sie. »Das halte ich tatsächlich für möglich. Vielleicht das ganze Komitee. Aber ich weiß nicht, was...«

Er legte die Hand auf ihre Schulter und brachte sie mit einem festen Griff zum Schweigen. Er hatte in der Dunkelheit die Haltung verändert, die Augen aufgerissen. Seine Lippen bewegten sich lautlos.

»Larry? Was...«

»Als er nach unten gegangen ist«, murmelte Larry. »Er ist runtergegangen, um einen Korkenzieher oder so was zu holen.«

» Was?«

Er wandte sich ihr langsam zu, als wäre sein Kopf an einem rostigen Scharnier befestigt. »Weißt du«, sagte er, »es gibt vielleicht eine Möglichkeit, alles zu klären. Ich ka

»Willst du damit sagen, daß Haroldein Tagebuch hat?«

»An dem Tag, als ich ihm den Wein brachte, ist er in den Keller gegangen und ich habe mich in seinem Wohnzimmer umgesehen. Er sagte, er wolle ein paar Möbel aus Chrom und Leder hineinstellen, und ich versuchte, mir vorzustellen, wie das aussehen würde. Dabei habe ich den losen Stein am Kamin bemerkt...«

» JA!« schrie sie so laut, daß er zusammenzuckte. »An dem Tag, an dem ich mich eingeschlichen habe... und Nadine Cross gekommen ist... saßich auf dem Kamin... ich eri

Sie sah Larry an. »Da haben wir es wieder. Als ob uns etwas in die richtige Richtung führt...«

»Zufall«, sagte er, hörte sich aber unbehaglich an.

»Wirklich? Wir waren beide in Harolds Haus. Wir haben beide den losen Stein bemerkt. Und jetzt sind wir beide hier. Ist das Zufall?«