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Ja, ja...

Sie wollte ein Glas Wasser, sie wollte daheim in ihrem Schaukelstuhl sein, sie wollte in Ruhe gelassen werden. Jetzt ko

Nun, sie hatte viele Verwandte als Trost ihres hohen Alters, das war immerhin etwas. Manche, wie Linda und der fahrende Händler, den sie geheiratet hatte, kamen nicht zu Besuch, aber es gab auch Gute wie Molly und Jim und David und Cathy, und die machten mehr als tausend Lindas und fahrende Händler wett, die von Tür zu Tür gingen und Kochtöpfe ohne Wasser verkauften. Luke, ihr letzter Bruder, war 1949 im Alter von achtzigundirgendwas gestorben, und das letzte ihrer Kinder, Samuel, 1974 im Alter von vierundfünfzig. Sie hatte alle Kinder überlebt, und das sollte eigentlich nicht sein, aber es schien, als hätte der Herr besondere Pläne mit ihr.

1984, als sie hundert geworden war, war ihr Bild in der Zeitung von Omaha abgebildet gewesen, und sie hatten einen Fernsehreporter geschickt, der einen Bericht über sie machte. »Welcher Tatsache schreiben Sie Ihr hohes Alter zu?« hatte der junge Ma

Cathy und David hatten ihr einen Fernseher geschenkt, damit sie sich selbst in den Nachrichten sehen ko

Letztes Jahr hatte sie einen Brief von einer Gesellschaft in New York bekommen, die sich American Geriatrics Society na

Sie hatte nun die Farm der Richardsons erreicht. Sie lehnte sich fast völlig erschöpft an den Zaunpfahl dicht bei der Scheune und betracht ete sehnsüchtig das Haus. Dri

Sie schlurfte zum Hühnerstall, der an die Scheune angrenzte, und blieb stehen, als sie die Hühner dri

»Na also«, murmelte sie. »Soweit, so gut.«

Sie wollte sich gerade umdrehen, als sie den Leichnam beim Holzstoß sah. Eine Hand lag auf dem Gesicht des Toten. Es war Bill Richardson, Addies Schwager. Hungrige Tiere hatten sich ausgiebig über ihn hergemacht.

»Armer Ma

Sie wandte sich wieder dem kühlen, einladenden Haus zu. Es schien Meilen entfernt zu sein, obwohl es sich in Wirklichkeit nur auf der anderen Hofseite befand. Sie war nicht sicher, ob sie es bis dahin schaffen würde; sie war vollkommen erschöpft.

»Der Wille des Herrn geschehe«, sagte sie und setzte sich in Bewegung.

Die So

Sie setzte sich auf, und die angestrengten Muskeln und schwachen Knochen ihres Körpers schrien vor Schmerz. »Allmächtiger Gott, muß den Nachmittag und die ganze Nacht geschlafen haben!«

We

Hinkend und lahmend ging sie zum Hühnerhaus, trat ein und verzog das Gesicht angesichts der explosiven Hitze, des Geruchs von Geflügel und des unvermeidlichen Gestanks nach Verwesung. Die Wasserversorgung funktionierte automatisch, eine Schwerkraftpumpe holte es aus Richardsons artesischem Bru

Die meisten Hühner liefen flügelschlagend vor ihr davon, aber die brütigen blinzelten sie nur mit ihren dummen Augen an, während Abby langsam auf sie zuschlurfte. So viele Krankheiten waren tödlich für Hühner, daß sie schon Angst gehabt hatte, sie kö

Sie nahm drei der fettesten Tiere und steckte ihnen die Köpfe unter die Flügel. Sie schliefen sofort ein. Abby steckte sie in einen Sack und stellte fest, sie war so steif, daß sie den Sack nicht heben ko

Die anderen He

Es war jetzt fast neun Uhr vormittags. Sie setzte sich auf die Bank, die Richardson auf dem Hof um seine große Eiche herumgebaut hatte, und dachte ein wenig nach. Es schien ihr am günstigsten, erst bei Einbruch der Dämmerung nach Hause zu gehen, wie sie es sich ursprünglich vorgenommen hatte. Sie hatte einen Tag verloren, aber ihre Gäste waren noch unterwegs. Sie ko