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Neugierig frage ich Priscilla, wo de

Die beiden Frauen umsorgen mich wie ein Kind. Wir reden viel miteinander, und Esther, die Moslemfrau, erzählt von ihrem Leidensweg mit ihrem Ehema

Nach der ersten Nacht beschließen wir, ein Bett zu kaufen. In der vergangenen Nacht ko

Also fahren wir nach Ukunda und laufen bei 40 Grad im Schatten von einem Händler zum nächsten. Der erste hat kein Doppelbett, kö

Ich glaube, mich verhört zu haben. Für dieses Geld ein so schönes Doppelbett und handgefertigt! Aber Priscilla marschiert weiter. „Come, Cori

So geht es den halben Nachmittag, bis ich endlich für sechzig Franken eines kaufen ka

Ratlos schauen wir uns um, als drei Massai vom Strand kommen. Priscilla spricht mit ihnen, und sofort helfen uns die sonst arbeitsscheuen Krieger, mein neues Doppelbett ins Vil age zu tragen. Ich muß mir das Lachen verkneifen, de

Spät abends kö

Erschöpft sinke ich in einen herrlichen Schlaf im neuen Bett. Von Priscil a spüre ich diesmal nichts, da das Bett breit genug ist. Allerdings ist kaum mehr Platz in der Hütte, und we

Die Tage vergehen wie im Fluge, und ich werde von Priscilla und Esther verwöhnt.

Die eine kocht, die andere schleppt Wasser und wäscht sogar meine Kleider. We

„Halbgott“, für den ich al es aufgegeben habe. Nachdem die Krieger mein Desinteresse bemerken, höre ich weitere Gerüchte über Lketinga. Anscheinend wissen alle, daß ich immer noch auf ihn warte.

Als ich wieder einmal einem die angebotene Freundschaft, sprich Liebschaft, höflich, aber bestimmt abschlage, meint er nur: „Wieso wartest du auf diesen Massai, obwohl jeder weiß, daß er mit deinem Geld, das du ihm für den Paß gegeben hast, nach Watamu Malindi gereist ist und mit afrikanischen Girls alles versoffen hat?“

Da

Abends erzähle ich Priscilla von den neuesten Gerüchten und Belästigungen. Sie meint, das sei normal. Ich sei drei Wochen hier allein ohne Ma

Diese Mitteilung weckt meine Neugier. Priscilla zeigt auf ein anderes Häuschen im Village und erklärt: „Dies gehört Jutta, einer Deutschen. Sie ist irgendwo im Samburu-District und arbeitet im Moment für ein Touristen-Camp, will aber in den nächsten zwei oder drei Wochen wieder kurz hierherkommen.“ Ich bin neugierig auf diese geheimnisvol e Jutta.

Währenddessen wiederholen sich die verbalen A

Meine Reise mit Priscilla

Eines Tages macht sie mir den Vorschlag, mit ihr für zwei Wochen in ihr Dorf zu fahren, um ihre Mutter und ihre fünf Kinder zu besuchen. Erstaunt frage ich: „Was, du hast fünf Kinder, wo leben die de

Bis wir zurück sind, ist vielleicht Jutta hier, denke ich und wil ige ein. Durch die Reise kö

Kurz entschlossen reisen wir am nächsten Tag ab. Esther bleibt und versorgt das Häuschen. In Mombasa kauft Priscilla verschiedene Schuluniformen, die sie ihren Kindern mitbringen wil. Ich habe nur den kleinen Rucksack dabei, in dem sich etwas Unterwäsche, Pullover, drei T-Shirts und Jeans zum Wechseln befinden. Wir kaufen unsere Tickets und haben bis zur Busabfahrt am Abend noch viel Zeit. Deshalb gehe ich in einen Coiffeursalon und lasse mir die Haare zu afrikanischen Zöpfchen flechten. Diese Prozedur dauert fast drei Stunden und ist sehr schmerzhaft. Doch scheint es mir zum Reisen praktischer zu sein.