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Neville war gerade damit beschäftigt, sich daran zu eri
Harry und Ron sprangen auf Insgeheim hofften sie, einen Grund zu finden, um sich mit Malfoy schlagen zu kö
»Was geht hier vor?«
»Malfoy hat mein Eri
Mit zornigem Blick ließ Malfoy das Eri
»Wollte nur mal sehen«, sagte er und trottete mit Crabbe und Goyle im Schlepptau davon.
An diesem Nachmittag um halb vier ra
Die Slytherins waren schon da, und auch, fein säuberlich aneinander gereiht auf dem Boden liegend, zwanzig Besen. Harry hatte gehört, wie Fred und George Weasley sich über die Schulbesen mokierten. Manche davon fingen an zu vibrieren, we
jetzt erschien Madam Hooch, ihre Lehrerin. Sie hatte kurzes, graues Haar und gelbe Augen wie ein Falke.
»Nun, worauf wartet ihr noch?«, blaffte sie die Schüler an. »jeder stellt sich neben einem Besen auf. Na los, Beeilung.«
Harry sah hinunter auf seinen Besen. Es war ein altes Modell und einige der Reisigzweige waren kreuz und quer abgespreizt.
»Streckt die rechte Hand über euren Besen aus«, rief Madam Hooch, die sich vor ihnen aufgestellt hatte,»und sagt ›Hoch!‹.«
»HOCH!«, riefen alle.
Harrys Besen sprang sofort hoch in seine Hand, doch er war nur einer von wenigen, bei denen es klappte. Der Besen von Hermine Granger hatte sich einfach auf dem Boden umgedreht und der Nevilles hatte sich überhaupt nicht gerührt. Vielleicht spürten Besen wie Pferde, we
Madam Hooch zeigte ihnen nun, wie sie die Besenstiele besteigen ko
Harry und Ron freuten sich riesig, als sie Malfoy erklärte, daß er es all die Jahre falsch gemacht habe.
»Paßt jetzt auf, We
Neville jedoch, nervös und aufgeregt und voller Angst, auf dem Boden zurückzubleiben, nahm all seine Kräfte zusammen und stieß sich vom Boden ab, bevor die Pfeife Madam Hoochs Lippen berührt hatte.
»Komm zurück, Junge!«, rief sie. Doch Neville schoß in die Luft wie der Korken aus einer Sektflasche – vier Meter – sieben Meter. Harry sah sein verängstigtes Gesicht auf den entschwindenden Boden blicken, sah ihn die Luft anhalten, seitlich vom Besenstiel gleiten und
WUMM – ein dumpfer Schlag und ein häßliches Knacken, und Neville, ein unförmiges Bündel, lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Gras. Sein Besen stieg immer noch höher und schwebte ganz allmählich zum verbotenen Wald hinüber, wo er verschwand.
Madam Hooch beugte sich über Neville, ihr Gesicht ebenso bleich wie das seine.
»Handgelenk gebrochen«, hörte Harry sie murmeln. »Na komm, Junge, es ist schon gut, steh auf
Keiner von euch rührt sich, während ich diesen jungen in den Krankenflügel bringe! Ihr laßt die Besen, wo sie sind, oder ihr seid schneller aus Hogwarts draußen, als ihr ›Quidditch‹ sagen kö
Neville, mit tränenüberströmtem Gesicht, umklammerte sein Handgelenk und hinkte mit Madam Hooch davon, die ihren Arm um ihn gelegt hatte.
Kaum waren sie außer Sicht, brach Malfoy in lautes Lachen aus.
»Habt ihr das Gesicht von diesem Riesentrampel gesehen?«
Die anderen Slytherins stimmten in sein Lachen ein.
»Halt den Mund, Malfoy«, sagte Parvati Patil in scharfem Ton.
»Ooh, machst dich für den Lahmarsch stark?«, sagte Pansy Parkinson, ein Slytherin-Mädchen mit harten Zügen. »Hätte nicht gedacht, daß ausgerechnet du fette kleine Heulsusen magst, Parvati.«
»Schaut mal«, sagte Malfoy, machte einen Sprung und pickte etwas aus dem Gras. »Das blöde Ding, das die Oma von Lahmarsch ihm geschickt hat.«
Er hielt das Eri
»Gib es her, Malfoy«, sagte Harry ruhig. Alle schwiegen mit einem Schlag und richteten die Augen auf die beiden.
Malfoy grinste.
»Ich glaube, ich steck es irgendwohin, damit Lahmarsch es, sich abholen ka
»Gib es her!«, schrie Harry. Doch Malfoy war auf seinen Besen gehüpft und hatte sich in die Lüfte erhoben. Gelogen hatte er nicht – fliegen ko
Harry griff nach seinem Besen.
»Nein«, rief Hermine Granger. »Madam Hooch hat gesagt, wir dürfen uns nicht rühren. – Du bringst uns noch alle in Schwierigkeiten.«
Harry beachtete sie nicht. Blut pochte in seinen Ohren. VT stieg auf den Besen, stieß sich heftig vom Boden ab und schoß mit wehendem Haar und in der Luft peitschendem Umhang nach oben – und wilde Freude durchströmte ihn, de
Er riß den Besen scharf herum, um Malfoy mitten in der Luft zu stellen. Malfoy sah überrascht aus.
»Gib es her«, rief Harry,»oder ich werf dich von deinem Besen runter!«
»Was du nicht sagst?«, entgegnete Malfoy und versuchte ein höhnisches Grinsen. Allerdings sah er ein wenig besorgt aus.
Aus irgendeinem Grund wußte Harry, was zu tun war. Er beugte sich vor, griff den Besenstiel fest mit beiden Händen und ließ ihn auf Malfoy zuschießen wie einen Speer. Malfoy ko
»Kein Crabbe und kein Goyle hier oben, um dich rauszuhauen, Malfoy!«, rief Harry.
Derselbe Gedanke schien auch Malfoy gekommen zu sein.
»Da
Harry sah den Ball wie in Zeitlupe hochsteigen und da
»HARRY POTTER!«
Das Herz sank ihm wesentlich schneller in die Hose, als er gerade eben für seinen Flug aus luftiger Höhe zurück auf die Erde gebraucht hatte. Mit zitternden Knien stand er auf
»Nie, während meiner ganzen Zeit in Hogwarts -«
Professor McGonagall war fast sprachlos vor Entsetzen und ihre Brillengläser funkelten zornig. »Wie ka
»Es war nicht seine Schuld, Professor -«