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Wir erreichen Maralal und beziehen unser Lodging. Alle drei sitzen auf dem einen Bett und ich ihnen gegenüber. Lketinga wil natürlich wissen, was ich mitgebracht habe, und auch die Krieger schauen erwartungsvol. Ich öffne die Taschen und hole zuerst die Decken heraus. Beim Anblick der weichen, knallroten Decke strahlt Lketinga, ich habe es vol getroffen. Die gestreifte wil er gleich seinem Freund geben, doch da protestiere ich, weil ich sie selber in der Manyatta haben möchte, die kenianischen kratzen. Ich habe Lketinga ja noch drei Kanga-Tücher genäht, und die ka

Jetzt endlich versuchen wir, einander zu erzählen. Zu Hause sei alles gut, da der Regen gekommen sei, doch gebe es viele Moskitos. Saguna, Mamas Mädchen, sei krank und esse nichts mehr, seit ich weg bin. Ach, ich freue mich so, morgen nach Hause zu fahren.

Erstmal gehen wir al e zum Essen, natürlich wieder zähes Fleisch, Brotfladen sowie eine Art Blattspinat, und nach kurzer Zeit liegen Knochen auf dem Boden verstreut. Die Welt sieht wieder ganz anders aus als noch vor drei Tagen, hier fühle ich mich wohl. Spät abends gehen die zwei, und wir sind endlich allein im Lodging.

Durch den ständigen Regen ist es kalt in Maralal, und das Duschen im Freien ka

Am frühen Morgen gehen wir zuerst ins Office, ob sich schon etwas in Hinblick auf Lketingas Identitätskarte ergeben hat. Leider nein! Weil wir die Nummer nicht angeben kö

Wie ich unter diesen Umständen in so kurzer Zeit verheiratet sein soll, ist mir schleierhaft.

Wir beschließen, erst mal nach Hause zu fahren. Wegen der Nässe kö

Wir sind noch gut eine Stunde von Barsaloi entfernt, als ich ein leises Zischen vernehme, und kurz darauf steht der Wagen schief. Ich schaue nach, ein Platten!

Zuerst müssen wir alles ausladen, um an das Reserverad zu gelangen, da

Mama steht lachend vor dem Häuschen. Saguna fliegt mir in die Arme. Es ist ein herzliches Wiedersehen, und sogar der Mama drücke ich einen Kuß auf die Wange.

Wir schleppen alles in die Manyatta, die dadurch fast voll ist. Mama kocht Chai, und ich gebe ihr und Saguna die selbstgenähten Röcke. Alle sind glücklich. Lketinga läßt das Radio mit der Kassette laufen, was ein großes Geschnatter in Gang setzt. Als ich Saguna die braune Puppe, die meine Mutter für sie gekauft hat, übergebe, stehen alle Münder offen, und Saguna springt schreiend aus der Hütte. Ich verstehe die Aufregung überhaupt nicht. Auch die Mama schaut die Puppe nur mit Abstand an, und Lketinga fragt mich tatsächlich, ob es ein totes Kind sei. Nach der ersten Verblüffung muß ich loslachen: „No, this is only plastic.“

Aber der Puppe mit den Haaren und vor allem den Augen, die auf- und zuklappen, trauen sie erst nach einiger Zeit. Immer mehr staunende Kinder kommen, und erst als ein anderes Mädchen die Puppe aufheben will, springt Saguna dazwischen und drückt sie an sich. Von diesem Moment an darf niemand mehr die Puppe anfassen, nicht einmal die Marna. Saguna schläft nur noch mit ihrem „Baby“.

Bei So

In der Mission frage ich den Pater, ob er eventuell den Reifen flicken ka

Der Hausbau läßt mich nicht mehr los. Es wäre großartig, eine richtige Blockhütte zu haben! Beschwingt von der Idee kehre ich in die Manyatta zurück und erzähle alles Lketinga. Er ist nicht so begeistert und weiß nicht, ob er sich in einem Haus überhaupt wohl fühlt. Wir kö

I

Lketinga bestimmt die Mitfahrer. Wieder dauert es fast fünf Stunden, bis wir am späten Nachmittag ohne Pa

Umgerechnet wollen sie fast 1 000 Franken für vier Pneus. Das sind Preise wie in der Schweiz! Hier entspricht das drei Monatslöhnen. Aber ich brauche sie, we

In der Zwischenzeit bin ich wegen des Moskitonetzes in einem der Shops fündig geworden und besorge außerdem schachtelweise Moskitokeulen. Abends lerne ich in der Lodging-Bar den großen Chief vom Samburu-District ke