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Die besten Schützen der Seesoldaten, die Major Adams finden ko
Abgesehen vom Rauschen der See und dem gelegentlichen Klatschen des großen Besansegels über dem Poopdeck war alles still, nachdem der Spielzug aufgehört hatte. Das feindliche Flaggschiff war jetzt viel nähergekommen. Man bemerkte bereits die So
Der spanische Admiral mochte damit rechnen, daß sein Gegner in Schlachtlinie Schiff gegen Schiff kämpfen wollte. Aber damit hätten seine neunzig Geschütze gegen die alte Hyperion gestanden. Bolitho lächelte grimmig. Den Gefallen würde er ihm nicht tun.
Es wäre sogar unklug, in der ersten Phase das überladene Heck der San Mateo zu kreuzen. We
Bolitho befahl:»Signal an Tybalt: Sie soll sich hinter Olympus setzen, das gibt der Herrick-Linie mehr Gewicht. «Die Flaggen flitzten hoch, aber er behielt weiter das große spanische Flaggschiff im Auge.
Keen ko
Bolitho lächelte.»Je weiter weg von der Schönen, umso besser, jedenfalls bis wir deren Übergewicht etwas ausgeglichen haben.»
Jenour bei den Signalgasten hörte Bolithos gelassene Antwort. War seine Ruhe nur ein Bluff, oder glaubte er wirklich, er kö
Fähnrich Springett, der jüngste an Bord, trat blinzelnd ins Helle. Seine Gefechtsstation war im halbdunklen unteren Batteriedeck, von wo er Meldungen zum Achterdeck zu bringen hatte. Bolitho sah, wie er sich umschaute, und achtete auf seinen Gesichtsausdruck, als er den Feind erblickte, wahrscheinlich zum erstenmal in seinem Leben. In diesem Augenblick verloren seine Uniform und der blinkende Dolch an seinem Gürtel völlig an Bedeutung. Er biß auf seine Fingerknöchel, als ob er einen Schreckensschrei zurückhalten müsse. Plötzlich war er wieder ein
Kind.
Jenour ging zu ihm.»Mr. Springett, Sie kö
Der Junge starrte sie wie hypnotisiert an. Er flüsterte:»Danke, Sir«, und übergab ein Stück Papier.»Mit Mr. Mansforths Respekt, Sir. «Er drehte sich wieder um und trottete davon, ohne auch nur einen Blick auf die imposanten Segelpyramiden rundum zu werfen.
Keen sagte leise:»Der Flaggleutnant hat den Jungen davor bewahrt, in Tränen auszubrechen.»
Bolitho sah auf der San Mateo weitere Flaggensignale auswehen und dachte, daß Jenour selbst vermutlich auch nicht weit davon entfernt gewesen war.
Übers Wasser drang das dumpfe Rumpeln schwerer Geschützlafetten. Den wartenden Seeleuten entrang sich so etwas wie ein Aufseufzen, als dunkle Schatten über das hohe Freibord der San Mateo liefen. Alle Kanonen ihrer Backbordseite waren nun ausgefahren. Es war, als schauten sie einem Drachen ins offene Maul.
Das Geschmetter einer Trompete ertönte. Bolitho stellte sich die feindlichen Kanoniere vor, wie sie über ihre Rohre das Ziel auffaßten, während die nächsten Ladungen Pulver und Kugeln schon bereitlagen.»Heißt Benbows Nummer! Ich wage nicht noch viel länger zu warten, Val.»
Während man die Flaggleinen bestückte, achtete Bolitho auf die beiden konvergierenden Reihen, deren Kurse in einer Pfeilspitze zusammenliefen.
Ein dumpfer Knall — und von der Bordwand der San Mateo löste sich ein Rauchwölkchen. Die Kugel schlug aufs Wasser, prallte ab und flog weiter, eine zerfetzte Gischtfeder aufwerfend. Ein die Reichweite testender Schuß? Oder wollte man lediglich die spanischen Seeleute aufmuntern, während sie — wie die der Hyperion — in quälender Spa
«Benbow hat verstanden, Sir!»
So wenig Signale wie möglich. Bolitho hatte dies im Prinzip immer für gute Taktik gehalten. Einem Gegner fiel es nicht schwer, aus den Signalen des anderen den nächsten Schritt zu erahnen. Zudem war es möglich, daß die Prise Intrepido den Spaniern mit einem noch gültigen Signalbuch in die Hände gefallen war. Als der arme Kapitän Price sein Schiff auf Grund gesetzt hatte, ko
Bolitho wandte sich an Keen und seinen Ersten.»Wir gehen nacheinander über Stag. Hyperion und Benbow führen die beiden Reihen an. «Sie nickten. Parris sah ihm auf den Mund, als wolle er einen tieferen Si
Wieder hatten sie verstanden. Es ko
Er ko
Herricks Flagge flatterte vom Besan. Benbow hatte noch den Bestätigungswimpel stehen, ebenso wie Hyperion ihre Nummer vorgeheißt ließ: wie eine Trompete, die lautlos zur Attacke blies. Eine Attacke, die nun nicht mehr aufzuhalten war. Bolitho fühlte, wie sich die Schulter des Ma
Der Kanonier grinste, während seine Kameraden einander zuzwinkerten.»Aye, aye, Sir Richard.»
Bolitho dachte an den entsetzten kleinen Fähnrich und an Jenour, der es mehr als das Gefecht fürchtete, seine Angst zu zeigen.
«Nun, Naylor, dort ist der Feind. Was sagst du dazu?»
Naylor musterte den nächststehenden Spanier mit seinen imposanten Flaggen und Wimpeln, von denen einige beim Auswehen fast das Wasser berührten.»Ich denke doch, daß wir mit denen fertig werden, Sir Richard. «Er nickte nachdrücklich.»Wir müssen den Weg für die anderen freimachen.»
Seine Kameraden brachen in Hochrufe aus, und Bolitho kletterte von der Lafette. Er fürchtete, daß sein Auge eben diesen Moment wählen kö
Naylor war nur ein einfacher Seema
«Das werden wir auch. «Er nickte Naylor zu und ging davon.»Kapitän Keen!«Wieder schien die Zeit für beide stillzustehen. Da