Добавить в цитаты Настройки чтения

Страница 8 из 72

Bolitho schaute auf seine makellosen Strümpfe hinunter und dachte an die Zeit, als er noch ein kleiner Leutnant mit nur einem feinen Paar Strümpfe für derartige Anlässe gewesen war. Die anderen waren über und über gestopft, ein Wunder, daß sie überhaupt noch zusammengehalten hatten. Da

Der Segelmeister der Hyperion, Isaac Penhaligon aus Cornwall, bestand allerdings darauf, daß ein Sturm sehr unwahrscheinlich wäre. Vielleicht zog Haven es vor, sich abseits zu halten, auch we

We

Verglich er ihre Liebe mit seiner eigenen Ehe? Da hörte er lieber auf, sich Gedanken zu machen. Es war jetzt nicht die rechte Zeit dazu. Vielleicht würde es das niemals mehr sein.

Jenour fragte höflich:»Sollen wir gehen, Sir Richard?»

Bolitho betastete sein linkes Auge, hielt da

Zwei Lakaien, die sich bisher zurückgehalten hatten, rissen die hohen Türflügel auf. Musik und Stimmengewirr brandeten in den Raum. Bolitho spa

Er hörte Jenours Sohlen über die Dielen tappen und lächelte halb über des Leutnants Eifer, mit ihm Kopf an Kopf zu reiten. Sie hatten mehr wie Landjunker ausgesehen als wie Offiziere des Königs.

Da

Wieder einmal mußte er sich beherrschen, um nicht nach vertrauten Gesichtern zu suchen oder nach Stimmen; es durfte nicht so aussehen, als ob er einen Handschlag erwarte oder ein Zeichen des Wiedererke

Zwischen zwei Pfeilern, einige Stufen erhöht, stand Glassport und blickte ihn an, zweifellos erleichtert, daß Bolitho nach seinem Ritt doch noch gekommen war. Im Mittelpunkt, elegant und unbeschwert, stand eine von Kopf bis Fuß in Weiß gekleidete Gestalt. Bolitho wußte wenig über den Ma

Ein Lakai klopfte mit seinem langen Stab auf die Dielen und verkündete:»Sir Richard Bolitho, Vizeadmiral der Roten Flotte!»

Die plötzliche Stille war fast körperlich spürbar. Bolitho sah aller Augen auf sich gerichtet, als er über den Teppich ging. Die Musiker mit ihren Instrumenten standen stockstill, ein junger Marineoffizier, der seinen Partner knuffte, erstarrte, als ihn Bolithos Blick streifte. Da

Der Viscount kam ihm zur Begrüßung nicht entgegen. Er stand wie zuvor, eine Hand nachlässig in die Hüfte gestemmt, die andere an der Seite baumelnd. Sein Mund verzog sich zu einem Lächeln, das sowohl Belustigung als auch Langeweile bedeuten ko

«Willkommen in…«Somervell stockte und drehte sich ungehalten um, als ein fahrbarer Kandelaber hinter ihm in den Saal gerollt wurde und ihn um seine elegante Pose brachte.

Der überraschend grelle Lichtschein in Augenhöhe kostete Bolitho die Balance, als er eben einen Fuß auf die erste Stufe setzen wollte. Eine Dame in Schwarz, die neben dem Viscount gestanden hatte, ergriff stützend seinen Arm. Durch die vielen Kerzen lugten überraschte und neugierige Gesichter wie auf einem Gemälde.

«Pardon, Ma'am!«Bolitho gewa

«Es geht schon«, versicherte er. Die Robe der Dame war gar nicht schwarz, sondern von dunkelgrün schillernder Seide, die ihre Farbe in Falten und Kurven zu wechseln schien, was das blendende Licht erst jetzt enthüllte. Der Rock war weit geschnitten, das Mieder mit dem tiefen Dekollete eng. Das Haar — soweit er sich entsa

Die neugierigen Gesichter, das wieder einsetzende Gemurmel, das mutwillige Geschwätz, alles schien vor seinen Augen zu verblassen. Er hatte sie einmal als Catherine Pareja geka

Er vergaß seine momentane Behinderung, als er ihre Augen sah, in denen Besorgnis einer erzwungenen Ruhe wich. Sie hatte gewußt, daß er kommen würde. Die Überraschung war nur auf seiner Seite.

Somervells Stimme schien von weither zu dringen. Auch er tat gelassen, hatte seine Haltung wiedergewo

Bolitho beugte sich über ihre ausgestreckte Hand. Sogar ihr Parfüm war noch das gleiche. Er hörte sie erwidern:»Das ist lange her.»

Als Bolitho sich aufrichtete, wirkte Kate seltsam fern und selbstsicher, fast gleichgültig. Sie setzte hinzu:»Aber einen Helden vergißt man nicht.»

Da

Bolitho war wie ins Herz getroffen. Sie trug die langen, goldenen Filigranohrringe, die er ihr in jener anderen unwirklichen Welt einmal gekauft hatte — in London.

Lakaien näherten sich mit Tabletts voll funkelnder Gläser. Das kleine Orchester erwachte wieder zum Leben. Doch über die erhitzten, erregten Gesichter hinweg trafen sich ihre Blicke und schlossen alles andere aus.

Glassport sprach ihn an, aber er hörte nicht hin. Trotz allem, was geschehen war, bestand das Band zwischen ihnen immer noch. Aber es mußte zerrissen werden, bevor ihre Gefühle sie beide zerstörten.