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Er drehte sich auf die andere Seite und schlief wieder ein, und als er am nächsten Morgen aufwachte, eri

Der Meister der Zaubertränke

»Da ist er.«

»Wo?«

»Neben dem großen rothaarigen Jungen.«

»Der mit der Brille?«

»Siehst du seine Narbe?«

Ein Flüstern verfolgte Harry von dem Moment an, da er am nächsten Morgen den Schlafsaal verließ. Draußen vor den Klassenzimmern stellten sie sich auf Zehenspitzen, um einen Blick auf ihn zu erhaschen. Andere machten auf dem Weg durch den Korridor kehrt und liefen mit neugierigem Blick an ihm vorbei. Harry mochte das nicht, de

Es gab einhundertundzweiundvierzig Treppen in Hogwarts: breite, weit ausschwingende; enge, kurze, wacklige; manche führten freitags woandershin; manche hatten auf halber Höhe eine Stufe, die ganz plötzlich verschwand, und man durfte nicht vergessen sie zu überspringen. Da

Auch die Geister waren nicht besonders hilfreich. Man bekam einen fürchterlichen Schreck, we

Noch schlimmer als Peeves, we

Filch hatte eine Katze namens Mrs. Norris, eine dürre, staubfarbene Kreatur mit hervorquellenden, lampenartigen Augen. Sie patrouillierte allein durch die Korridore. Brach man vor ihren Augen eine Regel oder setzte auch nur einen Fuß falsch auf da

Und da

jeden Mittwoch um Mitternacht mußten sie mit ihren Teleskopen den Nachthimmel studieren und die Namen verschiedener Sterne und die Bewegungen der Planeten lernen. Dreimal die Woche gingen sie hinaus zu den Gewächshäusern hinter dem Schloß, wo sie bei einer plumpen kleinen Professorin namens Sprout Kräuterkunde hatten. Hier lernten sie, wie man all die seltsamen Pflanzen und Pilze züchtete und herausfand, wozu sie nütze waren.

Der bei weitem langweiligste Stoff war Geschichte der Zauberei, der einzige Unterricht, den ein Geist gab. Professor Bi

Professor Flitwick, der Lehrer für Zauberkunst, war ein winzig kleiner Magier, der sich, um über das Pult sehen zu kö

Professor McGonagall wiederum war ganz anders. Harry hatte durchaus zu Recht vermutet, mit dieser Lehrerin sei nicht gut Kirschen essen. Streng und klug, hielt sie ihnen eine Rede, kaum hatten sie sich zur ersten Stunde hingesetzt.

»Verwandlungen gehören zu den schwierigsten und gefährlichsten Zaubereien, die ihr in Hogwarts lernen werdet«, sagte sie. »Jeder, der in meinem Unterricht Unsi

Da

Wirklich gespa

Harry stellte erleichtert fest, daß er nicht meilenweit hinter den andern herhinkte. Viele Schüler kamen aus Muggelfamillen und hatten wie er keine Ahnung gehabt, daß sie Hexen oder Zauberer waren. Es gab so viel zu lernen, daß selbst Schüler wie Ron keinen großen Vorsprung hatten.

Ein großer Tag für Harry und Ron war der Freitag. Sie schafften es endlich, den Weg zum Frühstück in die Große Halle zu finden, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu verirren.

»Was haben wir heute?«, fragte Harry Ron, während er Zucker auf seinen Haferbrei schüttete.

»Doppelstunde Zaubertränke, zusammen mit den Slytherins«, sagte Ron. »Snape ist der Hauslehrer von Slytherin. Es heißt, er bevorzugt sie immer. Wir werden ja sehen, ob das stimmt.«

» Ich wünschte, die McGonagall würde uns bevorzugen«, sagte Harry. Professor McGonagall war Hauslehrerin von Gryffindor, und trotzdem hatte sie ihnen tags zuvor eine Unmenge Hausaufgaben aufgehalst.

In diesem Augenblick kam die Post. Harry hatte sich inzwischen daran gewöhnt, doch am ersten Morgen hatte er einen kleinen Schreck bekommen, als während des Frühstücks plötzlich an die hundert Eulen in die Große Halle schwirrten, die Tische umkreisten, bis sie ihre Besitzer erka