Страница 229 из 357
»So gut ich ka
»Hör zu. Ich verstehe Nicks Standpunkt. Glens auch. Sie haben erka
Stu trank Kaffee. »Theokratisches Symbol, was meinst du damit?«
»Ich würde es ein irdisches Symbol für einen Bund mit Gott ne
Darüber dachte Stu ein wenig nach. »Ja, sehr gut. Diese Kühe... sie lassen sie auf den Straßen laufen, wo sie Verkehrsstaus verursachen, richtig? Sie dürfen in den Läden ein und aus gehen und die Stadt ganz verlassen.«
»Ja«, stimmte Harold zu. »Aber die meisten Kühe sind krank, Stu. Sie stehen immer kurz vor dem Verhungern. Viele sind tuberkulös. Und alles nur, weil sie in ihrer Gesamtheit ein Symbol sind. Die Leute sind überzeugt, daß Gott für sie sorgen wird, genau wie unsere Leute überzeugt sind, daß er für Mutter Abagail sorgen wird. Aber ich habe meine Zweifel hinsichtlich eines Gottes, der es zuläßt, daß eine arme dumme Kuh so leiden muß.«
Ralph sah momentan unbehaglich drein, und Stu wußte, was er empfand. Er empfand es auch; daran ko
»Jedenfalls«, sagte Harold rasch und ließ das Thema >heilige Kühe in Indien< fallen, »kö
»Das wollen wir auch nicht«, sagte Ralph schnell.
»Richtig!« rief Harold. »Sie hat uns alle schließlich zusammengebracht, und zwar nicht durch Kurzwellenfunk. Aber mein Gedanke war, daß wir uns auf unsere treuen Motorräder schwingen und den Nachmittag damit verbringen, die westliche Umgebung von Boulder zu erkunden. We
Stu nickte. Das hatte er die ganze Zeit vorgehabt. Heilige Kühe oder nicht, Gott oder nicht, es war falsch, sie allein in der Wildnis umherirren zu lassen. Das hatte nichts mit Religion zu tun; so etwas zu tun war schlicht und einfach gemeine Gleichgültigkeit.
»Und we
»Zum Beispiel eine Fahrt in die Stadt«, mischte sich Ralph ein.
»Jedenfalls kö
»Okay«, sagte Stu. »Ein prima Vorschlag. Ich will nur Fran noch rasch einen Zettel schreiben.«
Aber während er schrieb, verspürte er dauernd den Drang, über die Schulter zu blicken und Harold zu betrachten - um zu sehen, was Harold trieb, we
Harold hatte sich das gewundene Stück Straße zwischen Boulder und Nederland ausgebeten und bekommen, de
Jetzt, Viertel vor sieben, war er auf dem Rückweg. Seine Honda stand auf einem Rastplatz, er saß an einem Picknicktisch und genoss Cola und ein paar Slim Jims. Das Walkie-talkie hing mit ausgefahrener Ante
»...Sunrise Amphitheater... keine Spur von ihr... hier oben stürmt es ganz schön.«
Da
Wieder Ralphs Stimme, diesmal brüllend. Vielleicht bekam er einen Herzschlag, dachte Harold. Das würde den Tag wunderbar beenden.
»Hier oben keine Spur von ihr. Ich komme runter, bevor es dunkel wird. Ende.«
»Zehn-vier«, sagte Stu resigniert. »Harold, bist du da?« Harold stand auf und wischte sich Slim-Jim-Fett an den Jeans ab. »Harold? Ich rufe Harold Lauder! Ka
Harold zeigte mit dem Mittelfinger - den Fickfinger hatten die Neandertaler der High School in Ogunquit ihn gena
»Ja, okay. Komm doch nach Chautauqua, Harold. Da warten wir auf Ralph.«
Kommandierst gern rum, Arschloch, was? Vielleicht hab' ich was für dich. Ja, vielleicht.
»Harold, hörst du mich noch?«
»Ja. Tut mir leid, Stu, ich hab' geträumt. Ich bin in fünfzehn Minuten da.«
» Hast du verstanden, Ralph?« bellte Stu, und Harold zuckte zusammen. Wieder zeigte er Stus Stimme den Mittelfinger und grinste dabei verstohlen. Nimm das, du Wildwestwichser.
»Verstanden, komme zum Chautauqua Park«, kam Ralphs Stimme schwach durch das Rauschen der Statik. »Bin unterwegs. Ende und aus.«
»Bin auch unterwegs«, sagte Harold. »Ende und aus.«
Er schaltete das Walkie-talkie aus, schob die Ante
Warum nicht?
Er hatte diese Expedition angeregt, weil er hoffte, er kö
Er hatte nicht vorgehabt, ganz nach Nederland zu fahren, einem erbärmlichen kleinen Kaff hoch über Boulder, eine Ortschaft, deren einziger Anspruch auf Ruhm darin bestand, daß Patty Hearst dort angeblich einmal auf der Flucht übernachtet hatte. Aber während er nach oben fuhr, die Honda gleichmäßig zwischen seinen Beinen summte und ihm die Luft kalt wie eine Rasierklinge ins Gesicht schnitt, war etwas geschehen.
We