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»Nicht zu fassen«, sagte Harry, etwas schwurbelig im Kopf
»Meine Güte, hast du das nicht gewußt, ich jedenfalls hätte alles über mich rausgefunden, we
Den krötenlosen Jungen im Schlepptau zog sie von da
»Egal, in welches Haus ich komme, Hauptsache, die ist woanders«, sagte Ron. Er warf seinen Zauberstab in den Koffer zurück. »Blöder Spruch, ich hab ihn von George. Wette, er hat gewußt, daß es ein Blindgänger ist.«
»In welchem Haus sind deine Brüder?«, fragte Harry.
»Gryffindor«, sagte Ron. Wieder schienen ihn düstere Gedanken gefangen zu nehmen. »Mum und Dad waren auch dort. Ich weiß nicht, was sie sagen werden, we
»Das ist das Haus, in dem Vol-, ich meine, Du-weißt-schon-wer war?«
»Ja«, sagte Ron. Er ließ sich mit trübseliger Miene in seinen Sitz zurückfallen.
»Weißt du was, mir kommen die Spitzen von Krätzes Schnurrhaaren doch etwas heller vor«, sagte Harry, um Ron abzulenken. »Und was machen jetzt eigentlich deine älteren Brüder, wo sie aus der Schule sind?«
Harry war neugierig, was ein Zauberer wohl nach der Schule anstellen mochte.
»Charlie ist in Rumänien und erforscht Drachen und Bill ist in Afrika und erledigt etwas für Gringotts«, sagte Ron. »Hast du von Gringotts gehört? Es kam ganz groß im Tagespropheten, aber den kriegst du wohl nicht bei den Muggeln: Jemand hat versucht ein Hochsicherheitsverlies auszurauben.«
Harry starrte ihn an. »Wirklich? Und weiter?«
»Nichts, darum hat die Sache ja Schlagzeilen gemacht. Man hat sie nicht erwischt. Mein Dad sagt, es muß ein mächtiger schwarzer Magier gewesen sein, we
Harry dachte über diese Neuigkeit nach. Inzwischen spürte er immer ein wenig Angst in sich hochkribbeln, we
»Für welche Quidditch-Ma
»Ähm – ich ke
»Was?« Ron sah ihn verdutzt an. »Ach, wart's nur ab, das ist das beste Spiel der Welt -« Und da
Drei Jungen traten ein und Harry erka
»Stimmt es?«, sagte er. »Im ganzen Zug sagen sie, daß Harry Potter in diesem Abteil ist. Also du bist es?«
»Ja«, sagte Harry. Er sah die anderen Jungen an. Beide waren stämmig und wirkten ziemlich fies. Wie sie da zur Rechten und zur Linken des blassen Jungen standen, sahen sie aus wie seine Leibwächter.
»Oh, das ist Crabbe und das ist Goyle«, bemerkte der blasse Junge lässig, als er Harrys Blick folgte. »Und mein Name ist Malfoy. Draco Malfoy.«
Von Ron kam ein leichtes Husten, das sich anhörte wie ein verdruckstes Kichern.
Draco Malfoy sah ihn an.
»Meinst wohl, mein Name ist komisch, was? Wer du bist, muß man ja nicht erst fragen. Mein Vater hat mir gesagt, alle Weasleys haben rotes Haar, Sommersprossen und mehr Kinder, als sie sich leisten kö
Er wandte sich wieder Harry zu.
»Du wirst bald feststellen, daß einige Zaubererfamilien viel besser sind als andere, Potter. Und du wirst dich doch nicht etwa mit der falschen Sorte abgeben. Ich kö
Er streckte die Hand aus, doch Harry machte keine Anstalten, ihm die seine zu reichen.
»Ich denke, ich ka
Draco Malfoy wurde nicht rot, doch ein Hauch Rosa erschien auf seinen blassen Wangen.
»Ich an deiner Stelle würde mich vorsehen, Potter«, sagte er langsam. »We
Harry und Ron erhoben sich. Rons Gesicht war nun so rot wie sein Haar.
»Sag das noch mal«, sagte er.
»Oh, ihr wollt euch mit uns schlagen?«, höhnte Malfoy.
»Außer ihr verschwindet sofort«, sagte Harry, was mutiger klang, als er sich fühlte, de
»Aber uns ist überhaupt nicht nach Gehen zumute, oder, Jungs? Wir haben alles aufgefuttert, was wir hatten, und bei euch gibt's offenbar noch was.«
Goyle griff nach den Schokofröschen neben Ron. Ron machte einen Sprung nach vorn, doch bevor er Goyle auch nur berührt hatte, entfuhr diesem ein fürchterlicher Schrei.
Krätze, die Ratte, baumelte von Goyles Zeigefinger herab, ihre scharfen kleinen Zähne tief in seine Knöchel versenkt – Crabbe und Malfoy wichen zur Seite, als der jaulende Goyle Krätze weit im Kreis herumschwang. Als Krätze schließlich wegflog und gegen das Fenster klatschte, verschwanden alle drei auf der Stelle. Vielleicht dachten sie, noch mehr Ratten würden zwischen den Süßigkeiten lauern, oder vielleicht hatten sie Schritte gehört, de
»Was war hier los?«, sagte sie und blickte auf die Naschereien, die auf dem Boden verstreut lagen. Ron packte Krätze am Schwanz und hob ihn hoch.
»Ich denke, er ist k. o. gegangen«, sagte Ron zu Harry gewandt. Er besah sich Krätze näher. »Nein – doch nicht. Ist wohl wieder eingeschlafen.«
Und so war es.
»Hast du Malfoy schon einmal getroffen?«
Harry erzählte von ihrer Begegnung in der Winkelgasse.
»Ich hab von seiner Familie gehört«, sagte Ron in düsterem Ton. »Sie gehörten zu den Ersten, die auf unsere Seite zurückkehrten, nachdem Du-weißt-schon-wer verschwunden war. Sagten, sie seien verhext worden. Mein Dad glaubt nicht daran. Er sagt, Malfoys Vater brauchte keine Ausrede, um auf die dunkle Seite zu gehen.« Er wandte sich Hermine zu. »Kö
»Ich schlage vor, ihr beeilt euch ein wenig und zieht eure Umhänge an. Ich war gerade vorn beim Lokführer, und er sagt, wir sind gleich da. Ihr habt euch nicht geschlagen, oder? Ihr kriegt noch Schwierigkeiten, bevor wir überhaupt da sind!«
»Krätze hat gekämpft, nicht wir«, sagte Ron und blickte sie finster an. »Würdest du bitte gehen, damit wir uns umziehen kö
»Schon gut. Ich bin nur reingekommen, weil sich die Leute draußen einfach kindisch aufführen und ständig die Gänge auf und ab re
Unter dem zornfunkelnden Blick von Ron ging sie schließlich hinaus.
Harry sah aus dem Fenster. Es wurde langsam dunkel. Unter einem tief purpurrot gefärbten Himmel ko