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»Aber angenommen, das alles stimmt?« sagte Glen leise.
»Was?«
»Angenommen, das Zeitalter des Rationalismus ist vorbei. Ich selbst bin fast überzeugt, daß es so ist. Es war früher schon dicht am Ende, weißt du; in den sechziger Jahren, dem sogena
»Sehen was?« fragte Fra
Er sah ihr in die Augen; seine waren grau und seltsam, ein i
»Dunkle Magie«, sagte er leise. »Ein Universum der Wunder, in dem Wasser bergauf fließt, Trolle im tiefen Wald leben und Drachen unter Bergen hausen. Strahlende Wunder, weiße Macht. >Lazarus, komm heraus.< Wasser in Wein. Und... und nur vielleicht...
Teufelsaustreibung.«
Er machte eine Pause und lächelte.
»Der Lebens-Trip.«
»Und der dunkle Ma
Glen zuckte die Achseln. »Mutter Abagail ne
Draußen herrschte Dunkelheit, der Regen vom Berg herab wehte frische Schauer gegen das Fenster von Stus und Frans Wohnzimmer. Glen zündete die Pfeife an. Stu hatte eine Handvoll Kleingeld aus der Tasche genommen, schüttelte es und machte da
Nach einer Weile machten Glen und Stu Feuer im Kamin, und sie sahen alle in die Flammen und sprachen wenig.
Als sie gegangen waren, fühlte Fran sich niedergeschlagen und unglücklich. Stu war auch in keiner guten Verfassung. Er sieht müde aus, dachte sie. Wir sollten morgen zu Hause bleiben, einfach zu Hause bleiben, miteinander reden und am Nachmittag ein Nickerchen machen. Wir sollten alles nicht so schwer nehmen. Sie betrachtete die Coleman-Gaslampe und sehnte sich nach elektrischem Licht, hellem elektrischen Licht, das aufleuchtete, we
Sie spürte, wie ihr Tränen in den Augen bra
Da
»Was vergessen?«
»Ich zeig's dir! Bleib da!« Er ging zur Tür hinaus und polterte die Treppe hinunter. Sie ging zur Tür, und nach einem Augenblick hörte sie ihn zurückkommen. Er hatte etwas in der Hand, und es war ein... ein...
»Stuart Redman, wo hast du das de
»Folk Arts Music«, sagte er grinsend.
Sie nahm das Waschbrett und drehte es hin und her. Das bläuliche Metall glänzte im Licht. »Folk...?«
»Unten in der Walnut Street.«
»Ein Waschbrett in einem Musikgeschäft?«
»Ja. Da stand auch ein total wahnsi
Sie fing an zu lachen. Sie legte das Waschbrett aufs Sofa, kam zu ihm und nahm ihn fest in die Arme. Seine Hände wanderten zu ihren Brüsten, und sie umarmte ihn noch fester. »Der Arzt hat gesagt, es soll Blasmusik hören«, flüsterte sie.
»Hm?«
Sie drückte ihr Gesicht an seinen Hals. »Da
Lächelnd hob er sie hoch. »Nun«, sagte er. »Ich kö
Am nächsten Nachmittag um Viertel nach zwei stürzte Glen Bateman, ohne anzuklopfen, in die Wohnung. Fran war bei Lucy Swa
»Was ist de
»Nein«, sagte Glen. Er setzte sich so rasch, als würden seine Beine ihn nicht mehr tragen. »Keine schlechte Nachricht, eine gute. Aber es ist sehr seltsam.«
»Was? Was de
»Es ist Kojak. Ich hatte mich nach dem Essen ein wenig hingelegt, und als ich aufstand, schlief Kojak auf der Veranda. Er ist übel zugerichtet, Stu, sieht aus, als hätte man ihn durch einen Mixer mit stumpfen Messern gedreht, aber er ist es.«
»Du meinst den Hund? Den Kojak?«
»Den meine ich.«
»Bist du sicher?«
»Auf der Hundemarke steht Woodsville, N. H. Dasselbe rote Halsband. Derselbe Hund. Er ist klapperdürr und muß gekämpft haben. Dick Ellis - Dick war überglücklich, daß er endlich mal ein Tier behandeln ko
»Es wäre unmöglich gewesen, Glen. Nicht mit den Motorrädern.«
»Ja, aber... er ist mir gefolgt, Stu. Solche Geschichten liest man sonst im Star Weekly... Treuer Hund folgt seinem Herrn zweitausend Meilen. Wie hat er das nur geschafft? Wie?«
»Vielleicht so wie wir. Hunde träumen, weißt du - auf jeden Fall. Hast du nie gesehen, wie einer auf dem Küchenboden liegt und mit den Pfoten zuckt? In Arnette lebte ein alter Ma
Glen schüttelte wie betäubt den Kopf. »Willst du damit sagen, er hat geträumt...«
»Das ist nicht seltsamer als das, was du gestern abend erzählt hast«, tadelte Stu ihn.
Glen grinste und nickte. »Oh, so waskö
»In Theorie aufgepaßt, im praktischen Unterricht geschlafen.«
»Hol dich der Teufel, Ost-Texaner. Willst du dir meinen Hund ansehen?«
»Darauf ka
Glens Haus lag in der Spruce Street, etwa zwei Blocks vom Hotel Boulderado entfernt. Die Efeuranken an den Verandastreben waren größtenteils abgestorben, ebenso der Rasen und fast alle Blumen in Boulder ohne tägliche Bewässerung durch die städtische Wasserversorgung hatte das trockene Klima triumphiert.
Auf der Veranda stand ein kleiner runder Tisch mit einem Glas Gin Tonic (»Ist das ohne Eis nicht absolut gräßlich?« fragte Stu, und Glen antwortete: »Nach dem dritten merkt man das nicht mehr so sehr.«). Neben dem Glas stand ein Aschenbecher mit fünf Pfeifen, Ausgaben von Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten, Ball Fourund Ich ziehe schneller- alle waren an verschiedenen Stellen aufgeschlagen. Dazu noch ein offener Karton Käsecracker von Kraft. Kojak lag auf der Veranda und hatte die verletzte Schnauze friedlich auf den Vorderpfoten liegen. Der Hund war dürr und erbärmlich zugerichtet, aber Stu erka