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Sie bückten sich unter den Decksbalken, und Bolitho sah einen Seesoldaten an der Tür zu seiner Kajüte Wache stehen.

«We

Keen blickte ihn an.»Er ist schon da, Sir Richard.»

Bolithos Erleichterung war so groß, daß es ihn selbst überraschte.

Es war recht dunkel unter Deck, und Bolitho ließ seine Füße vom Instinkt leiten. Die Gerüche waren wie alte Freunde: Teer, Werg, Farbe, feuchte Leinwand. Ein großer Eßtisch aus Falmouth, der Weinschrank, den er von Schiff zu Schiff mitnahm, und hinten in der großen Tageskajüte ein wertvoller Teppich auf der schwarz-weiß karierten Leinwand, welche die Planken bedeckte.

Von nebenan kam der an einen Maulwurf eri

Er reichte Ozzard seinen Degen und setzte sich in den Sessel, der so wichtig war, we

Keen grinste.»Der Sessel kam eine Stunde, bevor wir aus dem Plymouth-Sund ausliefen, an Bord.»

Über ihnen erklangen Schritte. Keen wandte sich zur Tür.

Bolitho lächelte.»Gehen Sie nur, Val. Sie haben noch viel zu tun. Wir unterhalten uns später.»

Die Tür schloß sich, und Bolitho sah seinen Steward mit einem Tablett zum Tisch treten. Verließ Ozzard das sichere Falmouth nur ungern? We

Bolitho schaute sich in der großen Tageskajüte um. Konteradmiral Jobert mußte hier oft gesessen haben. Auch als aus dem Ausguck der Ruf erscholl, die Achates sei gesichtet worden?

Die andere Tür ging auf, und herein kam Yovell mit dem üblichen Stapel Post. Er lächelte zufrieden, de

Yovell hatte zu seiner Unterstützung einen neuen Schreiber gefunden, einen rotwangigen Jungen namens John Pinkney, dessen Familie schon seit vielen Generationen in Fal-mouth lebte. Auch Ozzard hatte einen Helfer bekommen; er hieß Twigg, aber Bolitho hatte ihn nur einmal, als er sich in Falmouth vorstellte, zu Gesicht bekommen.

Er merkte, daß er auf den Beinen war und wie ein Gefangener in der Kajüte auf- und abging.

Soviel hätte er Belinda noch sagen wollen. Seit dem Besuch in London war es zu einer Entfremdung zwischen ihnen gekommen. Sie liebte ihn zwar, doch wegen Elizabeths schwieriger Geburt verschanzte sie sich wie hinter einer Barriere. Er ko

Der Seesoldat würde bald lernen, daß Allday kam und ging, wie es ihm beliebte.

Der Alte trat ein und blieb mitten auf dem Teppich stehen. Sein Kopf reichte bis knapp unters Skylight.

Er sieht fast unverändert aus, dachte Bolitho. Das lag auch an seiner blauen Jacke mit den Goldknöpfen und den Nankinghosen, die ihn als Bootsführer des Admirals ke

«Alles erledigt, Allday?»

Allday blickte sich in der Kajüte um, musterte den neuen Sessel und sah schließlich Bolitho an.

«Die Sache ist die, Sir. «Er zupfte an seiner Jacke.»Ich habe was zu melden.»

Bolitho setzte sich.»Raus damit, Ma

«Ich habe einen Sohn, Sir.»

«Wie bitte?«rief Bolitho.

Allday grinste verlegen.»Jemand hat mir geschrieben, Sir. Ferguson las mir den Brief vor, de

Bolitho nickte. Ferguson, sein Diener in Falmouth, wußte ein Geheimnis zu hüten. Er und Allday waren dicke Freunde.

Allday sprach weiter.»Ich ka

Bolitho lehnte sich zurück und beobachtete die Emotio — nen, die sich in Alldays schlichtem Gesicht spiegelten.»Bist du da auch ganz sicher?»

«Aye, Sir. Ich wollte Sie bitten, mit ihm zu reden, we

Von oben erklangen Schritte, und eine Bootsma

«Du hast ihn also mit an Bord gebracht?»

«Er meldete sich freiwillig, Sir. Hat schon früher den Rock des Königs getragen. «Alldays Stimme verriet nun Stolz.»Ich wollte nur. «Er schwieg und starrte auf seine Schuhe.»Ich hätte nicht fragen sollen.»

Bolitho trat zu ihm und nahm seinen Arm.»Bring ihn zu mir, we

Sie starrten einander an. Da

Die Tür ging auf, und Keen schaute herein.»Ich wollte Ihnen nur melden, Sir Richard, daß Firefly gerade den Anker gelichtet hat und nun die Marssegel setzt.»

Bolitho lächelte.»Danke. «Er schaute Allday an.»Komm mit, wir sehen ihm beim Auslaufen zu.»

Allday nahm den alten Degen vom Halter und hielt sich bereit, ihn an Bolithos Gürtel zu hängen. Leise sagte er:»Der braucht bald selbst einen guten Bootsführer, und das ist kein Scherz.»

Sie schauten einander an und verstanden sich.

Keen beobachtete sie und vergaß die drängende Arbeit. Bolitho und Allday waren der Fels, der nicht wankte, we

Mehrere Matrosen, die auf dem Achterdeck gearbeitet hatten, wichen zurück, als Bolitho und ihr Kommandant an die Finknetze traten. Bolitho spürte ihre Blicke im Rücken. Gewiß dachten sie nun über den Ruf nach, der ihm vorauseilte.

Adams kleine Brigg legte sich in den Wind und zeigte beim Kreuzen zwischen zwei verankerten Linienschiffen, was sie wert war. Bolitho nahm einem Signalgast das Fernrohr ab, verfolgte die Firefly und sah einen Augenblick lang ihren Kommandanten zum Anfassen nahe vor sich. Adam schwenkte langsam seinen Hut und kam da

Bolitho betrachtete ihn neugierig. Natürlich, wie hatte er vergessen kö

Seit seiner Rückkehr hatte er Sir Hayward mehrere Male in der Admiralität aufgesucht. Nur eine Rangstufe tre

Keen beobachtete Bolitho, und als er zur gegenüberliegenden Seite ging, folgte er ihm.»Es ist nicht unbedingt nötig, daß Sie schon jetzt an Bord kommen, Sir«, meinte er.»Es ka