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Er stand auf und lief unentschlossen in der Kajüte herum.

«Gott, bin ich froh, we

Keen blieb zögernd an der Tür stehen.»Ich fahre selbst zu dem Schoner hinüber. «Leise fügte er hinzu:»Ich werde Ihnen nie genug danken kö

Bolitho, der seine Niedergeschlagenheit nicht mehr verbergen ko

Die Tür schloß sich, und Bolitho griff nach dem Brief. Da

Auf einmal fühlte er sich nicht mehr so allein.

XIV Das Herz eines Schiffes

Bolitho verharrte neben dem großen Ruderrad der Helicon, das erstaunlicherweise intakt geblieben war. Er hatte sich zu einer Inspektion des Decks gezwungen, um sich davon zu überzeugen, daß der Kampf wirklich schon zwei Wochen zurücklag. Auf dem Schiff sah es aus, als hätte er erst gestern gewütet.

Der Wind, der die Franzosen in dieses Gefecht geführt hatte, war einer Flautenperiode gewichen. Die letzten Meilen bis zum Treffen mit Argonaute waren für das Geschwader eine zusätzliche Tortur gewesen. De

An Deck schafften Matrosen von anderen Schiffen, de

Das war kein Gefecht gewesen, sondern ein Gemetzel. Wäre Barracouta nicht unter Vollzeug angerauscht gekommen, hätte Helicon jetzt auf dem Meeresgrund gelegen. We

Allday fragte:»Warum kehren wir nicht zum Schiff zurück, Sir? Ein schönes Bad und eine Rasur würden Ihnen gut tun.»

Bolitho schaute ihn an.»Noch nicht. «Er war von der grausamen Zerstörung ringsum wie benommen.»We

Er sah Tuson unter der Poop stehen. Auch das Achterdeck war übel zugerichtet und verzogen. Es sah aus, als wäre es von einem Riesen, dessen Krallen große schwarze Narben hinterlassen hatten, zerquetscht worden. Viele waren hier gestorben, und noch viel mehr mußten künftig für diesen Tag büßen.

«Wie geht es ihm?»

Tuson musterte ihn leidenschaftslos.»Der Schiffsarzt hat ihm den Arm nicht weit genug abgenommen, Sir. Ich bin mit der Amputation unzufrieden und schlage vor.»

Bolitho packte ihn am Revers.»Verdammt noch mal, Sie reden hier von meinem Freund und nicht von einem Kadaver!«Da

«Ich verstehe schon, Sir«, meinte Tuson.»Jedenfalls würde ich den Fall lieber selbst übernehmen. «Er verschwieg, was Bolitho bereits wußte: Der Schiffsarzt der Helicon hatte Inchs bereits ernste Verletzung mit seiner Behandlung noch verschlimmert. Fairerweise mußte man ihm zugestehen, daß er von der Flut verwundeter Mä

Tuson schaute Bolitho von der Seite an.»Versprechen ka

Unter der Poop hing immer noch der Gestank nach Feuer und Blut, Tod und blinder Wut. Einige Kanonen lagen auf der Seite oder weit bi

Das Hämmern von draußen wurde leiser, als Bolitho sich durch den Niedergang zu den Überresten der Messe vortastete.

Inchs Kajüte war völlig hinweggefegt, bis zur Unke

In Helicons Offiziersmesse war es im Vergleich zum Oberdeck fast kühl. Der Wind, der durch die zersplitterten Heckfenster wehte, ko

Tuson zog die Decke beiseite und sagte:»Hier hat er einen Metallsplitter erwischt, Sir. Der Arzt behauptet, ihn entfernt zu haben.»

Erst da merkte Bolitho, daß Inch die Augen aufgeschlagen hatte und ihn anstarrte. Er schien seine ganze Kraft auf das Erfassen und Erke

Bolitho beugte sich über ihn und ergriff seine Hand.»Ich bin bei Ihnen, alter Freund.»

Inch befeuchtete sich die spröden Lippen.»Ich wußte, daß Sie kommen würden. «Er schloß die Augen und packte Bolithos Hand fester, als der Schmerz ihn durchfuhr. Doch sein Griff war schwach.

«Es waren drei Linienschiffe«, sagte Inch.»Wäre die Bar-racouta nicht gekommen.»

«Ich bitte Sie, Sir«, flüsterte Tuson.»Er ist sehr geschwächt und wird seine ganze Willenskraft brauchen, um die nächste Operation zu überleben.»

Bolitho drehte sich um.»Ist sie de

Tuson zuckte die Achseln.»Wundbrand, Sir. «Mehr brauchte er nicht zu sagen.

Bolitho beugte sich wieder über die Koje.»Geben Sie nicht auf, Francis. Sie haben noch viel Gutes vor sich. «Er hätte Inch gerne über die französischen Schiffe ausgefragt, aber das war jetzt ausgeschlossen.

Carcaud, Tusons Assistent, wartete mit zwei Gehilfen an einer umgestürzten Kanone. Bolithos Augen bra

Bolitho senkte den Kopf, brachte es nicht fertig, Inch anzusehen, den Ma

Inchs Blick ging an ihm vorbei und erfaßte Allday. Sein langes Gesicht verzog sich zum Schatten eines Lächelns.»Sie haben diesen Gauner ja immer noch bei sich«, flüsterte er.

Da

Bolitho erka

Bolitho ging zurück nach oben und sah, daß ein junger Leutnant das Setzen zweier Stagsegel überwachte. Sie würden dem Schiff kaum mehr geben als Steuerfähigkeit, bis die Rahen wenigstens teilweise ersetzt waren. Bolitho sah sich noch einmal Back und Poopdeck an. Das Schiff war aus nächster Nähe beschossen worden und zwar offenbar mit Kartätschen.

Der Leutnant erka

«Wo standen Sie während des Gefechts?«Bolitho sah in dem rußgeschwärzten Gesicht wieder Angst und Emotionen aufflackern. Er schätzte ihn auf achtzehn Jahre.