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Bolitho trat näher, doch sie kam ihm nicht entgegen. Der Umhang verbarg sie völlig, lediglich das Oval ihres Gesichts und eine goldene Halskette waren erke

Sie sagte:»Du verläßt uns bald. «Das klang wie eine Feststellung.»Ich kam, um dir Glück zu wünschen, was auch immer. «Die Stimme versagte ihr. Bolitho streckte die Hand aus, doch sie protestierte schnell:»Nein, das wäre unfair. «Nach einer Pause fragte sie ohne Gemütsbewegung:»Du hast meinen Ma

Bolitho versuchte, ihr in die Augen zu sehen, aber auch diese lagen im tiefen Schatten.»Ja. Aber ich möchte lieber von dir reden und erfahren, wie es dir ergangen ist.»

Sie hob das Ki

Bolitho beharrte:»Wir wollen über dich reden, Kate.»

Sie erschauerte und entgegnete leise:»Ich habe dich einmal gebeten, mich nicht Kate zu ne

«Ich weiß. Ich habe nichts vergessen. «Er zuckte die Achseln und merkte, daß er etwas falsch machte.

«Ich auch nicht. Ich habe alles über dich gelesen, was ich nur bekommen ko

«Das ahnte ich nicht.»

Sie hörte nicht hin.»Hast du angenommen, dein Leben bedeute mir so wenig, daß ich es jahrelang verfolgen kö

«Ich war der Meinung, du hättest dich von mir abgewendet.»

«Vielleicht tat ich das auch, eine Zeitlang. Und doch wünschte ich mir mehr als alles andere, daß du Erfolg haben würdest, daß man erke

Bolitho hörte Jenour davongehen, doch es war ihm egal.

«Bitte gib mir Gelegenheit, zu erklären…»

Sie schüttelte den Kopf.»Du bist mit einer anderen verheiratet und hast ein Kind, da gibt es nichts zu erklären.»

Bolitho ließ die Arme sinken.»Und was ist mit dir? Du hast ebenfalls geheiratet.»

«Ihn?«antwortete sie gedehnt.»Lacey brauchte mich, ich ko

Sie betrachteten einander schweigend. Da

Bolitho erwiderte:»Ich segle morgen, aber das weißt du wahrscheinlic h schon.»

Zum erstenmal hob sie die Stimme.»Sprich mit mir nicht in diesem Ton! Ich bin gekommen, weil ich noch immer an unsere Liebe glaube. Nicht aus Trauer oder Mitleid. We

Durch den Umhang packte er ihren Arm.»Geh nicht im Zorn, Kate. «Er erwartete, daß sie sich losreißen und zur Kutsche eilen würde. Aber etwas in seiner Stimme zwang sie zu bleiben.

Er setzte von neuem an.»Den Gedanken, daß ich dich niemals wiedersehen sollte, kö

«Es war dein Entschluß«, flüsterte sie.

«Nicht ganz.»

«Würdest du deiner Frau erzählen, daß du mich gesehen hast? Wie ich höre, ist sie eine Schönheit. Kö

Bolitho sagte bitter:»Das stimmt nicht. »

Sie wandte sich zum Gehen. Dabei glitt die Haube von ihrem Kopf, und der Schein der Lampen fiel auf die Ohrringe, die er ihr einst geschenkt hatte.

Als er sie wieder festhalten wollte, wich sie zurück und bedeckte ihr Gesicht.»Morgen werde ich dir nachsehen, we

Da

Jemand räusperte sich, es war Jenour.»Tut mir wirklich leid, Sir Richard…»

Bolitho schnitt ihm das Wort ab.»Es ist Zeit, daß Sie erwachsen werden, Mr. Jenour.»

Jenour eilte hinter ihm her, den Kopf noch voll von dem, was er unfreiwillig gehört und gesehen hatte.

Auf der Pier blickte Bolitho noch einmal zurück. Die Lampen ihrer Kutsche hatten sich nicht bewegt. Sie sah ihm noch in der Dunkelheit nach.

Er hörte, daß sich die Barkasse näherte, und fühlte sich plötzlich erleichtert. Die See forderte ihn wieder für sich.

Am Mittag des dritten Tages auf See schritt Bolitho an Deck in Luv auf und ab. Es war ein Tag wie jeder andere, als ob nichts, nicht einmal die Wache, gewechselt hätte. Er beschattete seine Augen, um nach dem Wimpel an der Mastspitze zu schauen. Der Wind war stetig wie zuvor und schob eine lange, gleic hmäßige Dünung vor sich her. Er hörte den Rudergänger:»Recht so, wie sie geht, Sir, Südwest zu West!«rufen und wußte, daß es mehr zu seiner Information gedacht war als für den Wachoffizier.

In der langen Dünung lüftete Hyperion wiegend ihr Heck und ließ die Bugwelle an ihrer Bordwand entlangrauschen. Hoch oben arbeiteten die Toppgasten mit gebräunten Oberkörpern, die sich vom So

Bolitho merkte, daß der Wachoffizier ihn anstarrte, und suchte sich an alles über ihn zu eri

Bolitho stellte sich an die Querreling des Achterdecks und blickte in die Kühl, sozusagen den Marktplatz jedes Kriegsschiffes. Der Segelmacher und seine Gehilfen rollten unten geflickte Tuchbahnen ein und legten Handschuh und Nadeln fort. Aus dem Kombüsenschornstein kam der widerliche Geruch gekochten Schweinefleisches. Wie man so was in dieser Hitze essen ko

Sorge, Überlastung oder wegen seiner Schuldgefühle Catherine gegenüber?

Leutnant Quayle salutierte.»Upholder ist auf Station, Sir Richard, der Ausguck meldet sie uns alle halbe Stunde. «Es hörte sich an, als wolle er hinzufügen:»We

Upholder steckte recht voraus schon mit dem Rumpf unterm Horizont, sie mußte als erste Thor am Treffpunkt sichten. Bolitho hatte die Brigg wegen ihres jungen Kommandanten als Vorhut losgeschickt. William Trotter war ein aufmerksamer Ma

Tetrarch stand etwas luvwärts, bereit vorzustoßen und einzugreifen, we

Bolitho hatte mit dem Segelmeister der Hyperion gesprochen, mit Isaac Penhaligon. Haven ko