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»Ich unterhalte mich gern mit Ihnen«, sagte Larry und war erschrocken und amüsiert zugleich über den Tiefsi

»Wahrscheinlich nur, weil ich dir genau das sage, was du hören willst«, sagte der Richter heiter. Und da

Bevor allzuviel Zeit vergangen war, sollte Larry Gelegenheit haben, sich unter bitteren Umständen an diese Bemerkung zu eri

Am nächsten Morgen um Viertel nach acht fuhr Harolds Wagen wieder vom Greyhound-Bahnhof zum Stadtteil Table Mesa. Harold, Weizak und zwei andere saßen hinten auf dem Wagen. Norman Kellogg und ein weiterer Ma

Der Richter, der in Wollhemd und Weste ziemlich komisch aussah, hielt an. »Ich dachte mir, ich fahre einen Tag nach Denver«, sagte er unverbindlich.

»Schaffen Sie das mit dem Ding?« rief Weizak.

»Oh, ich glaube schon, we

»We

Alle lachten über diese Bemerkung - auch der Richter-, nur Harold nicht. Er sah heute morgen blaß und übernächtigt aus, als hätte er schlecht geschlafen. In Wirklichkeit hatte er überhaupt kaum geschlafen. Nadine hatte Wort gehalten; in der vergangenen Nacht waren einige seiner Träume in Erfüllung gegangen. Träume der feuchten Art, wollen wir einmal sagen. Er freute sich schon auf heute abend, und Weizaks anzügliche Bemerkung über Pornographie war heute, da er ein wenig Erfahrung aus erster Hand hatte, nur noch für den Hauch eines Lächelns gut. Nadine hatte noch geschlafen, als er gegangen war. Bevor sie gegen zwei aufgehört hatten, hatte sie ihm gesagt, sie wolle sein Hauptbuch lesen. Er hatte gesagt, nur zu, we

Jetzt lehnte sich Kellogg aus dem Fahrerhaus des Müllautos und sah den Richter an. »Seien Sie vorsichtig, Väterchen. Okay? Heutzutage sind komische Leute auf den Straßen unterwegs.«

»Allerdings«, sagte der Richter mit einem seltsamen Lächeln. »Ich werde schon aufpassen. Guten Tag, meine Herren. Auch Ihnen, Mr. Weizak.«

Neuerliches Gelächter, da

Der Richter fuhr nicht Richtung Denver. Als er die Route 36 erreichte, querte er sie und fuhr auf der Route 7 weiter. Die Morgenso

Er hatte Larry gesagt, er wäre zu alt für Abenteuer, aber bei Gott, das war eine Lüge gewesen. Seit zwanzig Jahren hatte sein Herz nicht mehr in diesem frischen Rhythmus geschlagen, hatte die Luft nicht so lieblich geduftet, waren die Farben nicht so leuchtend gewesen. Er würde auf der 1-25 nach Cheye

Es war nicht einmal unmöglich, daß er den dunklen Ma

»Jetzt aber weiter, Alter«, sagte er leise.

Er legte den Gang des Rover wieder ein und fuhr langsam auf die 125. Nach Norden führten drei Fahrspuren, alle verhältnismäßig frei. Wie er vermutet hatte, war der fließende Verkehr schon in Denver durch Staus und Unfälle blockiert worden. Auf der anderen Seite des Mittelstreifens standen die Wagen dicht an dicht - die armen Narren, die nach Süden fahren wollten, weil sie hofften, im Süden wäre es besser -, aber hier hatte er freie Fahrt. Vorläufig wenigstens. Richter Farris fuhr weiter und war froh, daß er unterwegs war. Er hatte die letzte Nacht schlecht geschlafen. Heute nacht, unter den Sternen, den alten Leib fest in zwei Schlafsäcke gehüllt, würde er besser schlafen. Er fragte sich, ob er Boulder je wiedersehen würde, und dachte, daß die Chancen wahrscheinlich nicht sehr gut standen. Und de

Es war einer der schönsten Tage seines Lebens.

Am frühen Nachmittag fuhren Nick, Ralph und Stu zu dem kleinen stuckverzierten Haus im Norden Boulders hinaus, in dem Tom Cullen ganz allein lebte. Für die »alten« Einwohner Boulders war Toms Haus schon zu einer Sehenswürdigkeit geworden. Stan Nogotny sagte, es war, als hätten Katholiken, Baptisten und Seventh-DayAdventisten sich mit den Demokraten und den Moonies zusammengetan, um ein religiös-politisches Disneyland zu schaffen. Der vordere Rasen war ein seltsames Tableau von Statuen. Ein dutzendmal die Jungfrau Maria, die in manchen Fällen gerade Schwärme von rosa Plastikflamingos zu füttern schien. Der größte Flamingo war größer als Tom selbst und stand auf einem Bein, das in einen meterlangen Stachel überging. Zwischen den Figuren stand ein riesiger Wunschbru

Bart für einen kraftstrotzenden Schriftsteller oder Maler halten kö

Nick wußte, ein Grund, warum er sich so sehr mit Tom Cullen verbunden fühlte, war der, daß man ihn selbst früher für geistig zurückgeblieben gehalten hatte - anfangs, weil seine Behinderung ihn daran gehindert hatte, lesen und schreiben zu lernen, später da