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Quantocks scharfe Stimme schnitt in seine Überlegungen.»Standard, das ist am wichtigsten, ein hoher Standard. Ich werde nicht zulassen, daß die Schiffsführung durch Laxheit leidet.»

Rooke sah den neuen Kommandanten über Deck herankommen. Einen anderen Offizier hätte er wahrscheinlich gewarnt, aber Quantock verübelte er immer noch seine Unbeherrschtheit.

«Obendrein.»

«Mr. Quantock. «Keen wartete, bis der Erste zu ihm trat, damit sie von den Wachgängern nicht gehört werden ko

Bolitho hatte von der Poop aus das meiste mitbekommen und den

Rest erraten. Machte es wirklich einen so großen Unterschied, daß sie unter Admiralsflagge segelten? Selbst Keen schien gereizt zu sein; vielleicht bedauerte er schon seine Beförderung, die ihn in eine Sackgasse geführt haben mochte.

Nein, daran lag es nicht, entschied Bolitho. Die Ungewißheit war schuld. Das Vakuum, das der Friede für die Marine bedeutete. Sie hatten sich zu sehr an den Kampf gewöhnt, rechneten ungeduldig damit, und sein Ausbleiben wirkte wie ein Dämpfer.

«An Deck! Segel in Luv voraus!»

Keen blickte nach oben und wandte sich da

Vielleicht, dachte Bolitho, bekamen sie alle noch mehr Pulverrauch zu schmecken, als ihnen lieb war, obwohl die Unterschriften unter dem Friedensvertrag noch nicht lange getrocknet sein ko

Er machte sich Vorwürfe, daß seine Phantasie mit ihm durchgegangen war. Nicht die Ma

Achates würde immer noch Richtung Boston unterwegs sein, we

Da

Ich bin auch nicht besser als Admiral Sheaffe, dachte Bolitho. Neidisch, aber nicht auf den Erfolg, sondern auf die Jugend.

Zum Glück hatte er Belinda, die zehn Jahre jünger war als er. Bloß daß er jetzt, da sie ihn brauchte, hier draußen festhing wie Prometheus an seinem Felsen.

>Warum gerade du?< Er ko

Er verhielt den Schritt und ließ seinen Körper mit den Bewegungen des Schiffes schwingen, das souverän durch den Schwell des Atlantiks ritt. Vielleicht war es eine Art Besessenheit bei ihm. Die Gefangenschaft in Frankreich, seine Flucht, die hohen Verluste der letzten

Schlacht gegen Remonds Geschwader waren zu viel gewesen und zu bald nach seiner schweren Verwundung gekommen. Wie zum Hohn wühlte der alte Schmerz wieder in seinem Schenkel. Er versuchte, sich an Belindas Berührung zu eri

Er rief:»Kapitän Keen, we

Schon öffnete Keen den Mund zum Protest, tippte da

Bolitho verschwand im Schatten unter dem Hüttendeck und begab sich nach achtern in sein Quartier.

War sein Entschluß überhastet, vielleicht sogar kindisch? Achates segelte allein, und de

Aber es gab einen entscheidenden Unterschied. In Keens Gedanken nahm das Schiff mit seiner Besatzung die erste Stelle ein, ihr Auftrag die zweite. Aber für Bolitho mußte die Achates ein Werkzeug sein, eine Waffe, um seinen Auftrag notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Zum erstenmal wurde ihm die Tragweite seiner neuen Verantwortlichkeit klar, und diese Erke

Allday stapfte in die Kajüte und hängte den alten Säbel an seinen Platz. Er putzte und polierte ihn gern, auch we

Mit einem Seitenblick auf Bolitho, der mit windzerzaustem Haar auf der Bank unter den Heckfenstern saß, stellte er fest, daß der Vizeadmiral wieder die Ruhe selbst war. Der Sturm schien vorbeigezogen zu sein.

«Ich frage mich, Sir.»

Bolitho fuhr herum, er merkte erst jetzt, daß er nicht mehr allein war.»Was?»

«Na ja, Sir, ich meine, we

Bolitho erhob sich und ging zum Weinkabinett hinüber, wo er zwei Gläser Brandy eingoß.

Eines reichte er dem erstaunten Allday und sagte:»Danke. Das ist genau der Punkt. «Der Brandy bra

Allday atmete auf. Er verstand zwar nicht ganz, was er mit seiner Frage bewirkt hatte, aber es erleichterte ihn, daß sich Bolithos Stirn glättete.

Bolitho sah ihn voll Zuneigung an.»Dir hätten sie einen Sitz im Parlament geben sollen, Allday.»

Allday stellte sein leeres Glas ab. In dieser Stimmung ka

Lachend wandte sich Bolitho den Fenstern zu und studierte die Wirbel des Kielwassers, das Achates hinter sich herzog.

Nein, für San Felipe gab es keine einfache Lösung.

Vielleicht hatte Sheaffe deshalb einen Ma

«Alle Ma

Keens Stimme kam aus der Dunkelheit, Bolitho ko

Keens ständiges Exerzieren hatte bei der schon von ihrem alten Kommandanten gedrillten Ma

Trotzdem gab es kaum Anzeichen für Nervosität oder Furcht vor drohender Gefahr. Es herrschte doch Friede, weshalb sollten sie sich also ängstigen?

«Das ging leise vonstatten«, lobte Bolitho.

Er schauderte kurz in dem kalten, feuchten Wind, der quer über Deck fauchte. Erst in einer Stunde würde die So

Bolitho nickte. Das war Segelmeister Knockers Stimme gewesen. An Ruder und Kompaß hatte er das Sagen, ein Ma

Einige Stückma

Eine andere Stimme meldete:»Es dämmert schon, Sir.»

Bolitho wandte sich um und spähte achteraus, wo sich die Kimm allmählich abzuzeichnen bega