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Gossage versuchte es wieder.»Meine Frau schrieb mir, daß man von einer Ablösung Sir Richards spricht. «Herrick staunte. Dulcie hatte nichts derartiges erwähnt.»Wa

Gossage lächelte. Endlich hatte er die Aufmerksamkeit des Konteradmirals.

«Nächstes Jahr, Sir. Die Navy wird umgestaltet, die Geschwader erhalten andere Stationen zugewiesen. In dem Artikel, den sie gelesen hat.»

Herrick grinste kalt.»Verdammter Unsi

Der Ausguck schrie:»An Deck! Signal vom Flaggschiff!»

Ein Dutzend Fernrohre hoben sich zugleich, und der Signalmeister rief:»An alle, Sir! Sichten Tybalt im Norden!»

Gossage zischte den Wachoffizier an:»Warum, in drei Teufels Namen, haben die sie zuerst gesehen?»

Herrick lächelte schwach.»Bestätigen. «Dem Ersten Leutnant rief er zu:»Schicken Sie einen guten Meistersgehilfen nach oben, Mr. O'Shea!»

Der Leutnant sah erst noch seinen Kommandanten an, aber Herrick blaffte dazwischen:»Nun machen Sie schon!»

Die Hände auf dem Rücken verschränkt, ging er davon. Er hatte sich nie an den Rang eines Flaggoffiziers gewöhnt, hatte ihn nicht einmal erwartet, ungeachtet der schmeichelhaften Dinge, die Dulcie ihm ständig sagte. Im Herzen würde er immer ein Kapitän bleiben und es nicht anderen überlassen, seine Pläne auszuführen.

Die ganze Schlachtlinie der acht Schiffe würde nun von Spekulationen schwirren. Herrick dachte an die abwesende Absolute. Da hatte er trotz allem richtig gehandelt. Noch so ein Sturm wie der letzte, und das arme, verrottete Schiff wäre sicherlich untergegangen. Aber daß Bolitho seine Entscheidung nicht gelten ließ, wurmte ihn doch. Er nahm sein eigenes Fernrohr, das neueste und teuerste, das Dulcie hatte finden kö

Abermals hallte ein Ruf von oben: «Tybalt in Sicht, Sir!»

Herrick kletterte auf die Steuerbord-Poopleiter und stützte sein schönes Fernrohr auf. Er ko

Er sah winzige Farbtupfer über die Segelpyramiden der Fregatte steigen: Signale. Herrick blinzelte; seine Sehschärfe war auch nicht mehr so gut wie früher, obwohl er das niemals zugegeben hätte. Er dachte an Bolithos Qual, als er ihm seine Augenverletzung offenbart hatte. Er war aus mehreren Gründen mit sich unzufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil er versagt hatte, als Bolitho seine volle Unterstützung brauchte.

Herricks Flaggleutnant, ein ranker junger Ma

Herrick wartete ungeduldig. Der Flaggleutnant hatte ihm nie gefallen, er war zu weich, hatte sogar einen französischen Namen. Ahnungslos sagte De Broux:»Fremdes Segel in Nordost!»

Schon kam die nächste Meldung:»Vom Flaggschiff, Sir! An alle: mehr Segel setzen.»

Herrick sah den Bestätigungswimpel nach oben fliegen.

Gossage rief:»Toppgasten aufentern, Mr. O'Shea! Reffbändsel los!»

Der Konteradmiral hob das Fernrohr und stieg zwei Stufen höher. Dulcie war so stolz gewesen, als sie das teure Teleskop für ihn gekauft hatte, noch dazu von einem der besten Instrumentenmacher in London. Sein Herz sank, als er sich eri

De Broux schrie plötzlich: «Tybalt an Flaggschiff, Sir!«Da

Herrick stieg wieder aufs Achterdeck hinunter. Er wußte selbst nicht zu sagen, wie ihm zumute war. Lahmte ihn das letzte Signal, oder nahm er es als schicksalhaft und unausweichlich hin?

Gossage starrte ihn offenen Mundes an und wollte gerade sprechen, als De Broux verzweifelt rief:»Signal an alle, Sir! Klar zum Gefecht!»

Herrick reagierte so gelassen auf Gossages Fassungslosigkeit, daß es ihn selbst erstaunte. Kühl fragte er:»Nun, Kapitän Gossage, wie gefallen Ihnen unsere Zukunftsaussichten?»

XVIII In der Stunde der Gefahr

Bolitho streckte die Arme aus und versuchte seine Ungeduld zu zügeln, als Ozzard ihm flink die weiße Weste zuknöpfte. Bei ihrem Wassermangel kam es ihm ungewohnt vor, von Kopf bis Fuß in sauberer Kleidung zu stecken. Über Ozzards Schulter hinweg sah er Kapitän Keen am anderen Ende der Kajüte stehen und die Befehle und Antworten auf dem Oberdeck mithören.

Hyperion war noch nicht gefechtsklar. Bolitho überließ es Herrick und den einzelnen Kommandanten, sich in der ihnen angemessenen Zeit vorzubereiten. Hyperions Besatzung nahm schnell noch eine letzte Mahlzeit ein. Es überstieg Bolithos Verständnis, daß der Durchschnittsseema

Keen sagte:»We

Bolitho entgegnete:»Ich muß ihnen die Luvseite wegnehmen. Andernfalls werden sie uns im Kampf Schiff gegen Schiff vernichten. «Keen pflichtete ihm bei, und beide sahen im Geiste, wie Bolithos Plan Gestalt gewa

Ozzard kam mit Rock und Hut.

Keen protestierte gegen die auffallende Uniform. Er zeigte auf das goldene Gehänge mit der Nilmedaille, das Bolitho um den Hals trug.»Ich ke

Allday trat durch die andere Tür und langte nach dem alten Degen. Beiläufig bemerkte er:»Mit allem Respekt, Käpt'n Keen, Sie verschwenden nur Ihre Zeit.»

Keen und Allday sahen einander an. Allday entsa

Bolitho glitt in die Ärmel und wartete auf Ozzard, der sich auf die Zehen stellte und die glitzernden Epauletten mit den zwei Silbersternen anpaßte.

«Dies wird keine Schlacht, bei der man probeweise seine Kräfte testet, Val. Wir dürfen nicht einmal daran denken, sie möglicherweise zu verlieren. Der Sieg ist lebenswichtig, nehmt das zur Ke

Keen lächelte schwach.»Ich weiß es.»

Ein Ruf vom Masttopp. Ein Leutnant kam vom Achterdeck gera

Es fiel ihm schwer, die Augen von der Uniform des Vizeadmirals loszureißen und auf Keen zu richten.»Der Ausguck im Großmast meldet soeben: Feind in Sicht, steuert Südwest.»

Keen blickte Bolitho erwartungsvoll an. Der nickte.»Signal an alle: Feind in Sicht. «Da