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»Dayna kam zur Überzeugung, daß ihr unsere Chance sein kö

»Dayna hat uns gebeten zu versuchen, die Tabletten heute morgen nicht zu nehmen«, fuhr Susan fort. »Doc und die anderen achteten nicht mehr so genau darauf, ob wir sie wirklich nahmen, und wir wußten, heute morgen würden sie damit beschäftigt sein, den großen Wohnwagen auf die Straße zu schleppen und umzukippen. Wir haben es nicht allen gesagt. Nur Dayna und Patty und Heien Roget waren eingeweiht... eins der Mädchen, das Ro

»Ich mußte meine Tablette eine ganze Weile im Mund behalten«, sagte Patty. »Als ich sie endlich ausspucken ko

Dayna nickte. Sie betrachtete Stu mit einer Zuneigung, die Fra

»Sieht so aus, als hätte ich längst nicht schnell genug geschaltet«, sagte Stu. »Aber nächstes Mal.« Er stand auf, ging zum Fenster und sah hinaus. »Wißt ihr, das ist auch etwas, was mir angst macht«, sagte er. »Wie schnell wir alle schalten.«

Fran gefiel noch weniger, wie verständnisvoll Dayna ihm nachsah. Nach allem, was sie durchgemacht hatte, hatte Dayna kein Recht, verständnisvoll dreinzublicken. Und sie ist trotz allem viel hübscher als ich, dachte Fran. Und ich bezweifle, daß sie schwanger ist.

»In dieser Welt muß man schnell schalten, Großer«, sagte Dayna.

»Schnell schalten oder sterben.«

Stu drehte sich zu ihr um und sah sie zum ersten Mal wirklich an, und Fra

Sie sah zu Harold und stellte fest, daß Harold verhalten lächelte - hinter vorgehaltener Hand, damit man es nicht sah. Es sah wie ein erleichtertes Lächeln aus. Ihr war zumute, als müßte sie aufstehen, ganz beiläufig zu Harold gehen und ihm mit den Fingernägeln die Augen auskratzen.

Niemals, Harold! würde sie schreien, während sie das tat. Niemals!

Niemals?

Aus Fran Goldsmiths Tagebuch

11. Juli 1990

O Gott. Schlimmer hätte es nicht kommen kö

Laß mich dir alles erzählen, liebes Tagebuch, obwohl es wirklich keinen Spaß macht, es aufzuschreiben. Ich denke nicht mal gern daran.

Glen und Stu fuhren kurz vor Anbrach der Dämmerung in die Stadt (es handelt sich um Girard, Ohio) und wollten Lebensmittel besorgen, möglichst Nahrungskonzentrate oder gefriergetrocknete Sachen. Die sind leicht zu transportieren, und einige Konzentrate schmecken echt lecker, aber was mich betrifft, hat das ganze gefriergetrocknete Essen den gleichen Geschmack, nämlich wie getrocknete Truthahnkacke. Und wa

Die anderen fragten Harold und mich, ob wir mitkommen wollten, aber ich sagte, ich hätte für heute die Nase voll vom Motorradfahren, und ob sie ohne mich auskommen kö

Dazu eine Anmerkung: Wir alle haben gekochtes Wasser bis über beide Ohren satt, weil es schal und völlig SAUERSTOFFARM schmeckt, aber Mark und Glen sagen, die Fabriken usw. sind noch nicht lange genug außer Betrieb, daß sich die Bäche und Flüsse von selbst wieder gereinigt hätten, besonders im industrialisierten Norden und dem, wie man so sagt, Rostgürtel, daher kochen wir es ab, weil es sicherer ist. Wir hoffen alle, daß wir früher oder später einen großen Vorrat Mineralwasser in Flaschen finden, was eigentlich schon der Fall hätte sein müssen - sagt Harold -, aber ein Großteil scheint auf geheimnisvolle Weise verschwunden zu sein. Stu glaubt, viele Menschen haben gedacht, daß Leitungswasser sie krank macht, und darum haben sie viel Mineralwasser getrunken, bevor sie gestorben sind.

Nun, Mark und Perion waren irgendwo unterwegs, wahrscheinlich auf der Suche nach wilden Beeren als Abwechslung unseres Speisezettels, aber möglicherweise haben sie auch etwas anderes gemacht - sie sind ziemlich bescheiden deswegen & schüchtern, sage ich -, daher suchte ich zuerst Holz für ein Feuer und zündete da

Wir saßen auf einem Baumstamm und sprachen über dies und das, als er plötzlich den Arm um mich legte und versuchte, mich zu küssen. Ich sage versuchte, aber es gelang ihm tatsächlich, zumindest anfangs, weil ich so überrascht war. Da