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»Harold«, sagte Stu fast in Harolds Ohr.

»Lassen Sie mich los.« Sein schwerer Körper wirkte leicht vor Anspa

»Harold, schläfst du mit ihr?«

Durch Harolds Körper ging ein Ruck, und Stu wußte, daß es nicht der Fall war.

»Das geht Sie nichts an!«

»Nein. Aber wir müssen darüber reden, damit wir wissen, wo wir stehen. Sie gehört nicht mir, Harold. Sie gehört sich selbst. Und ich will sie dir nicht wegnehmen. Es tut mir leid, daß ich so offen reden muß, aber das läßt sich nicht vermeiden. Jetzt sind wir zwei und einer, und we

Harold sagte nichts, aber er zitterte nicht mehr.

»Ich will so offen sein wie nötig«, fuhr Stu fort, sprach immer noch dicht an Harolds Ohr (in dem braunes Ohrenschmalz klebte) und machte sich die Mühe, sehr, sehr ruhig zu sprechen. »Du und ich wissen beide, daß es ein Ma

»Das ist...« Harold leckte sich die Lippen und sah zum Straßenrand, wo Fra

»Vielleicht, vielleicht auch nicht, aber we

Harold nahm die Hand von der Pistole und sah Stu an. »Ist das Ihr Ernst? Ich... versprechen Sie mir, nichts zu sagen?«

Stu nickte.

»Ich liebe sie«, sagte Harold heiser. »Sie liebt mich nicht, das weiss ich, aber ich rede offen, wie Sie sagten.«

»Das ist auch das beste. Ich will mich nicht einmischen. Ich will nur mitkommen.«

Harold sagte zwanghaft: »Versprochen?«

»Versprochen.«

»Okay.«

Er stieg langsam von der Honda. Er und Stu gingen zu Fran.

»Er ka

»Hurra«, sagte Fra

Schließlich einigten sie sich darauf, in die Richtung zu fahren, für die Fran und Harold sich entschieden hatten, nach Westen. Stu sagte, daß Bateman sie gern bei sich übernachten lassen würde, we

BUCH II

AN DER GRENZE

5. Juli - 6. September 1990

We come on the ship they call the Mayflower

We come on the ship that sailed the moon

We come in the age's most uncertain hour and sing an American tune

But it's all right, it's all right

You can't be forever blessed...

Paul Simon

Lookin hard for a drive-in

Searching for a parking space

Where hamburgers sizzle on an open grille night and day

Yes! Juke-box is jumpin with records back in the U. S. A.

Well I'm so glad I'm living in the U. S. A.

Anything you want we got it right here in the U. S. A.

Chuck Berry 

43

Mitten auf der Main Street in May, Oklahoma, lag ein Toter. Nick war nicht überrascht. Er hatte viele Tote gesehen, seit er Shoyo verlassen hatte, aber er vermutete, daß er nicht einmal ein Tausendstel der Leichen gesehen hatte, an denen er vorbeigekommen war. Stellenweise war der Geruch des Todes so schwer und dicht, daß er einem das Bewußtsein zu rauben drohte. Ein Toter mehr oder weniger spielte da keine Rolle. Aber als der Tote sich aufrichtete, explodierte ein solches Entsetzen in Nick, daß er wieder die Kontrolle über das Fahrrad verlor. Es schwankte, wackelte, da

»Du lieber Himmel, Mister, Sie sind ja ganz schön hingefallen«, sagte der Tote und kam in einem Tempo zu Nick herüber, das man bestenfalls als hilflos eifriges Taumeln bezeichnen ko

Nick bekam nichts davon mit. Er blickte auf den Asphalt zwischen seinen Händen, auf jene Stelle, auf die das Blut von seiner aufgeschürften Stirn tropfte, und fragte sich, wie schlimm er verletzt war. Als ihn eine Hand an der Schulter berührte, fiel ihm der Tote wieder ein, und er krabbelte auf Handflächen und Schuhsohlen davon; das Auge, das nicht von einer Klappe bedeckt wurde, war vor Entsetzen weit aufgerissen.

»Nur keine Bange«, sagte der Tote, und Nick sah, daß es überhaupt kein Toter war, sondern ein junger Ma

Nick nickte ihm zu und machte mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis. In diesem Moment ra

Der Ma