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Wir beschließen, zum Büro des Inders zu fahren.

Der freundliche Inder ist sehr betrübt über meine Schwierigkeiten. Er schaut sich den ausgeleierten Kugelkopf der Schaltung an und fragt den Mechaniker, ob man ihn nicht reparieren kö

Wieder telefoniert der Inder. Ein anderer Ma

Ich bedanke mich sehr und frage nach den Unkosten. Höflich winkt er ab. Ich kö

In Maralal weiß ich nicht, wie ich nach Barsaloi komme. Erschöpft gehe ich ins Lodging, um nach der anstrengenden, staubigen Reise etwas zu trinken und zu essen. Da

Bei meinem Großhändler erfahre ich, daß ein Lastwagen zu den Somalis fährt.

Doch einen Laster will ich Napirai und mir nach diesen Strapazen nicht zumuten. Ich warte, da ich einen Boy treffe, der gerade zu Fuß von Barsaloi gekommen ist und mir mitteilt, daß Pater Roberto morgen in Maralal die Post abholt. Erwartungsvoll packe ich am nächsten Tag im Lodging meine Sachen zusammen, um neben der Post Stel ung zu beziehen. Geschlagene vier Stunden harre ich am Straßenrand aus, bis ich endlich den weißen Missionswagen erblicke. Freudig gehe ich auf Roberto zu, um mit ihm nach Hause zu fahren. Dies sei kein Problem, meint er, er fahre in etwa zwei Stunden zurück.

Zuspitzung

In Barsaloi klettere ich aus dem Wagen und sehe meinen Ma

Sein Blick ist lauernd, als er mit Fragen weiterbohrt. Kurz bevor ich vor Wut und Enttäuschung explodiere, tritt James mit seinem Freund fröhlich ins Haus.

Wenigstens er will wissen, wie al es gelaufen ist. Er fand es mutig, daß ich so spontan mit dem Flugzeug weggeflogen bin. Leider war er am Fluß, um seine Kleider zu waschen, als er von der Safari hörte. Er wäre so gerne mitgeflogen, sein größter Wunsch sei, einmal zu fliegen.

Seine Worte tun mir gut, und ich beruhige mich. Die Burschen kochen Chai für mich. Sie erzählen und erzählen, während Lketinga das Haus verläßt, obwohl es dunkel ist. Ich frage James, was de

Doch wohin? Napirai braucht doch auch ihren Vater!

James reißt mich aus meinen düsteren Gedanken, indem er fragt, wa

Ja, wir müssen nun wirklich zu Geld kommen, sonst frißt uns der Wagen auf. Sobald der Datsun repariert ist, starten wir nochmals mit dem Shop, diesmal sehr feudal mit Kleidern und Schuhen sowie Soda und Bier. Jetzt ist sicher gut Geld zu machen, solange die Arbeiter von Nairobi hier sind. Später werden es fremde Lehrer mit ihren Familien sein. Mit James als Verkäufer sehe ich eine gute Chance. Allerdings erkläre ich ihm deutlich, daß es mein letzter Versuch und mein letztes Geld ist, das ich investieren werde. Die Euphorie der Boys steckt mich an, und ich vergesse den Kummer, den ich in letzter Zeit wegen Lketinga einstecken mußte. Als er heimkommt, ziehen die Boys ab.

Freiwillig geht Lketinga am nächsten Morgen zu den Arbeitern hinüber und berichtet, daß die Ersatzteile zum Einbauen bereit sind. Nach der Arbeit erscheint ein Mechaniker und hantiert an unserem Wagen. Allerdings gelingt es ihm nicht, am selben Tag alles einzubauen. Erst nach drei Tagen fährt unser Luxuswagen wieder.

Nun kö

In Maralal schaue ich zuerst bei der Bank nach, ob meine letzten 4000 Franken auf dem Konto eingetroffen sind. Der Banker bedauert, das Geld sei noch nicht da, doch am nächsten Tag trifft es ein, und wir begi

Die Eröffnung wird zum Ereignis. Von nah und fern kommen die Leute. Die Kangas und Kleider sowie die Wasserkanister sind nach zwei Tagen ausverkauft. Gemüse, Reis und Kartoffeln kaufen die Arbeiter von der Schule zehn- oder zwanzigkiloweise.

Es geht fast wie in einem kleinen Busch-Supermarkt zu. In diesen ersten Tagen sind wir glücklich, stolz und zufrieden, we

Bier bieten wir nicht öffentlich an, sondern nur versteckt, ich will keinen Ärger haben. Die paar Kästen sind meistens nach zwei Tagen ausverkauft. Da ich nicht möchte, daß wir länger als ein oder zwei Tage ohne Waren sind, fühle ich mich für den Nachschub verantwortlich. Mit den Ei

Das Geschäft blüht, und für viele Arbeiter ist der Laden zum Treffpunkt geworden.

Am Anfang läuft es gut, bis Lketinga wieder seine Eifersuchtsanfälle bekommt.

Morgens bin ich nie im Laden, weil ich zuerst den Haushalt erledigen muß. Erst nachmittags spaziere ich mit Napirai zum Shop. Mit den Boys ist es meistens lustig.

Auch Napirai genießt es, im Mittelpunkt zu stehen, de