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Er war zur Praxis von Dr. Soames gehinkt und hatte sich eine Flasche Jod genommen. Er hatte die ganze Flasche über die etwa dreißig Zentimeter lange Wunde geschüttet. Aber er hatte eben erst gehandelt, als das Kind schon in den Bru

Am 1. Juli war er wieder in der Praxis von Dr. Soames gewesen, hatte den Arzneimittelschrank durchwühlt und nach Penizillin gesucht. Er hatte welches gefunden und nach einigem Zögern beide Tabletten in der Probepackung geschluckt. Ihm war klar, daß er sterben würde, we

Gestern nachmittag hatte er hohes Fieber gehabt; er vermutete, dass er größtenteils im Delirium gewesen war. Er hatte genug zu essen da, wollte aber nichts zu sich nehmen; er wollte nur eine Tasse destilliertes Wasser nach der anderen aus dem Spender trinken, der in Bakers Büro stand. Als er gestern abend eingeschlafen (oder bewußtlos geworden) war, war das Wasser fast verbraucht gewesen, und er hatte keine Ahnung, wo er frisches herbekommen ko

Sein Schlaf war ihm in den Nächten, nachdem er Ray Booth getötet hatte, gar nicht wie Schlaf vorgekommen. Seine Träume waren eine Sturzflut. Ihm schien, als würden alle, die er je geka

Er ko

Er war an einem hohen Ort. Das Land erstreckte sich unter ihm wie eine Reliefkarte. Es war eine Wüste, und die Sterne über ihm besaßen die irre Klarheit hoher Luftschichten. Neben ihm war ein Ma

Warum sprichst du nicht? Warum schüttelst du nur den Kopf?

Im Traum machte Nick die Geste, die er im wachen Zustand schon so häufig gemacht hatte: Er legte einen Finger an die Lippen und die flache Hand an den Hals... und da

Du ka

Nick streckte die Hand aus, um die Gestalt zu berühren, de

Da

... we

Und Nick schlug die Hände vors Gesicht, de

Aber er sagte nur das Wort Nein, und da

...Mais?

Ja, Mais. Das war der andere Traum; sie fügten sich so nahtlos aneinander, daß man kaum eine Bruchstelle erke

Musik?

Ja, eine Art Musik. Und im Traum dachte er: »Das meinen sie also.«

Die Musik kam direkt von vorn, und er ging darauf zu, weil er sehen wollte, ob diese spezielle Folge schöner Geräusche von etwas kam, das »Klavier« oder »Hörn« oder »Cello« oder wie auch immer gena

Der heiße Duft des Sommers, das blaue Himmelsrund oben, die wunderbaren Geräusche. Nie war Nick glücklicher gewesen als in diesem Traum. Als er sich der Stelle näherte, von der die Musik zu hören war, fiel eine Stimme in die Musik ein, eine alte Stimme, eine Stimme wie dunkles Leder, die die Worte undeutlich sprach, als sei das Lied ein oft aufgewärmtes Gericht, das de

»I come to the garden alone

While the dew is still on the roses

And the voice l hear, falling on my ear

The son... of God... disclo-o-ses

And he walks with me and he talks with me

Tells me I am his own

And the joy we share as we tarry there

None other... has ever... known.«

Als der Vers zu Ende war, hatte Nick das Ende der Furche erreicht, und dort auf der Lichtung stand eine Hütte, nicht viel mehr als ein Schuppen, mit einem rostigen Abfallkübel links und einer alten Reifenschaukel rechts. Die Schaukel hing an einem knorrigen alten Apfelbaum, der aber noch wunderschön grünte. Vor dem Haus war eine Veranda, ein baufälliges altes Ding, das von alten, ölverklebten Wagenhebern gestützt wurde. Die Fenster standen offen, und der warme Sommerwind wehte die zerschlissenen weißen Gardinen hinein und hinaus. Aus dem Dach ragte in seltsamem Winkel ein spitzer, verbeulter Schornstein aus galvanisiertem Blech hervor. Um die Hütte dehnten sich nach allen Seiten, so weit das Auge reichte, Maisfelder aus, unterbrochen nur von einem Sandweg, der am flachen Horizont zu einem Punkt geschrumpft war. Und in diesem Augenblick wußte Nick, wo er war: Polk County, Nebraska, westlich von Omaha und ein Stück nördlich von Osceola. Weit hinten am Sandweg verlief die US 30, und dort lag auch Columbus am Nordufer des Platte.